Freitag, 27. Mai 2016

Diana – Nur ein Schlag.

Er sah an ihrem langen Oberkörper herunter, den festen Bauch, wo ihre Bauchmuskeln seichte Hügel unter dem Stoff bildeten. Die Schultern, die durch ihre Muskeln runder und ausgeprägter wirkten. Ihre langen Oberarme füllten den Stoff ihres Hemdes komplett aus und ließen keinen Zweifel darüber zu, dass sie aus Muskeln bestanden. Muskeln die wohl bei einer zu großen Anstrengung, leicht den Stoff um sie herum in Fetzen verwandeln konnten. Ihre Haut war leicht gebräunt und wirkte äußerst zart und stellte damit einen seltsamen Kontrast zu ihren harten Muskeln da.

Sie hatten bis jetzt immer nur rumgealbert. Diana, die Faust erhoben und in einer Geste den Schlag simuliert. Immer wenn er etwas Dummes oder Dreistes sagte, tat sie so, als ob sie ihn in Gesicht schlagen wollte. Dabei visierte sie immer sein Gesicht an, niemals etwas anderes. Und bei ihm löste es eine unbekannte Lust aus. Diese Frau, die so stark wie schön war und so groß wie er, drohte ihm immer wieder mit ihrer weiblichen Macht. Eine Macht von der er so gerne Probieren wollte. Und so kam es, das er eines Tages, nach der Mittagspause sagte,: “Tu es doch!“ als sie wieder einmal einen Schlag in sein Gesicht vorgetäuscht hatte. Der Blick ihrer blauen Augen ließ ihn erschaudern.

Als sie so nah vor ihm stand, merkte er erst, wie muskulös ihr Körper wirklich war. Lang, geschmeidig und doch nicht dick. Und voller Kraft. In ihrem linken langen Arm wohnte bestimmt mehr Kraft als in seinem rechten Bein. Ihre tiefblauen Augen, die an frisches Wasser erinnerten, flöten ihm Ehrfurcht ein. Aber auch Verlangen. Ein sehr starkes Verlangen.

Als sie ihre lange Hand ballte und ihre Faust vor sein Gesicht hielt, musste er kurz schlucken. „Ehrlich?“ fragte sie kurz. Man hörte, dass sie ihn unbedingt schlagen wollte und es auch tun würde. Plötzlich hatte er eine Erektion und er hoffte, dass das lange starke Mädchen vor ihm, nicht herunter sah.

„Du weißt schon, dass ich sehr starke Arme habe?“ Er nickte kurz. Er füllte sich ihr Hilflos ausgeliefert. Jetzt, da sie so nah vor ihm stand. Vielleicht bildete er sich das nur ein, aber er meinte zu bemerkten, dass auch sie schneller atmete. Ihr kleiner fester Busen, hob und senkte sich etwas schneller als zuvor. Er konnte ihr Parfüm riechen, konnte den Duft aber nicht bestimmten. Etwas Süßes. Verströmte die geballte Faust mit dieser kalten Haut, diesen Geruch? Sie hielt sie immer noch drohend vor sein Gesicht.

„Du darfst dich aber nicht bewegen!“ sagte sie befehlend. Er mochte es, wenn sie ihn duzte. Dann kam er sich ihr viel näher vor. So nah, wie man einer solchen großen Schönheit voller Kraft und Stärke sein konnte. „Okay!“ erwiderte er aufgeregt.

Alles in seinen Körper schrie danach, sich nicht auf dieses Vorhaben einzulassen. Wie erregend diese Frau mit ihrer Haut, ihrer schlanken Größe und all den Muskeln auch war, dieser Schlag könnte übel werden. Doch er regte sich nicht. Blieb einfach stehen. Er sah in ihre blauen Augen, die ihn erwartungsvoll anfunkelten. Dann betrachtete er noch einmal ihren schön geformten Körper, mit all den Muskeln, die sich hier und da gegen den Stoff drückten. Dann wanderten seine Augen zu ihrer Faust, mit der sie langsam zum Schlag ausholte.

Auf einmal ergriff ihre linke Hand seinen Kragen. Mit einer erstaunlichen Kraft drückte sie ihn gegen die Wand und das so fest, dass ihm fast der Atem stockte. Sie wollte wohl sicher gehen, dass er keinen Rückzieher mehr machen konnte. Ein letztes Mal sah er in ihre schönes Gesicht mit den großen blauen Augen. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre schmalen Lippen. Und dann schlug plötzlich ihre Faust in seinem Gesicht aus. Es war wie etwas schweres Hartes, das auf einmal da war und mit brutaler Kraft seinen Kopf zur Seite ries. Sein Blick verschwamm, eine kurze Übelkeit und dann nichts mehr.


Mit einem dumpfen Gefühl kehrte sein Bewusstsein zurück. Seine Gedanken waren träge, als ob er durch hohes Wasser warten würde. Es dauerte bis er seine Augen öffnen konnte. Das erste was er sah waren rosa Sneaker. Nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt.  Der Geschmack von Sand und Dreck machte sich in seinem Mund breit. Und als er die Zähne leicht bewegte knirschte es. Außerdem schmerzte sein Kiffer erheblich. Mühsam drehte er den Kopf und sah nach oben. Vor ihm stand noch immer Diana. Doch nun, wo er am Boden lag, mit dem Kopf nah ihrer Schuhe, sah sie aus wie eine Göttin. Voller Kraft und Schönheit ragte sie über ihm auf. Viel größer als vorher. Ihre blauen Augen spiegelten die Kraft wieder, die ihr Körper besaß.

Ihre Schuhe waren so nah an seiner Nase, das jeder andere wohl zurückgewichen wäre. Aber er nicht. Und Diana wich auch nicht zurück. Voller Wiederwillen schluckte er den Dreck in seinem Mund herunter. Dann sah er wieder zu der Frau herauf, die ihn zu Boden geschlagen hatte. Ihm von einer Sekunde auf die andere, das Bewusstsein geraubt hatte.

„Wie lange habe ich da gelegen?“
„Nicht lange. Ein paar Minuten vielleicht. Auf jedenfalls mehr Zeit als nötig, um diese hier zu machen!“
Sie ging ein wenig in die Knie, was ihre Jeans arg zum Knarren brachte, da sich die Muskeln ihrer Oberschenkel spannten. Dann griff sie in ihre Gesäßtasche und zog ein Handy in einer rosa Hülle hervor. Dieses hielt sie mit ihrem langen Arm, in die Richtung des Bodens.

Er musste ein paar Mal Blinzeln, bevor er sich selbst auf dem Display erkannte. Schlaff auf den Boden liegend, den Mund halb geöffnet und sabbernd. Ein streichen ihres langen Fingers über das Display und das Bild wechselte mit einem anderen. Er sah noch immer sich selbst. Doch jetzt drückte sich ein rosa Schuh in sein Gesicht. Und das so fest, dass es sich verzog. Wieder ein Bilderwechsel und er sah nur sein Gesicht. Darauf ein klarer Sohlenabdruck. Das nächste Bild zeigte, wie sich der rosa Sneaker in seinen Mund bohrte. Die darauffolgenden Bilder zeigten das Gleiche, nur das sich der Schuh mal nach links, mal nach rechts bewegte. Nun war klar, woher der Geschmack von Dreck in seinem Mund kam.

Dann nahm Diana das Handy wieder weg und betrachtete es selbst. Sie lächelte leicht. „Die sind gut!“ Dann verstaute sie das Handy. Sie machte ein paar Schritte zur Tür, wobei sie ihm den Rücken zudrehte. Ihre braunen Haare, welche ihr bis zum Hintern reichten, waren zu einem festen Zopf verflochten, der wie Blei herunterhing. Sie besaß einen knackigen Hintern, der nette Rundungen zeigte.

Als Diana die Tür erreicht hatte, drehte sie sich noch mal um. Erneut blickte sie amüsiert nach unten. „Wenn dir wiedermal hiernach ist.“ Sie ballte ihre Faust spielerisch. „Jeder Zeit!“ Dann verschwand ihre große Gestalt hinter der Tür.

Mit brummendem Schädel hing er in Gedanken der großen Schönheit mit den blauen Augen hinterher. Ihre reine Anwesenheit reichte schon aus, um ihn zu erregen. Ein Blick auf ihren gestählten Körper löste nur umso mehr aus.
Sie genoss es sichtlich, Macht über ihn zu haben. Und er genoss alles, was ihr Vergnügen bereitete. Aber für eine solch Frau, würde er nie etwas sein, was sie haben wollte. Vielleicht ein Spielzug, aber niemals mehr.

Ende

Montag, 16. Mai 2016

Anna – Jünger und stärker.

Stefan und Anna waren noch nicht lange zusammen. Sie hatten sich schon ein paarmal getroffen, erst mit anderen Freunden dann alleine. Heute war Stefan das erste Mal bei Anna zu Hause. Sie war 17 und wohnte bei ihren Eltern. Stefan war 21, was in diesem Alter schon ein Unterschied war. Aber der Altersunterschied störte weder ihn, noch Anna.

Interessiert schaute er sich in ihrem Zimmer um. Anna selbst saß auf ihrem Bett und beobachtete ihn dabei. Sie war mit ihren 1,71 nur einen Zentimeter kleiner als er. Dies fiel besonders auf, wenn sie hohe Schuhe an hatte. Sie strich sich eine braune Haarsträhne aus dem Gesicht und spielte gelangweilt mit dem Silberarmband an ihrem Handgelenk.

„Was willst du denn mit Hantel?“ fragte Stefan plötzlich und deutete auf zwei Eisengewichte, welche unter ihrem Regal standen.
„Was denkst du?“ fragte sie ruppig und spielte weiter an ihrem Armband herum.
„Ich meine, die sehen echt schwer aus!“ Stefan ging in die Knie und rollte eine der beiden Hanteln unter dem Regal hervor. Er packte sie mit einer Hand und staunte nicht schlecht.
„Verdammt!“ stöhnte er laut. „Die sind schwer! Das sind doch niemals deine!“
Nun sah Anna doch auf.  „Was willst du denn damit sagen? Denkst du ich bin schwach?“
„Nicht direkt. Aber du bist ein Mädchen!“
„Ein Mädchen das genau so groß ist wie du! Also pass lieber auf!“ Mit diesen Worten kam Anna von ihrem Bett geklettert, hockte sich neben Stefan auf den Boden und nahm, relativ leichthändig die Hantel vom Boden hoch. „Na was ist?“ fragte sie herausfordernd.

Stefan hätte nicht gedacht, das Anna die Hantel mit einer Hand hochbekommen würde und schon gar nicht so leicht. Er versuchte sich sein Erstaunen nicht anmerken zu lassen. Sie hob die Hantel locker ein paarmal hoch und runter um sie dann, am ausgestreckten Arm wieder unter das Regal zu stellen. Als Anna die Hantel kurz am ausgestreckten Arm hielt, konnte  Stefan ein erstauntes „Wow“ nicht unterdrücken.

„Ich hab Durst!“ sagte Anna dann knapp, stand auf und lief aus dem Zimmer. Stefan hätte nicht sagen können, ob sie sein Erstaunen über ihren kräftigen Arm nicht mitbekommen hatte, oder nur so getan hatte. Verunsichert blickte Stefan noch einmal die schwere Hantel seiner neuen Freundin an. Er konnte es immer noch nicht ganz fassen. Als er ihr runter in die Küche folgte, gab es nur einen Gedanken dem er nachhing. War seine neue Errungenschaft stärker als er?


Anna saß in der Küche am Esstisch und leerte in großen Zügen, wenig Mädchenhaft, ein großes Glas mit Wasser. Stefan setzte sich ihr gegenüber und sah sie überlegend an. Auch sie sah ihn an während sie das Glas bis zum letzten Tropfen leerte. „Was?“ fragte sie, als sie das leere Glas auf den Tisch stellte.

„Was, was?“
„Worüber denkst du so angestrengt nach?“
„Über nichts!“ sagte Stefan und versuchte unbefangen zu wirken.
„Über nichts!“ wiederholte sie skeptisch und legte ihre Arme auf den Tisch. „Los sag schon!“ bohrte sie nach.
„Anna, denkst du, das du, naja,…“
„Das ich was?“
„Na denkst du dass du stärker bist als ich?“
„Ha!“ lachte sie laut und grinste ihn breit an. „Wirklich? Darüber denkst du jetzt nach? Warum?“
„Na eben wegen der Hantel und so, …“
„Hast du sorgen das deine Freundin stärker ist als du?“
„Na ja, ich sorg mich nicht sondern, …“
„Ja schon klar!“ unterbrach sie hin. „Kommt wir gehen raus in den Garten. Die Sonne ist so super gerade!“

Anna stand auf und ging an Stefan vorbei. Dabei strich sie ihn über den Kopf und flüsterte.
„Mach dir keine Gedanken. Ich bin nämlich stärker!“

An diesem Tag saßen Anna und Stefan noch einige Zeit im Garten in der Sonne. Und das Einzige an das Stefan denken konnte war der Satz von Anna. „Ich bin nämlich stärker!“


Eine Woche später traf sich Stefan wieder mit Anna bei ihr zu Hause. Es war Samstag, 8:00 Uhr morgens. Anna hatte ihn herbestellt, damit sie den gesamten Tag miteinander verbringen konnten. Stefan staunte nicht schlecht, als die 17 jährige in einem schwarzen Tanktop öffnete. Bis jetzt hatte Anna nicht viel Haut gezeigt.

Ihre ehr kleine Oberweite drückte sich fest gegen den Stoff und ihre Oberarme waren erstaunlich dick. Sie sah in diesem Outfit schon sexy aus, aber das was Stefan wirklich erstaunte war der Umstand, dass er durch den Stoff richtige Bauchmuskeln erkennen konnte. Bauchmuskeln die er bei einer Frau nie gesehen hatte und bei sich selbst auch nicht.

„Komm rein, wir können gemeinsam frühstücken!“
Anna war so unbefangen und tat wieder einmal so, als ob sie Stefan starrenden Blick auf ihre Figur nicht bemerkt hätte. Vielleicht nahm sie es auch als Kompliment. Stefan folgte Anna in die Küche und nahm am Esstisch Platz. Wie konnte er bis jetzt übersehen haben, wie sportlich seine neue Freundin war.

Anna saß bereits und aß ihre Kornflecks. „Los bediene dich!“ sagte sie und deutete auf die Brötchen. Stefan begann damit zu frühstücken, wobei er seine Freundin nicht aus den Augen ließ. Besonders ihre Oberarme ließen ihm keine Ruhe. Anna zählte gerade auf, was sie alles an diesem Tagmachen könnten, doch Stefan hörte nicht richtig zu.

„Na ja der Strand bringt natürlich auf eine Stunde Autofahrt mit sich. Man könnte auch die Zeit hier nutzen. Meine Eltern sind den ganzen Tag nicht da, wir haben das Haus also für uns!“ Sie grinste Stefan verschwörerisch an, doch dieser Blickte nur wortlos auf ihren Oberkörper. „Hey hörst du mir überhaupt zu?“

„Was? Klar! Strand und so, kann man machen!“
Jetzt wurde Anna etwas sauer. „Hey was ist los? Hör mir gefälligst zu wenn ich mit dir rede!“
„Mach ich ja!“
„Machst du nicht!“ rief Anna und stemmte die Arme in die Hüften. Dabei sah Stefan ganz deutlich, wie sich dicke Muskelpakete unter ihrer Haut bewegten.
„Meinst du echt, das du stärker bist als ich?“ fragte Stefan unvermittelt.
„Was? Wie kommst du denn jetzt darauf?“
„Das hattest du letztens mal gesagt!“
„Da hab ich dich doch nur auf den Arm genommen! Du bist schließlich ein Kerl! Und Männer haben halt von Natur aus mehr Muskeln!“
„Stimmt!“ sagte Stefan aber ganz zufrieden war er mit dieser Aussage noch nicht. „Wollen wir Armdrücken machen?“ fragte er gerade heraus.
„Klar!“ erwiderte Anna sofort und schob ihre Kornflecks zur Seite.

Stefan stellte sogleich seinen Arm auf den Tisch und ergriff Annas Hand. Sie hatte einen festen Händedruck, der ihm unsicher werden ließ.
„Einfach auf los?“
„Ja okay!“ sagte Stefan und spannte schon mal vorsichtshalber seinen Arm an.
„Los!“ sagte Anna und knallte Stefan Arm fast augenblicklich auf den Küchentisch. Stefan bemühte sich keine Miene zu verziehen, was ihm fast gelang.
„Ha, ha! Das war voll einfach!“ lachte Anna und wippte in ihrem Stuhl aufgeregt auf und ab.
 „Ah! Nicht so schnell. Ich war noch  nicht so weit!“
„Ohhh!“ lachte Anna und stellte ihren Arm wieder auf den Tisch. „Dann drück einfach wenn du so weit bist. Ich halte nur dagegen!“
Stefan rieb sich kurz den Arm und nahm dann wieder die Hand seiner jungen Freundin entgegen.
Sie grinste ihn weiterhin schadenfroh an. „Los drück!“ lachte sie.

Stefan begann mit leichtem Druck und steigerte diesen immer weiter. Doch Annas Arm schien auf dem Esstisch verschweißt zu sein. Dass eine 17 jährige so stark war, machte Stefan schwer zu schaffen. Er verdoppelte seine Anstrengungen und drückte mit allem war ihm zur Verfügung stand. Da erhob sich, wie aus dem Nichts, eine enorme Muskelkugel aus Annas Oberarm, die sich gerade nach Oben wölbte. Einen so großen Bizeps hatte Stefan noch nie gesehen. Seiner war nicht einmal halb so groß. Und Anna grinste ihn nur frech an, obwohl er doch alle seine Kraft einsetzte. Er stöhnte und kämpfte doch der Arm von Anna bewegte sich einfach nicht.

Doch das Schlimmste war, das sich diese riesige Kugel aus Muskelgewebe nur hob, wenn Stefan mit aller Kraft drückte, nur etwas weniger Anstrengung und Annas dicker Bizeps verwand wieder in ihrem Oberarm. Die dauerhafte Anstrengung zwang Stefan dazu seinen Druck zu mindern und geräuschvoll Luft zu holen. Anna hatte einen Ausdruck von leichtem Erstaunen und purer Schadensfreude auf ihrem hübschen Gesicht stehen.

„Jetzt sag nicht das dass alles ist. Mein Gott du bist 21 und ein Mann!“ Die Worte erschütterten Stefan förmlich und sein Gesicht färbte sich vor Schwarm rot.  „Ach? Du hast wirklich nicht mehr zu bieten?“ lachte Anna heiter. Und dann knallte sie seinen Arm einfach wieder auf den Esstisch. Dieses Mal konnte sich Stefan ein „Au!“ nicht verkneifen.

„Tja!“ sagte Anna voller Genugtuung. „Sieht so aus, als ob deine jüngere Freundin viel Stärker ist als du!“

Stefan sagte nichts sondern legte einfach nur seinen Kopf auf die Tischplatte. Einmal aus Erschöpfung und zum anderen, musste er dann Anna nicht weiterhin in die Augen schauen. Er fühlte sich plötzlich so machtlos und klein.

„Also ich finde es gut!“ sagte Anna laut und Stefan hörte, wie sie vom Tisch aufstand um abzudecken.
„Bei uns ist halt die Frau stärker! Kann gar nicht erwarten meiner Freundin davon zu erzählen. Die wird das kaum glauben!“

Stefan wollte den Kopf heben und was dagegen sagen, konnte sich aber nicht dazu aufraffen. Erhörte wie Anna das Geschirr wegstellte. Langsam hob er wieder den Kopf. Da stand sie. Genau vor ihm, voller Kraft und Power und ihm überlegen.

„Na? Wie geht es dir? Findest du das nicht gut? Ich schon! Komm, lacht doch mal wieder!“
Stefan konnte nicht lachen, er sah seine Freundin nur gequält an. „Okay!“ sagte Anna, als Stefan eine Weile nur stumm da gesessen hatte. „Ich weiß schon wie ich dich auf andere Gedanken bringe! Komm!“

Anna packte Stefan an der Hand und führt ihn nach oben auf ihr Zimmer. Dabei fand Stefan, dass sie ihn ganz schön fest an der Hand hielt und in ihrem Zimmer, schubste sie ihn einfach auf ihr Bett. Nun war er doch wütend, er wollte schon auffahren und seiner Freundin die Meinung sagen, als er sah, wie sich Anna ihr Tanktop auszog. Ihr kleiner handlicher Busen, wurde fest von ihrem schwarzen BH getragen. Und darunter sah Stefan ausgeprägte Reihen von Bauchmuskeln. Diese sahen sehr hart und fest aus, als ob man daran Ziegelsteine zerschmettern könnte.  Dieser Anblick zusammen mit Anna kräftigen Armen und den taffen Gesichtsausdruck, verursachte bei Stefan eine fast schon ungewollte Erektion.

Annas Gesicht zeigte ganz deutlich, dass sie wusste, was sie wollte, als sie langsam zu Stefan auf Bett kam und ihn sanft aber bestimmt  mit dem Rücken auf die Matratze drückte. Kurz wollte Stefan sich wehren, doch Anna ergriff einfach seine Arme und drückte diese, ohne Problem fest über seinen Kopf herunter. Dann setzte sich Anna auf seinen Oberkörper und sie war so schwer, dass Stefan kurz die Luft weg blieb.

Eingeschüchtert sah er an ihren Bauchmuskeln entlang nach oben, um Annas Gesicht und ihr breites Grinsen zu sehen. „Hab dich!“ sagte sie zufrieden. Und das stimmte. Stefan konnte nur die Beine Bewegen und das ehr schlecht als recht. Anna war verdammt schwer, und seine Arme hatte sie fest unter Kontrolle. Sie könnte jetzt mit ihm machen was sie wollte. Er war erstaunt, wie erregend er diesen Gedanken fand.

Gerade fragte sich Stefan, was Anna wohl als nächstes machen würde, als plötzlich ihr Handy, in der hintern Tasche ihrer Jeans klingelte. „Uh?“ sagte sie, „Wer ist das denn?“ Stefan wollte sie darum bitte, nicht ran zu gehen, da merkte er, das Anna seine Arme nur noch mit ihrem rechten Hand gefangen hielt, während sie mit der anderen nach dem Handy griff. Nun versuchte Stefan sich erneut zu befreien. Mit beiden Armen musste er es doch schaffen. Doch egal wie sehr er sich anstrengte, die stählende Umklammerung seiner Freundin wollte sich nicht lösen. Alles was es ihm einbrachte war ein Lachen von Anna, als sie merkte wie sehr er sich bemühte. Dann nahm sie den Anruf an.

„Hallo? Hey Sabine! Du bist es! Das ist gut, ich muss dir unbedingt was erzählen!“
Stefan ahnte in welche Richtung Anna das Gespräch lenkte und verdoppelte seine Bemühungen frei zu kommen. Doch Anna war einfach zu stark. Und schlimmer noch. Sie beachtete ihn noch nicht mal, als er versuchte los zu kommen. Sie sah gerade aus, auf die Bilder an ihrer Wand und unterhielt sich mit ihrer Freundin.

„Ja genau! Und jetzt rate mal, wer das Armdrücken gewonnen hat!“
„NEIN!“ schrie Stefan plötzlich wütend, unfähig sich zu bewegen, was ihn noch wütender machte. Anna nahm das Telefon zur Seite und sah Stefan böse an. „Sei still!“ herrschte sie ihn an. „Ich telefoniere!“ „Das interessiert mich nicht!“ fachte Stefan zurück. „Du wirst deiner Freundin nicht erzählen, dass du mich besiegt hast!“ „So wie jetzt?“ lachte Anna. „Na dann versuch mal mich aufzuhalten!“

„AHHHH!“ schrie Stefan laut, weil es das einzige war, was er noch tun konnte. Wieder sah in Anna böse an. Stefan wollte weiter brüllen, doch da hob Anna plötzlich ihr Hinterteil und setzte sich prompt auf seinen Kopf. Fest drückte sich Annas Jeans auf sein Gesicht, so dass er weder atmen, geschweige denn schreien konnte. Gierig saugte er am Stoff der Jeans um wenigstens ein wenig Luft zu herhalten. Doch ihr Gewicht lag schwer auf seinem Gesicht, zerdrückte ihn und fügte ihm Schmerzen zu. Besonders seine Nase hatte zu leiden. Doch er konnte nichts dagegen tun, nur gierig an ihrem knackigen Hintern nach Luft saugen. Ohne die Möglichkeit Anna zu bitte aufzuhören, lag er unter ihr, bis sie ihr Telefon, was er selbst nicht hören konnte, beendet hatte.

Als sie ihren Knackhintern hob, konnte er nur hustend nach Luft japsen. „Uh, du Armer!“ lachte Anna, packte ihn an den Haaren, sog ihn zu sich, um ihm dann hart vom Bett zu schubsen. Stöhnend landete er auf dem Boden neben dem Bett.

„Wenn erzähle ich denn jetzt als nächstes von meinem schwachen Freund?“ fragte sich Anna laut vom Bett aus. Stefan richtete sich wütend auf und sah, wie seine Freundin auf dem Bett lag, das Handy erhoben und in ihren Adressen blätterte. „Uh sollte ich deine Mutter anrufen?“ lachte sie und zwinkerte ihm zu. „Ach nee, die weiß bestimmt schon wie schwach du bist!“
„Hör endlich auf damit!“ schrie Stefan und stürzte sich auf seine Freundin. Dieses Mal war er hoben! Schnell hatte er ihre Handgelenke ergriffen und ihre beiden Arme über ihren Kopf gedrückt. Triumphierend sah er sie an.

„Na wie ist das Gefühl hilflos unter einem anderen zu liegen?“ fragte er überheblich.
„Keine Ahnung!“ sagte sie frech grinsend. „Im Augenblick ist es ehr so, als ob ein Kind versuchen würde mich zu besiegen!“
„Ach ja? Dann befrei dich doch!“
„Okay.“

Und ohne ein weiteres Wort, hatte sich Anna ganz leicht aus Stefans Griff befreit. Dann packte sie ihn an den Schultern, drückte ihre Beine gegen seine und hob in plötzlich in die Luft. Stefan schrie vor Schreck auf, als er unvermittelt durch die Luft flog, gegen Annas Kleiderschrank prallte und zu Boden ging. Stöhnend lag er da und hörte Anna auf dem Bett lachen.

„Oh Mann! Du bist ja richtig leicht! Und scheinst gute Flugeigenschaften zu haben!“
Auch wenn Stefan Schmerzen hatte, rappelte er sich auf und stürzte sich wieder auf Anna. Dieses Mal hob sie ihn sofort hoch und war ihn, ohne zu zögern wieder vom Bett. Ein zweites Mal knallte Stefan gegen den Schrank und ging zu Boden. Mit seiner letzten Kraft stürzte er sich noch ein letztes Mal auf seine Freundin. Doch das Ergebnis war dasselbe. Er wurde gepackt und gegen den Kleiderschrank geschleudert. Wütend und erniedrig lag er kraftlos am Boden und atmende laut ein und aus.

Anna bekam einen halben Lachkrampf und kugelte sich vor Freude auf ihrem Bett. „Du bist wie ein kleiner Bruder, nur ohne Muskeln! Komm schon! Ich will dich noch mal runterwerfen! Nochmal! Nochmal! Nochmal!“ Stefan antwortete nicht und lag weiterhin still am Boden. Irgendwann ertönte Anna Stimme wieder. „Bist du noch da?“

Dann erschien Annas Kopf über ihn, die sich von Bett herunterbeugte. „Was ist? Hast du schon keine Lust mehr? Ich fand das lustig! Los versuch noch mal mich zu bändigen!“ Stefan schüttelte wortlos den Kopf. „Was keine Energie mehr? Also ich könnte noch Stunden so weiter machen!“

Demonstrativ legte sich Anna vor Stefan auf den Boden und begann Liegestützen zu machen. Erst mit beiden Armen dann abwechselnd nur mit einem. Mal Links mal Rechts.  „Die mache ich jeden Morgen!“ informierte sie Stefan. Der sah ihr nur interessiert zu. Dabei merkte Stefan, wie sexy er es fand, wenn seine Freundin Liegestützen machte. Was er sich nicht ganz erklären konnte. Nach dem Anna bestimmt fünfzig Liegestützen gemacht hatte, griff sie nach ihren Hanteln. Da sie noch immer nur einen BH am Oberkörper trug, konnte Stefan wieder einmal ganz deutlich, die dicken Kugelmuskeln ihrer Oberarme sehen. Er wusste, dass er nie so viele Wiederholungen mit diesen Hanteln hinbekommen hätte. Aber für Anna war das wohl kein Problem. Sie saß genau vor ihm und machte eine Wiederholung nach der anderen. Als sie die Hantel schließlich wieder weglegte, war ihr Bizeps richtig aufgepumpt und wurde auch nicht mehr kleiner.

Grinsend streichelte Anna ihren eigenen Oberarm. „Das coole ist!“ sagte sie, „Die bleiben jetzt eine Weile so dick und hart! Willst du mal fühlen?“ Stefan merkte wie er eine heftige Erektion bekam als er Annas Arm zaghaft berührte. Sie hatte recht, ihre Muskeln waren Steinhart, so hart waren die von Stefan noch nie gewesen. „Na los sag mal wieder was!“ rief Anna fordernd, als er etwas stärker zudrückte, ohne das ihr Muskel auch nur einen Millimeter nachgab. Dann fiel ihr Blick plötzlich auf seine Hose.

„Jetzt sag nicht, dass du einen Ständer hast!“
„Äh nein!“ sagte Stefan schnell und versuchte seine beiden Hände vor seinen Schritt zu halten.
„Ach ja?“ lachte Anna und packte Stefan unvermittelt an beiden Armen. Er kam sich klein und verloren vor, als die Kraft seiner jungen Freundin, ihn einfach in die Luft und dann aufs Bett beförderte. Schnell wie ein Wiesel war Anna auf ihn und drückte ihn mit festem Griff nach unten.

Wieder einmal brauchte sie nur eine Hand, um seine beiden Arme festzuhalten. Mit der anderen zog sie ihm einfach die Hose runter. Stefan währe vor Scharm am liebsten im Boden versunken. „Nein lass das!“ schrie er, als sie seinen kleinen Freund herausholte. „Warum denn?“ fragte sie lachend. „Du bist doch erregt, oder?“ Dann packte sie sein bestes Stück und bog es hin und her. Stefan war kurz davor zu kommen, obwohl er das nun wirklich nicht wollte. „Hmm, mehr hast du nicht in der Hose?“ fragte Anna plötzlich enttäuscht. „Das ist ja nicht viel! Wie willst du mich damit befriedigen?“

Stefan sah Anna nur geschockt an. Im fehlten die Worte. Wieder einmal. Das hielt allerdings nicht lange an. Denn als Anna ihr Handy in die Hand nahm, fand er schnell die Fähigkeit zum Sprechen wieder. „Hey was wird das?“ fragte er panisch. „Ich mache für meine Freundin ein Foto!“
„Nein Anna bitte, ich …“ „Sei still!“ zischte Anna und stopfte Stefan ein Stück ihrer Tagesdecke in den Mund. Hilflos sah Stefan dabei zu, wie Anna einige Fotos von seinem besten Stück machte. Sie schien alle zu versenden und es dauerte nicht lange, bis ihr Handy klingelte.

„Ja hast du die Fotos bekommen? Ja winzig, oder? Ja!“ rief sie und dann lachte sie laut und lange mit ihrer Freundin am Telefon. Stefan lag während der ganzen Zeit unter ihr und musste zuhören, ohne dass er etwas dagegen hätte machen können.

Während des Gespräches drehte sich Anna zur Seite, hielt dabei Stefans Hände aber immer noch am ausgestreckten Arm gefangen. Seine Beine klemmte sie zwischen die ihren und ihr Handy, klemmte sie sich zwischen Schulter und Ohr ein. So hatte sie eine Hand frei mit der sie anfing, an seinem kleinen Freund rumzuspielen.

„Bin ja gespannt, ob das Teil überhaupt funktioniert. Weißt du wie man das bei einem Mann mit der Hand macht? Ja, guck mal im Internet!“ „Pause“ „Okay?“ „Pause“ „ Ja mach ich! Einfach hoch und runter ja? Ja ich glaube es wirkt!“

Stefan war noch damit beschäftig, mit der Zunge, die Decke aus seinem Mund zu drücken, als er die zarte Hand seiner Freundin an seinem Unterleib spürte. Schnell wurde seine Atmung schneller und er stand kurz davor zu kommen. Ein paar Sekunden konnte er es rauszögern, doch dann geschah das unvermeidliche. Anna lachte laut mit ihrer Freundin zusammen am Telefon. Sie lachte bestimmt fünf Minuten lang, die Stefan in seiner gedemütigten Lage über sich ergehen lassen musste. Doch damit hatte er es nicht überstanden. Anna wiederholte den Vorgang noch drei Mal bis mit seinem besten Stück nichts mehr anzufangen war. Stefan lag vollkommen verschwitzt und fertig auf dem Bett seiner jungen Freundin, die ihn  immer noch gefangen hielt.

„Nein jetzt funktioniert es nicht mehr!“ sagte Anna am Telefon. „Ich glaube der Spaß ist vorbei! Wir können ja später noch miteinander telefonieren! Bis dann!“

Als Anna aufgelegt hatte, sah sie triumphierend ihren älteren Freund. „War das alles?“ fragte sie grinsend. „Da musst du aber unbedingt besser werden. Kann doch nicht sein, dass du innerhalb von 20 Sekunden kommst! Für mich reicht das lange nicht. Da musst du die Zeit schon verhundertfachen! Am besten wir üben das jetzt  jeden Tag. Genauso wie eben! Und am besten mehrmals! Sonst können wir niemals miteinander schlafen! So ich geh jetzt joggen! Ich nehme an, du braust jetzt eine Pause, so wie du aussiehst. Wie sehen uns!“

Und dann war Anna aufgestanden und gegangen. Stefan lag noch lange auf ihrem Bett und starrte an die Decke. Er sollte in der Zukunft noch sehr oft von Anna auf diese Weise behandelt werden. Und er merkte dann auch, dass seine Freundin ein „NEIN“ niemals akzeptierte. Denn sie hatte das Sagen. Sie war nun mal stärker als er.

Ende

Sonntag, 24. April 2016

Ernährungsberatung

Bob saß, wie jeden Samstag, in seinem Fernsehsessel und sah sich seine Lieblingsserie an. Gleich neben dem Sessel, auf einem hohen Holztisch, hatte er sich seine Verpflegung zurechtgelegt. Mehrere Bürger, Pommes, Cola, alles was er so gerne mochte. Nun war Bob nicht richtig fett, sondern ehr vollschlank. Klar er hatte einen dicken Bauch, dieser war aber noch ausbaufähig. Und Bob arbeitete unbewusst daran, noch voller und dicker zu werden. Seine guten 105 Kilo kamen nicht von irgendwelchen Muskeln. Im Gegenteil. Er bewegte sich kaum. Werder auf der Arbeit noch zu Hause. Das war mal anders gewesen, doch seit sich seine Freundin von ihm getrennt hatte, ging es mit seiner körperlichen Verfassungen immer mehr Berg ab.

Gerade hatte er sich einen fettigen Burger geschnappt und herzhaft reingebissen, als es an der Tür Sturm klingelte. Ein sehr aufdringliches Klingeln, das ihn dazu bewegte, seine Mahlzeit zur Seite zu legen und mit einem fettglänzenden Mund aufzustehen.Schwer atmend, wie auch kauend, bewegte er sich missmutig zur Tür. Auf dem Weg dorthin, wischte er sich die Hände an seiner blaublassen Jeans ab.

„Was?“ schnauzte er, sobald er die Tür geöffnet hatte. Ein Mädchen mit pechschwarzen Haaren und auffällig roten Lippen, sah ihn finster an. „Informationen zu den Gefahren der täglichen Ernährung!“ knurrte sie und reichte ihm eine Proschüre. Unwirsch nahm Bob das Papier entgegen. „Na super!“ sagte er und ohne es sich anzusehen. „Sonst noch was?“
„Nein!“ sagte das Mädchen, sah ihn abwarten an.

Bob ließ kurz seinen Blick über die Frau gleiten. Sie war vielleicht Mitte zwanzig, ein blasser Typ, sehr schwarze, wie auch lange Haare, die ihr fast bis zum Hintern reichten, was nicht schlecht aussah.  Bob war selber 1,84 groß, das Mädchen vor ihm höchstens 1,70. Ihre dunkelblauen Augen waren für seinen Geschmack zu stark geschminkt, was wohl gewollt war, damit sie düster wirkte. Mit der schwarzen Lederhose und Jacke, tat sie das auch. Naja fast. Die Jacke wirkte zu groß, und machte ihre Schultern breiter als sie waren. Die Lederhose war nicht so weit wie die Jacke, sondern presste sich fest an ihrer Beine. Wobei Bob die Oberschenkel etwas zu dick fand.

„Wollen sie es sich nicht durchlesen?“ fragte das Mädchen.
„Klar!“ sagte Bob sarkastisch, was beim Mädchen leider nicht richtig ankam. „Und du willst doch sicher gehen!“
„Klar!“ armte sie nach. „Besser sie lesen es!“ sagte sie dann, mit einen Blick auf Bobs Bauch. Dann wollte sie sich umdrehen und gehen, entschied sich aber doch noch anders. „Ach eins noch! Sie haben da Majonäse im Gesicht!“
Wütend wischte sich Bob mit dem Ärmel über das Gesicht. Freche Köre!

Kaum hatte das Mädchen dir Grenze seines Gartens verlassen, schleuderte Bob die Broschüre wütend, in die Richtung seiner Mülltonne. Was sollte der Mist? Sie sollte es besser lesen. Wer glaubte das Mädchen wer sie war? Mit seinen vierzig Jahren, verlangte er etwas mehr Respekt vor so jungen Leuten. Besonders vor solchen Möchtegern Rockermädchen. Oder was immer sie darstellen wollte.

„Äh!“ ertönte es plötzlich wütend vom Bürgersteig aus. Es war das schwarzhaarige Mädchen. „Was war das denn?“ schrie sie und kam wütend auf Bob zu. Dieser sah sie etwas unschlüssig an. Er war nie ein Mann des offenen Konflikts gewesen. Aber  dieses Mädchen reizte ihn, alleine mit ihrer Anwesenheit.

„Ich habe dein wichtiges Dokument nur in meine Leseablage einsortiert!“ rief er wütend und grinste sie frech an. Dem Mädchen gefiel das gar nicht. „Hohlen sie es sofort wieder!“ sagte sie in scharfen Ton und deutete auf die Mülltonnen, zwischen denen die Broschüre verschwunden war.

„Du bist wohl nicht ganz dicht Mädchen!“ rief Bob.
„Sie wollen sich also mit mir anlegen?“ fragte das Ledermädchen. „Können sie haben!“

Mit offenem Mund sah Bob zu, wie sich das Mädchen von seiner Lederjacke befreite und diese achtlos auf den Rasen warf. Doch was Bob nun sah, brachte ihn noch mehr aus dem Konzept. Das schwarzhaarige Mädchen trug unter ihrer Jacke ein eng anliegendes schwarzes Top. Dadurch konnte Bob nicht nur ihrer straffe Oberweite sehen, sondern auch ihren flachen Bauch. Und ihre Arme und die hatten es wirklich in sich. Das Mädchen entblößte Oberarme, die viermal so dick waren, wie Bobs eigene. Nur handelte es sich bei ihr nicht um Fett sondern um dicke Muskeln. Ihre Schultern waren ebenfalls rund vor Kraft und die blauen Adern sprachen eine eindeutige Sprache. Bob kam richtig ins schwitzen bei diesem Anblick von purer, weiblicher Kraft. Er konnte einfach nicht fassen, wie muskulös die Oberarme dieses Mädchen waren. Das Wort „Bodybuilding!“ tauchte in seinen Gehirnwindungen auf. Doch lange konnte Bob, diesen Anblick nicht verarbeiten, denn sein Gegenüber kam knurrend auf ihn zu.

Bevor Bob wusste was los war, machte das Mädchen zwei schnelle Schritte, packte ihn an seinem Pullover, drückte ihn an die Hauswand und hob ihn gleichzeitig in die Luft. Bob konnte es nicht glauben, wie leicht sein großer Körper von diesem Mädchen in die Luft gestemmt wurde. Sie schien keinerlei Probleme damit zu haben. Doch was ihn noch mehr irritierte war, das er plötzlich eine Erektion bekam.

„Du denkst also, dass ich extra an deiner Haustür geklingelt habe, nur damit du meine Prospekte wegwirfst?“ fauchte sie und schüttelte seinen Körper dabei hin und her. Bob, der sich gerade wie ein kleines Kind vorkam, wusste einfach nicht, was er sagen sollte. Das Mädchen musste die Angst und Verwunderung in seinem Gesicht deutlich sehen, denn sie grinste ihn frech an, wobei sie es offensichtlich genoss, die Oberhand zu haben. „Was bist du denn plötzlich so schüchtern?“ fragte sie drohend. Bob, der hilflos in der Luft baumelte, sah schwitzende, aus seinem bleichgewordenen Gesicht, auf die kräftige Statur des Mädchens herunter.

„Du holst jetzt brav meine Broschüre wieder!“ sagte sie bestimmt, als Bob sie weiterhin nur stumm anstarrte. Bob konnte einen wenig männliches Aufkreischen nicht unterdrücken, als das Mädchen plötzlich ihre andere Hand fest zwischen deine Beine knallte. Er fühlte, wie sie seine Männlichkeit nach oben drückte um ihn dann aus dieser Bewegung heraus, über ihren Kopf zu heben. Bob wimmerte leicht, wegen des harten Griffes zwischen seinen Beinen, während er mit großen Augen nach unten zum Boden glotzte. Er kam sich ganz klein vor, als er von dem Mädchen, hoch über ihren Kopf, zu den Mülltonnten getragen wurde.

„Hol den Stock Bello!“ rief das Mädchen unter ihm und ehe er sich versah, flog er schon durch die Luft und knallte schnaufend und stöhnend wischen den Mülltonnen zu Boden. Er wusste noch nicht ganz wo er eigentlich war, als er plötzlich die starke Hand des Mädchens an seinem Hals spürte. „Das muss schneller gehen!“ sagte sie und hob ihn, nur mit ihrem rechten Arm, am Hals in die Luft. Der Kraftakt brachte ihren Arm vor Anstrengung zum zittern, aber sie hielt ihn dennoch Oben. Bob japste und keuchte und zerrte mit seinen fettigen Händen an ihren Unterarm.

Bob rang mit weitoffenem Mund hektisch nach Luft, als ihm das Mädchen unvermittelt, die Broschüre, wie einem Hund in den Mund stopfte. „Los drauf beißen!“ befahl das Mädchen, was Bob auch sofort tat. Gleich darauf wurde er fallen gelassen. „Verlier es ja nicht wieder. Sonst lernst du eine ganz andere Seite von mir kennen!“ Tatsächlich biss Bob stärker zu, als er die Worte des Mädchens hörte. Diese packte seinen Arm und zog ihn, ohne Probleme, hinter sich her ins Haus.

Im Flur ließ das Mädchen Bob los und stellte ihm, einen ihrer Stiefel auf die Brust. „Wie ist dein Name Fettkloß?“ Vorsichtig nahm sich Bob die Broschüre aus dem Mund. „Bob!“ sagte er kleinelaut.
„So Bob!“ sagte das Mädchen und stellte sich nun mit dem anderen Stiefel auf seinen Bauch, so dass Bob ihr ganzen Gewischt zu spüren bekam. Sie war viel schwerer als er gedacht hätte. „Da du scheinbar nicht in der Lage bist, auf deine Ernährung zu achten, werde ich das jetzt tun!“

Dann sieg sie von Bob herunter und ehr er sich versah, packte sie ihn wieder am Kragen und im Schritt, um ihn mit unangenehm viel Kraft über ihren Kopf zu heben. Dann trug sie trug Bob ins Wohnzimmer.

„Was ist das denn?“ rief sie ärgerlich, als sie den Bürger und die Fritten bei seinem Fernsehsessel entdeckte. Bob hatte keine Chance zu antworten, denn im nächsten Moment flog er schon zu Boden, und knallte so hart auf dem Teppich, dass er für einige Sekunden keine Luft bekam. Röchelnd lag er da, während das harte Ledermädchen mit den dicken Muskelarmen über ihm aufragte.

„Isst du so etwas öfters?“ fragte sie. Bob wollte etwas sagen, doch da ergriff ihn das Mädchen schon am Hals und hob ihn abermals in die Luft. „Lüge mich ja nicht an Bob!“ knurrte sie während ihre Hände wie Stahl um seinen Hals lagen. Mit hochrotem Kopf nickte Bob, woraufhin das Mädchen ihn wieder fallen ließ. Bob war noch ganz verwirrt, als sie seinen Fuß packte und ihn, hinter sich her, in die Küche schliff.

In der Küche hatte Bob zwei mächtige Haken in die Wand geschraubt, an denen er ein schweres Regal befestigen wollte. Doch da er noch nicht fertig war, dekorierten nur die Stahlhaken die Wand.
Wieder bückte sich das Mädchen, um Bob mit ihren starken Armen, am Kragen in die Luft zu heben.
„Was hast du vor?“ krächzte er. Doch da spürte er schon die Eisenhaken im Rücken, als ihn das schwarzhaarige Kraftpacket, an der Stelle des Regals an die Wand hing. Bobs Pullover zog sich eng um seinen Hals und seinen Oberkörper, auch rutschte es ein ordentliches Stück nach oben, so dass man seine nackte Wampe sehen konnte.

Das Mädchen ließ in Los, so dass er nun frei an der Wand baumelte und klatschte lachend ihre flache Hand auf seinen Bauch. „Na haben wir ein paar Kilo zu viel auf den Rippen?“ Immer noch lachend tätschelte sie sein Gesicht. „Deswegen musst du dich aber nicht hängen lassen!“

Wortlos winkelte sie plötzlich ihre beiden Arme an und spannte ihre Muskeln. Dicke pralle Muskeln erschienen auf ihren beiden Oberarmen. Sie hatte einen Bizeps von der Größe einer Kokosnuss. Dick und prall ragten diese Muskeln in eine beindruckende Höhe. Bob sah sie mit offenem Mund an und spürte, wie seine Erektion gegen seine Hose klopfte. Dann hob sie ihr T-Shirt an und zeigte zwei Reihen von harten Bauchmuskeln. Grinsend strich sie mit ihren Hand über ihren Bauch. „Na so etwas kennst du selber bestimmt nicht! Das sind Muskeln!“ Dann tätschelte das Mädchen wieder Bobs Gesicht. „Na, hast du einen Eindruck davon bekommen wie viel stärker ich bin?“

Bob wollte etwas erwidern, doch da drehte sich seine Besucherin schon um und verließ die Küche. Kurz dachte er, sie hätte ihn alleine gelassen, doch dann erschien sie wieder im Türrahmen. In der Hand hatte sie den Bürger und die Pommes aus dem Wohnzimmer.

„Wenn du meine Broschüre gelesen hättest, wüsstest du, dass dies absoluter Müll ist!“ Vorwurfsvoll wedelte sie mit dem Bürger vor seinem Gesicht herum. Bob, dem fast die Luft von seinem eigenen Pullover abgeschnürt wurde, atmete nur laut und stöhnend vor sich hin. „Eigentlich sollte man das hier wegwerfen!“ Nachdenklich sah das Mädchen Bob an. „Auf der anderen Seite, …“ sagte sie langsam und wischte sich mit der Hand eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht, „hast du sehr viel Ähnlichkeit mit einem Mülleimer! Und ihr scheint auch dasselbe zu konsumieren!“

Bob wollte wieder etwas sagen, doch da stopfte ihm das Mädchen plötzlichen den halben Bürger in den Mund. Sie drückte fest zu, so dass sein Mund prall gefüllt war. „Los kauen!“ rief sie und geduldig und drückte mit der Hand rhythmisch gegen sein Kin, so das er wohl oder über den Bürger Kaute. Bob fing an, wie wild zu schwitzen und sein Kopf wurde dunkel Rot. Er bekam kaum noch Luft, als nun auch noch der Bürger seinen Mund verstopfte.

„Und schlucken!“ sagte das Mädchen unbeeindruckt von Bobs Leiden. Bobs Augen wurden groß, als das Mädchen plötzlich seine Nase zu hielt, und er gar keine Luft mehr bekam. Ganz automatisch fing der an, den kaum gekauten Bürger, Brocken für Brocken runterzuschlucken und das in einem sehr schnellen Tempo. Kauf war sein Mund leer, holte er laut Luft!

„Na los den Rest auch!“ sagte das Muskelmädchen und stopfte ihm den Rest des Bürger in den Mund. Danach folgten noch die Pommes, so dass Bob sein Essen, kaum gekaut und in einer absoluten Rekordzeit verschlungen hatte. Immer wieder hatte ihm das Mädchen die Nase zugehalten und so zum Kauen gezwungen. Danach hatte sie noch die restlichen zwei Bürger geholt, und ihm ebenso erbarmungslos in den Mund geschoben. Alles er endlich alles gegessen hatte hing er völlig erschöpft am Hacken. Das Mädchen stemmte die muskulösen Arme in die Hüften und sah ihn böse an. „Na, haben wir heute was gelernt. Bob atmete schwer und sah sie verständnislos an.

Das machte seinen jungen Besuch nicht gerade glücklich. Wütend packte sie ihn am Kragen und zerrte ihn von der Wand. Dabei zerriss Bob  Pullover, so dass er mit einem nackten Oberkörper auf den Küchenboden fiel. Kaum war er gelandet, packten schon zwei starke Hände seinen Hals und hoben ihn in die Luft. Dann wurde er wie ein unartiges Kind hin und her geschüttelt.

„Hast du was gelernt?“ fragte das Mädchen wieder, während er erneut, hilflos in der Luft baumelte.
Bob war das Ganze zu viel. Er fühlte sich dieser Frau so immens unterlegen, dass ihm angesichts seiner Hilflosigkeit, dicke Tränen über das Gesicht liefen. „JA!“ jammerte er. „Ja, ich habe verstanden! Bitte las mich los! Bitte!“

Er stöhnte auf, als er von dem Mädchen hart zu Boden geschleudert wurde. „Gut!“ sagte sie, drehte sich um und verschwand. Bob dachte, dass sie nun gegangen war, doch plötzlich erschien sie wieder an der Küchentür. „Und lese das!“ sagte sie und pfefferte ihm die Broschüre direkt ins Gesicht. Dann ging sie. Und dieses Mal kam sie nicht wieder.

Bob lag noch eine Weile, mit nacktem Oberkörper, auf dem Küchenboden und weinte. Irgendwann stand er dann auf und machte sich daran, seinen Kühlschrank auszusortieren.

Ende.

Freitag, 8. April 2016

Nadja – Verneig dich Luna!

Nach dem Tag der großen Prügelei mit Julians Bande, trafen sich Nadja und Lexa am nächsten Tag, auf dem Weg zu Schule. Der Klassenschläger Julian hatte versucht, die beiden Mädchen in einen Hinterhalt zu locken. Doch sein Plan hatte nicht funktioniert. Die beiden kampferfahrenen, wie auch überaus starken Mädchen, hatten sich hart zu Wehr gesetzt. Am Ende waren sie die einzigen, die noch auf den Füßen standen.

Seit dem war Nadja bester Laune. Sie hatte mehrere Jungs verhauen und gewonnen. Sie fühlte sich super. Stark, fit, so als ob niemand sich ihr in den Weg stellen können. Nadjas langen braunen Haare, fielen ihr mal wieder viel zu sehr ins Gesicht, als sie sich, mit ihrer großen Oberweite, aus der Bustür quetschte. Prompt knallte sie gegen die breiten Schultern, des Mädchen vor ihr. Es war Lexa, die erst wütend den Kopf drehte, so dass ihr Pferdeschwanz, mit dem weißgefärbten Haar, heftig hin und her schaukelte.

„Hey!“ rief sie und sah auf die kleinere Nadja hinter sich. Lexa war mit ihren 1.78 größer einen Kopf größer als Nadja. Aber das reichte Lexa nicht. Sie wollte unbedingt auch so stark sein, wie ihre Freundin. Und daran arbeitete sie jeden Tag.

„Ach du bist es!“ sagte sie, als sie Lexa erkannte. Nadja schob den glatten Haarschleier, aus ihrem Gesicht und lächelte mit ihrem kleinen Schmollmund. „Sorry!“ sagte sie.

Auf dem Weg zur Schule waren beide Mädchen, bester Laune. Doch das wurde bei Lexa anders, als sie plötzlich ein Mädchen auf dem Korridor der Schule ausmachte.

„Die hätte ich beinah vergessen!“ murmelte sie. Nadja wusste gar nicht worum es ging, als ihre große Freundin plötzlich loslief. „Lexa warte!“ rief Nadja und setzte ihrer Freundin hinterher.

Als Nadja ihre Freundin eingeholt hatte, drückte diese gerade ein Mädchen mit lila Haaren an die Steinwand des Flurs. Das Mädchen in der alten Parker und den zerrissenen Kniestrümpfen, erkannte Nadja sofort. Es war Luna, ein Mädchen in Nadjas Größe, das erst seit kurzen in ihre Schule ging. Und Nadja wusste auch, warum Lexa so sauer war. Schließlich war es Luna gewesen, die Nadja und Lexa gestern in Julians Falle gelockt hatte.

„Nun bist du dran!“ knurrte Lexa, die das blasse Mädchen, mit nur einem Arm, an der Steinmauer nach oben drückte. Klein und dünn, sah das Mädchen, Lexa furchtsam an, während ihre Beine in der Luft baumelten. Lexa hob tatsächlich schon ihre Faust, als Nadja dazu kam. Schnell packte sie Lexa Faust. „Nicht Lexa!“ rief Nadja.

„Lass mich!“ rief Lexa und versuchte ihre Faust freizubekommen. Nadjas Muskeln spannten sich ordentlich, als sich Lexa zu Wehr setzte. Doch auch wenn Lexa viel trainierte, war sie immer noch stärker. Mit viel Anstrengung, drängte sie den langen Arm ihrer Freundin zurück.

Luna wurde während der kleinen physischen Auseinandersetzung, weiter von Lexa, mit dem linken Arm, in der Luft gehalten. Völlig eingeschüchterte, sah das Mädchen zu, wie Lexas und Nadjas Arme vor Muskeln ganz dick wurden. Als Nadja, Lexas Arm vollkommen nach unten gedrückt hatte, funkelte diese, ihre Freundin böse an. Dann riss sie sich los, ließ Luna einfach zu Boden fallen und verschwand wütend zwischen den anderen Schülern.

Nadja machte sich keine weiteren Gedanken um Lexa. Sie kannte das Temperament ihrer Freundin inzwischen recht gut. Und sie wusste auch, dass sie sich genauso schnell beruhigen wie aufregen konnte.
Lächelnd reichte sie dem Mädchen am Boden die Hand und zog es mühelos hoch. „Danke!“ sagte Luna mit rotem Gesicht. „Schon gut, Lexa denkt manchmal nicht nach. Sie handelt lieber erst. Aber ich glaube, du hast uns nicht freiwillig zu Julian geschickt, oder?“
Luna nickt. „Habe ich nicht und es tut mir so leid!“
„Keine Sorge! Es ist alles gut gegangen. Mach dir keinen Kopf!“
„Ich fühl mich aber ganz furchtbar schuldig!“
„Tut mir leid, aber da kann ich dir auch nicht helfen!“

Nadja zwinkerte Luna aufmuntern zu und verschwand dann, wie Lexa, zwischen den Schülern.
Lexa beruhigte sich zwar wieder, als sie mit Nadja zusammen im Unterricht saß, war aber nicht mehr so gut gelaunt wie zuvor. Als sich dann herausstellte, dass Herr Baumgarten nicht mehr ihr Mathelehrer war, war Lexa richtig sauer. Nach Schulende, auf dem Weg zum Bus, fluchte Lexa offen vor sich hin. Herr Baumgarten hatte offen, immer wieder Interesse an Lexa und ihren muskulösen Körper gezeigt. Und sie hatte ihn umso lieber gedemütigt. Dass sie das nun nicht mehr konnte, störte sie sehr.

„So ein kleiner Feigling!“ rief sie wütend. „Tauscht einfach mit seinem Kollegen die Klasse. Kann doch nicht sein!Aber der kommt nicht so einfach davon. Oh den finde ich!“ Plötzlich blieb Lexa stehen. Dann drehte sie sich plötzlich um. „Hey wo willst du hin?“ Lexa lief so schnell, das Nadja richtig laufen musste, um sie einzuholen. „Was soll das?“ beschwerte sie sich, als sie Lexa eingeholt hatte. „Ich gehe zum Lehrerparkplatz. Irgendwann hat der misse Kerl schon Feierabend und dann zwinge ich ihn dazu, …“
„Lexa!“ rief Nadja aufgeregt. „So machst du alles nur schlimmer. Das wäre bestimmt nicht passiert, wenn du es bei letzten Mal nicht so übertrieben hättest!“
„Du kannst ja gehen!“ rief Lexa bissig.
„Nein ich bleibe!“ sagte Nadja bestimmt. „Ich bin doch deine Freundin! Außerdem muss jemand auf dich aufpassen!“
„Pah!“ sagte Lexa abwertend und setzte ihren Weg stur fort.

Doch auf dem Lehrerparkplatz war nichts los. Der Platz wirkte wie verlassen. „Verdammt!“ fauchte Lexa und marschierte energische den Parkplatz hinauf. „Ich glaube die haben heute die Besprechung der Abschlussnoten. Das kann dauern, bis die rauskommen. Und auch dann, werden hier viel zu viele Lehrer sein. Da kannst du nicht einfach einen von ihnen Angreifen.
„Verdammt!“ schrie Lexa laut und blieb plötzlich mitten im Lauf stehen.
Lexa starrte auf die Lücke, zwischen den beiden parkenden Autos, die sie gerade passiert hatten. Neugierig folgte Nadja ihrem Blick und konnte ihren Augen nicht trauen.

Zwischen den Autos lag Luna, hilflos auf dem Boden. Auf sich hatte sie einen blassen, fies aussehenden Kerl, der ihr seine Faust mit ringen vor das Gesicht hielt, während er mit der anderen Hand an ihrem schwarzen Minirock zog. Sein Gesicht war sehr lädiert. Er hatte zwei blaue Augen, seine Nase war schräg und überall hatte er blaue und grüne Flecken. Es war Julian, den Nadja und Lexa gestern erst sehr heftig verprügelt hatten. Er war heute nicht in der Schule gewesen, umso überraschender war, dass er jetzt hier war. Nadja war überhaupt erstaunt, dass er wieder laufen konnte, nach dem sie ihn so verdroschen hatte.

Luna weinte bitterlich und Julian zerrte wild an ihrem Rock. Erst nach dem Nadja und Lexa zehn Sekunden vor ihnen gestanden hatte, bemerkte er die beiden Mädchen. Der Rest der Farbe, wich aus seinem blassen Gesicht. „Oh nein!“ sagte er mit zitternder Stimme. Dann richtete er sich auf und rannte los, als ob der Teufel hinter ihm her wär. Er hechtete über die Motorhaube des Wagens neben sich, fiel zu Boden, rappelte sich auf und rannte weiter.

„Kann ich ihn haben?“ fragte Lexa und ballte wütend ihre Faust. Nadja nickt. Und dann setzte sich Lexa plötzlich in Bewegung. Julian hatte war schon einen guten Vorsprung, aber Lexa war unglaublich schnell. Mit ihren langen schnellen Beinen hatte sie ihn schon bald eingeholt. Auf dem Rasen hinter der Spothalle, den man vom Lehrerparkplatz noch sehen konnte, erwischte sie ihn.

Als Lexa davongestürmt war, ging Nadja besorgt neben Luna in die Knie. „Oh mein Gott Luna!“ rief sie und half den Mädchen auf die Beine. „Er war so sauer!“ schluchzte sie. „Er wollte mich, …“ Sie konnte nicht weiter sprechen und Nadja nahm das Mädchen in die Arme.

Irgendwann löste sich Luna Umarmung und die beiden Mädchen sahen zu, wie Lexa, Julian in der Ferne verprügelte. Sie sahen wie er vor ihr kniete und Lexa von oben, immer wieder mit der Faust sein Gesicht bearbeitete. Dann packte sie ihn und ohrfeigte ihn so lange, bis er sich wieder bewegte. Zum Schluss lehnte sie ihn an die Mauer der Sportmauer und verpasste ihn einen High Kick, der ihn weit an der Mauer entlangrutschen ließ. Nach einem prüfenden Tritt zwischen die Beine, die keine Reaktion bei dem Jungen auslöste, machte sich Lexa auf den Rückweg.

„Oh mein Gott!“ flüsterte Luna. „Ist sie immer so?“
„Sie hat schlechte Laune!“ sagte Nadja. „Geht es dir besser?“
„Ja, irgendwie schon. Jetzt wo ich weiß, dass Julian richtig bestraft wurde. Ich weiß gar nicht wie ich euch danken soll. Erst helfe ich, euch eine Falle zu stellen und jetzt rettet ihr mich auch noch! Kann ich irgendwas tun?“
„Nein wirklich nicht. Aber am besten gehst du jetzt. Lexas Laune könnte immer noch schlecht sein.
„Oh, soll ich ihr nicht danke sagen?“
Nadja schüttelte den Kopf. „Nein, geh lieber!“
„Also gut. Danke!“

Und dann lief Luna, wenn auch wiederwillig davon. Lexas Laune war etwas besser, nachdem sie ihre Wut an Julian hatte auslassen können. Nadja schaffte es sogar, ihre Freundin in ein Gespräch zu verwickeln, so dass sie nicht länger an Herrn Baumgarten dachte.


Am Freitag nach der Schule, hatten Nadja und Lexa ihr ganz eigenes Ritual. Als erstes aßen sie in der Schulkantine und machten gleich dort ihre Hausaufgaben. So war das Wochenende frei von Pflichten und sie konnten gleich voll durchstarten. Meisten zogen sie dann durch die Clubs oder waren auf irgendwelchen Partys. Wenn nichts los war, sahen sie sich auch gerne zusammen einen Film an. Meistens übernachteten sie dann auch bei derjenigen, wo sie sich den Film ansahen. Sprich meistens bei Nadja.

Sie hatten gerade glücklich die Schule überstanden und setzten sich mit ihren Tabletts an einen freien Platz, als Luna mit ihren Lilahaaren bei ihnen stehen blieb. „Hallo ihr Beiden!“ sagte sie viel zu höflich. „Wollt ihr was von meinem Tablett?“
„Wir haben unser eigenes Essen!“ schnauzte Lexa sie grob an.
„Danke Luna wir brauchen nichts!“ sagte Nadja extra lieb und sah Lexa böse an. Doch diese schien das als Herausforderung zu sehen. Luna wollte schon gehen, als Lexa ein „Halt!“ rief.
„Ja Lexa?“ fragte Luna unbeirrt freundlich. „Willst du was?“
„Ich weiß noch nicht, geh auf die Knie, dann kann ich besser auf dein Tablett gucken!“
„Ich soll was, …?“
„Los hinknien!“
„Las das Lexa!“ rief Nadja wütend. Und zu Luna sagte sie. „Du musst das nicht tun. Geh einfach weiter!“
„Nein!“ sagte Luna stur. „Ich schulde euch so viel!“ Mit diesen Worten ging sie tatsächlich vor Lexa auf die Knie, die triumphierend grinste. „Ich weiß noch nicht, was ich von deinem Tablett will, bleib einfach so, bis ich fertig bin!“
„Lexa!“ rief Nadja aufgebracht.

Aber sie konnte nichts tun. Luna blieb, wie eine Dienerin vor Lexa knien und hielt ihr, ihr Tablett hin.
Nadja sagte Lexa immer wieder, das sie Luna gehen lassen sollte, doch diese aß einfach nur stumm ihr Essen. Als sie nach einer halben Stunde fertig war, winkte sie mit der Hand und sagte: „Du kannst gehen Luna!“

Lexa hatte Lunas Tablett fast leer gegessen, so dass das Mädchen loszog um sich wieder neues Essen zu holen. „Du bist unmöglich!“ knurrte Nadja.
„Na und? Sie wollte es doch!“

Nach ein paar Minuten kam Luna wider an ihren Tisch. Nadja sah sie fragend an. „Kann ich mit euch essen?“ „Nein! Und wir sind fertig!“ rief Lexa sofort.
„Klar kannst du!“ sagte Nadja, wir machen sowieso Hausaufgaben.
„Oh, soll ich die machen?“
„Nein!“ sagte Nadja überrascht. „Ja!“ kam es von Lexa prompt. Also schob Luna ihr Essen zur Seite und machte Lexas Hausaufgaben, während diese gelangweilt dem Treiben der anderen Schüler zusah.


Und auch in den nächsten vier Monaten verlief der Freitag nicht anders. Jedes Mal kam Luna vorbei und kniete sich mit ihrem Tablett vor Lexa hin. Das machte sie inzwischen ganz von selbst, egal wie viele Schüler ihr dabei zusahen. Danach machte sie Lexas Hausaufgaben und bedankte sich auch noch dafür, dass sie mit an ihrem Tisch sitzen durfte. Nach den ersten beiden Malen, dachte Nadja, das sie schon damit aufhörten würde. Aber Luna kam wie ein Uhrwerk, jeden Freitag an den Tisch der Mädchen. Nadja gewöhnte sich selbst langsam daran, so dass sie selbst auch schon mal was von Lunas Tablett nahm.

In den vier Monaten machte Lexa weitere Fortschritte beim Krafttraining und Nadja beim Training am Sandsack. Lexa hatte ihr inzwischen alles beigebracht und Nadja wusste sich genauso gut zu verteidigen, wie Lexa. Beim Krafttraining, nahm Lexa Woche für Woche immer schwere Gewischte bis Nadja nicht mehr mitkam. Erst schaffte sie viel weniger Wiederholungen dann eines Tages, bekam sie eine Langhantel von Lexa fast nicht hoch. Was Lexa sehr zufrieden stellte. Auf Lexas Oberarm war nun kein Baseball mehr zu sehen, sondern eine Kokosnuss, die fast ihren ganzen Arm ausfüllte. Auch ihre Bauchmuskeln waren denn von Nadja ebenwürdig, wenn nicht sogar überlegen.

Herrn Baumgarten hatte Lexa in dieser Zeit fast vergessen. Wenn sie ihn aus der Ferne sah, knurrte sie zwar etwas unverständliches, aber sie versuchte nicht mehr, ihm irgendwo aufzulauern. Und da er nicht mehr länger ihr Mathelehrer war, gab es keinerlei Berührungspunkte mehr.


Es war wieder einmal Freitag, Luna kniete vor ihrem Tisch am Boden und Nadja und Lexa aßen, ganz normal ihr essen. Lexa lächelte an diesem Tag immer wieder, scheinbar völlig grundlos. Und Nadja wollte langsam wissen, was los war. Als sie beim Essen, wieder so seltsam grinste, reichte es Nadja.

„Was grinst du denn so komisch?“ fragte sie. „Das geht schon den ganzen Tag so!“
„Willst du wohl wissen was?“
„Ja will ich. Dein Grinsen nervt!“
„Okay ich sag es dir. Ich denke, dass ich mein Ziel endlich erreicht habe!“
„Welches Ziel?“
„Na stärker zu werden als du. Und das bin ich jetzt!“
„Ach!“ sagte Nadja und legte ihr Besteckt aufs Tablett. „Denkst du also?“

Sofort schob Lexa ihr Tablett weg und stellte ihren Arm auf den Tisch. Neugierig schaute Luna, über ihr Tablett hinweg auf den Tisch. Nadja grinste, schob ihr Tablett ebenfalls weg und stellte auch ihren Arm auf den Tisch. Sie hatte so oft schon gegen Lexa gewonnen, das sie diese schon mit sehr viel Routine machte. Doch war ihr selber bewusst, wie viel kräftiger Lexa geworden war.

Lexa packte Nadjas Hand wie immer sehr fest. Dann fing sie einfach an zu drücken. Die Mädchen hatten sich darauf verständigt, dass sie kein Startzeichen brauchten. Sofort blähten sich bei beiden Mädchen die Oberarme auf. Überall entstanden Muskeln und ihre Bizepse ragten bei beiden sichtbar durch den Stoff nach oben. „Oh!“ sagte Luna leise.

Lexa drückte erst langsam und dann immer stärker. Normalerweise konnte Nadja, ihrer Freundin standhalten, doch diese Mal fing ihr Arm heftig an zu zittern. Das wurde immer schlimmer, bis ihr Arm tatsächlich zurück wich. Als Lexa dann noch stärker drückte, war Nadja doch überrascht. Denn plötzlich knallte ihre Freundin ihre Hand einfach auf die Tischplatte.

„Uh!“ machte Nadja und Lexa grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Nochmal!“ sagte Nadja einfach und stellte ihren Arm wieder hin. Doch auch dieses Mal landete ihr Arm, nach einem kurzen Kampf auf der Tischplatte, dieses Mal sogar noch schneller.

„Verdammt!“ murmelte Nadja. „Du bist ja wirklich stärker. Ich meine nicht nur ein bisschen! Sondern ein ganzes Stück!“
„Ich weiß!“ lachte Lexa glücklich.
Nadja rieb sich die Hand. Sie fühlte sich nicht schlecht. Seltsamer Weise fühlte sie sich befreit. Ihre Beziehung war zu Lexa jetzt anderes. Lexa hatte immer das Sagen gehabt und es fühlte sich richtig an, von ihr besiegt zu werden. Nadja hatte es schon einige Male erregt, wenn Lexa ihre Muskeln gezeigt hatte oder wenn sie besonders schwere Gewichte gestemmt hatte. Und gegen sie zu verlieren, war seltsamer Weise auch sehr anregend. Schnell konzentrierte sich Nadja wieder auf ihr Essen um nicht weiter solchen Gedanken nachzuhängen.

Luna hatte nur mit großen Augen zugeguckt. Bewundernd sah sie die beiden Frauen am Tisch an.
Doch sie sagte nichts. Sie holte sich wie immer noch einmal Essen und machte dann Lexas Hausaufgaben. Nebenbei aß sie etwas und sprach sogar ein zwei Sätze mit Nadja.

Dieses Mal entfernte sich Luna nicht sofort, als sie Lexa die fertigen Hausaufgaben überreicht hatte. Sondern sie blieb sitzen, kaute auf ihrer Unterlippe und sah die kräftigen Mädchen immer wieder an.
„Willst du noch was?“ fragte Nadja dann endlich, als sie ihre eigenen Hausaufgaben beendet hatte.
Luna sah betont auf ihre Hände und nuschelte. „Habt ihr heute Abend was vor?“
„Wir gucken einen richtig schlechten Film bei Nadja!“ sagte Lexa sofort.
„Kann ich mitkommen?“ fragte Luna so leise, das man es fast nicht gehört hätte.
„Falls jemand ein Tablett halten muss?“ fragte Lexa lachend.
Luna wurde ganz rot und wollte schon weglaufen, als Nadja sie festhielt.
„Klar komm mit!“ sagte sie.
Zu Nadjas Überraschung nickte auch Lexa. „Ja kommt mit. Eine Dienerin ist beim Fernsehen ganz gut!“

Und so kam es, dass sich alle drei Mädchen, um acht Uhr abends, bei Nadja im Wohnzimmer einfanden.
Nadja hatte Chips und Popcorn bereitgestellt.  Und ein paar alkoholfreie Getränke. Lexa stand mit einer Flasche Whisky vor der Tür, was Nadja schon überraschte. Lexa trank eigentlich nicht, seit sie so hart trainierte. Das war das erste Mal, dass sie Lexa mit Alkohol in der Hand sah. Lexa meinte nur ganz cool, das sie heute ihren Triumpf über Nadja feiern wollte. Da könnte man schon mal eine Ausnahme machen.
Luna kam in einem kurzen schwarzen Rock, schwarzer Strumpfhose und einem schwarzen Oberteil, das so feinen Stoff hatte, das man ihren schwarzen BH darunter sehen konnte. Um ihre Hüften trug sie einen nietenbeschlagenen Ledergürtel, der zum einen etwas zu lang war und zum anderen überhaupt nicht zum Rock passte. Sie brachte auch Chips und einen Dipp mit.

Bevor sie sich den Film ansahen, bestand Lexa darauf, dass sie alle Drei einen halben Becher Whisky tranken. Nadja hatte noch nichts gegessen und spürte sofort, wie ihr der Alkohol ins Blut schoss.
Auch während des Films schenkte Lexa immer wieder allen Mädchen ein. Sie meinte, dass drei Frauen eine Flasche schaffen sollten. Doch bei der Hälfte, hörte Lexa auf, was gut war, denn Nadja fühlte sich schon betrunken genug.

In dem japanischen Film, prügelten sich die Hauptdarsteller von einer Sehne in die nächste. Als der Film endlich zu Ende war, atmete Nadja laut aus.

„Toller Film Lexa!“ sagte Nadja sarkastisch. „Was denn, ich mag Prügelfilme. Besser sind sie natürlich mit Frauen. Und am aller besten ist es, wenn man selbst jemanden verprügelt!“„Macht ihr sowas öfters?“ fragte Luna leise. Lexa, die zwischen Nadja und Luna saß, grinste. „Nicht so oft, wie wir es gerne tun würden! Wieso bittest du dich an?“ Und bevor Luna etwas hätte sagen können, hatte Lexa sie schon gepackt, mal eben an den Schultern in die Luft gehoben und vom Sofa aus, auf den Teppich geworfen.

„Wow!“ machte Nadja erschrocken und machte Anstalten, sich zu Luna hinunter zu beugen. Doch da war Lexa schon vom Sofa gesprungen und hatte sich auf Luna gestürzt. Erst drückte sie das Mädchen mit Leichtigkeit zu Boden, dann nahm sie ihren Kopf einfach in den Schwitzkasten. Luna quickte zwar etwas, wehrte sich aber nicht.

„Alles klar Luna?“ fragte Nadja besorgt. „Jepp!“ kam es leise zwischen Lexas kräftigen Armen hervor. Die nahm sich einen Cracker, tippte ihn in den Dipp und fing an, ihre Gefangene zu füttern. Luna aß brave alles, was ihre Lexa in den kleinen Mund schob. Nadja sah vom Sofa aus zu. Sie wollte sich nicht viel bewegen, der Alkohol hatte sie schwindelig gemacht.

„Ich find’s super wie stark ihr seid!“ sagte Luna plötzlich. Lexa lachte. „Und ich bin die Stärkste, das sollte dir klar sein!“ Sagte sie und klemmte Lunas Hals fester ein, in dem sie ihren Bizeps spannte. „Nein, Lexa, waaa.---„ Luna bekam ihren Satz nicht mehr zu Ende. Plötzlich verdrehte sie die Augen und ihr Köper sackte zusammen. „Ups!“ sagte Lexa, die dies klar mit Absicht gemacht hatte. Nadja war zu betrunken, um sich aufzuregen. Eigentlich war das Gegenteil der Fall. Sie fand Lexa verhalten irgendwie sexy.

„Lass sie wenigstens los!“ sagte Nadja. „Und hör auf zuzudrücken. Sie schläft fest genug!“
„Ist ja gut!“ Lexa ließ Lunas Kopf los, der prompt in die Schale mit dem Dipp fiel.
„Klasse!“ stöhnte Nadja.
„Ups!“ machte Lexa wieder und zog Lunas Gesicht an den Haaren aus dem Dipp. Dann drehte sie das Mädchen auf den Rücken und grinste Nadja an.

„Na was ist? Ich hab Lust auf Aktionen! Wollen wir miteinander Raufen?“
„Raufen?“
„Du weißt schon!“ sagte Lexa beschwörend.
„Na schön, mir ist zwar schwindelig, aber Bewegung soll ja helfen!“

Nadja kam vom Sofa und setzte sich Lexa gegenüber. So schlecht ging es ihr gar nicht.
„Wir fangen auf den Knien an!“ bestimmte Lexa. „Und los!“
„Bevor Nadja wusste was los war, hatte sich Lexa schon, wie eine riesige Raubkatze auf sie gestürzt.
Schnell hatte Lexa ihre Arme ergriffen, um sie zu Boden zu drücken. Nadja verfügte zwar über ordentliche Muskeln, Lexa allerdings auch. Sie hatte sogar noch mehr Kraft plus das immens breite Kreuz, was ihr noch zusätzliche Power verschaffte.

Nadja wehrte sich so gut es ging, aber Lexas Muskelkraft war sie nicht gewachsen. Schnell hatte sie Nadja auf den Boden genagelt. Breit grinsend setzte sich Lexa auf ihren Oberkörper und drückte ihre langen Schenkel an Nadja Kopf.

„Hab dich!“ rief Lexa triumphierend. Nadja spannte all ihre Muskeln, und versuchte, Lexa abzuwerfen, aber Lexa war so schwer und drückte ihre Beine so fest an Nadjas Oberkörper, das sie sich fast gar nicht bewegen konnte. Irgendwann ergab sich Nadja ihrer Freundin. Lexa grinste breit und begann damit, wie Luna zuvor, Nadja mit Crackern zu füttern.

Erst weigerte sich Nadja, doch als Lexa ihr dann die Nase zuhielt, fügte sie sich doch. Nach zehn Minuten Cracker essen, regte sich Luna plötzlich wieder. Ziemlich schnell richtete sie sich, mit dem Gesicht voller Dipp auf und starrte die beiden Mädchen fragend an. Lexa grinste das Mädchen kurz an und schlug ihr dann plötzlich kraftvoll mit der Faust ins Gesicht. Es klatschte, Luna gab ein merkwürdiger Laut von sich und fiel wieder schlaff zu Boden.

„Das war brutal!“ sagte Nadja tonlos. „Jeep!“ grinste Lexa. Dann betrachtete sie ihre Faust, an der sich jetzt Dipp von Lunas Gesicht befand. „Leck ab!“ sagte sie zu Nadja und hielt ihr die Faust an den Mund. Nadja wunderte sich über sich selbst, als sie anfing zu lecken. Lexa sah ihr lächelnd dabei zu.

„Na was zum runterspülen?“ Nadja schüttelte den Kopf, soweit es ihr möglich war, da Lexas ihren Kopf mit ihren Knien fixzierte. „Das war keine wirkliche Frage!“ sagte Lexa und hielt plötzlich die halbvolle Whiskyflasche in der Hand. „Oh nein Lexa!“ rief Nadja sogleich und versuchte sich wieder zu befreien.
Sofort presste Lexa ihre Oberschenkel hart an Nadjas Kopf und hielt ihr mit einer Hand die Nase zu.

Sobald Nadja ihren Mund zu atmen öffnete, goss Lexa den Whisky in ihren geöffneten Mund. Nadja konnte nichts anderes machen, als die Flüssigkeit in ihrem Rachen runterzuschlucken. Heiß und brennend lief der hochprozentige Stoff ihre Kehle herunter. Es folgten noch drei weitere großzöge Schlucke, bevor Lexa aufhörte nachzugießen. Dann setzte Lexa selbst die Flasche an die Lippen und leerte die Flasche in einem langen Zug. Währenddessen lag Nadja hustend unter ihr.

Sie merkte sofort wie der Alkohol wirkte. Das hochprozentige Zeug stieg ihr sogleich in den Kopf, wo es anfing, an Nadjas Nervenenden zu ziehen. „Oh!“ machte Nadja und hätte sich gerne die Schläfe gerieben, wenn Lexa nicht auf ihr gesessen hätte. Auch die stöhnte und schüttelte dann wild den Kopf.
„Uh!“ rief sie laut. „Ich hätte wirklich nicht so einen billigen Kram kaufen sollen!“

Bei Nadja fing sich wieder der Raum an zu drehen, so dass sie vorsichthalber die Augen schloss.
„Hey!“ rief Lexa sogleich und griff in Nadjas Gesicht um ihr mit den Fingern die Augenlieder nach oben zu ziehen. „Ahhhhh!“ machte Nadja und drehte den Kopf zur Seite. „Bist du nicht ganz dicht?“
„Und wie dicht ich bin!“ lachte Lexa. Dann sah sie Nadja mit einem wölfischen Grinsen an. „Im übrigen wollte ich dich schon seit langer Zeit mal betrunken machen!“
„Warum?“ fragte Nadja stöhnend und konzentrierte sich auf Lexas Gesicht, in der Hoffnung das die Schwindelgefühle abklingen würden.

Um so erstaunter war sie, als Lexa plötzlich ihr Shirt auszog und von einer Sekunde auf die andere, in ihrem lila BH auf ihr saß. Erstaunt musterte sie das breite Kreuz, die runden Schultern und die Muskeln im Nackenbereich. Auch Lexas harten Sixpack und ihre kleine feste Oberweite sah sich Nadja ganz genau an.

„Genau das meine ich! Diesen Blick den du mir zuwirfst, wenn ich nackt bin!“
„Du bist nicht richtig nackt!“ sagte Nadja schnell, während sich ihre Wangen röteten.
„Soll ich mich ganz ausziehen?“ Schnell schüttelte Nadja den Kopf und bereute es gleich wieder. Erneut drehte sich alles.

Lexa grinste wieder breit, hob ihre langen Arme und machte eine doppelte Bizepspose. Schnell erhoben sich Links und Rechts auf ihren Armen, dicke Muskelpakete. Lexa hatte sehr beeindruckende Oberarme. Lang und mit  sehr dicken wie auch länglichen Bizepsen bestückte.
„Na, willst du nicht mal fühlen?“
Bevor Nadja antworten konnte, hatte Lexa sich schon über die gebeugt und ihre Hand auf ihren Oberarm gelegt.

Nadja konnte einfach nicht wiederstehen und fuhr mit ihren kleinen Händen, behutsam Lexas Oberarm entlang. Dann drückte sie ihn fest und fühlte erstaunt das erhärtete Muskelgewebe darunter. „Oh!“ macht Nadja und drückte wieder und wieder. Nadja wusste ja, wie viel Kraft in Lexas Armen steckte. Beim Krafttraining war sie immer wieder überrascht, wie viel Lexa mit ihren Armen hochheben konnte. Ja, aus ihrer Freundin war ein richtiges Kraftpacket geworden. Nadja merkte wie es sie irgendwie erregte, Lexas pure Muskelkraft unter ihren Fingern zu spüren. Ein sehr schönes Gefühl, das ihren ganzen Körper durchströmte. Lexas machtvolle Position, verstärkten diesen Eindruck sogar noch.

Nadjas Wangen waren noch röter geworden, als sie ihre Hand schlussendlich zurückzog. Lexa grinste weiterhin. „Na? Nicht schlecht oder?“ „Ja, du bist sehr stark!“ sagte Nadja leise. „Und ob!“ sagte Lexa selbstbewusst. „So und jetzt du!“
Nadja sah ihre Freundin, die noch immer auf ihrem Oberkörper saß, irritiert an. „Was jetzt?“
„Zeig deine Muskeln!“
„Sie klemmen zwischen deinen Beinen!“ knurrte Nadja, „Tut nicht so, als ob du das nicht gemerkt hättest!“
„Ach ja!“ sagte Lexa im schlechter Schauspielmanier und lockerte ihre Beine so, dass Nadja ihre Arme befreien konnte.

Nadja winkelte ihre Arme, auf dem Boden liegen, bereitillig an und spannte ihre Muskeln. Sofort popten ihre Kugelmuskeln in die Höhe. Nadja war stolz auf ihren Bizeps. Er war vielleicht nicht so lang wie der von Lexa und hatte nicht so viel Masse, dafür war er aber schön rund und beulte sich richtig nach oben. Und das viel mehr als bei Lexa. Nadjas Bizeps war auf jeden Fall höher und damit sehr beeindruckend. Besonders wenn sie ihn einen Jungen zeigte, der noch nie einen solchen Bizeps gesehen hatte, am wenigsten bei einem Mädchen.

Nun beugte sich Lexa, wie zuvor Nadja, über ihre Freundin und begann ihre Bizeps zu streicheln und zu drücken.  Nadja schloss unbewusst die Augen und genoss die Berührungen ihrer Freundin mehr, als sie es je zugegeben hätte. Sie öffnete wieder die Augen, als ihr etwas durch das Gesicht strich. Es waren Lexas Haar. Ihre Freundin hatte ihren Kopf gesenkt und begann nun, ihre Lippen auf Nadjas Kugelbizeps zu drücken.

„Hmm!“ machte Nadja. Eine neue Welle des Alkohols löschte an dieser Stelle einen Teil von Nadjas Erinnerung…

Sie fand sich auf dem Sofa wieder. Sie lag dort neben Luna, während Lexa in ihrer lila Unterwäsche auf ihnen saß. Sie wusste man grade wo sie sich befand, als sie von Lexa hart geohrfeigt wurde.
„Oh nein, du teilnahmslose Schnapsdrossel! Du dämmerst jetzt nicht wieder weg!“

Erst jetzt merkte Nadja, das sie nur noch ihre Hose und ihren BH anhatte. Aber sie empfand keine Schram. Sie befand sich in einem Rausch, der nur noch dem Lustprinzip folgte. Lexas Beine übten auf einmal Druck auf ihren Körper aus und pressten sie damit, gegen Lunas Körper. Gleichzeitig ergriff Lexa, Nadjas und Lunas Köpfe an den Haaren und drückte vorsichtig ihre Gesichter aneinander.

„Na los Nadja!“ sagte sie, „Befrei Lunas Gesicht von Dipp!“ Ohne zu zögern drückte Nadja ihre Lippen auf das zarte Gesicht des Mädchen und begann damit, den Dipp von ihrem Gesicht zu lecken.  Das ging sehr langsam von Statten, das sie nicht richtig leckte, sondern Luna mehr küsste. Luna schien es zu gefallen. Sie gab einen entspannten Ton von sich und senkte die Augenlieder.

Lexa sah sich das Schauspiel einige Minuten von ihrer Machtposition aus zu. Bis es ihr zu langweilig wurde. Sie ließ die Haare der beiden Mädchen los, beugte sich zu ihren Freundinnen runter und half Nadja beim Saubermachen. Dich an dicht, mit ihrer Freundin, küsste Nadja das Gesicht der kleinen Luna so lange, bis sie endlich wieder sauber war.

Während sich die beiden kräftigen Mädchen auf das Gesicht von Luna konzentrierten, rutschten alle drei von Sofa, nur um sich am Boden noch mehr ineinander zu verschlingen. Als es keinen Dipp mehr zum wecklecken gab, fingen die Mädchen damit an, sich wild gegenseitig zu küssen. Schnell wurden ihre Hände selbstständig, die damit anfingen, an den Klamotten der anderen zu zerren.

Lexa machte dem sinnlichen Liebesspiel plötzlich ein Ende, in dem sie sich aufrichtete und Luna am Hals packte. Luna starrte Lexa erstaunt an, als diese sie in kraftvoll in die Höhe hob, um sie dann, wie einen Sack über ihre Schulter zu legen. Dann packte sie Nadja, die sich nicht im geringsten werte und legte sie sich über ihre andere Schulter. Mit beiden Mädchen auf den Schultern erhob sich Lexa und ging, wie selbstverständlich in Nadjas Zimmer hinüber. Dort warf sie beide Mädchen schwungvoll auf Nadja Bett.

Wenige Augenblicke später wälzten sich drei nackte Mädchen über Nadjas Bett. Luna war fasziniert von Nadjas Bizeps, den sie immer anspannen musste, damit das Mädchen diesen küssen konnte. Während dessen spannte Lexa ihren Bizeps an und drückte ihn Nadja in Gesicht, damit sie diesen liebekosen konnte. Was Nadja auch ohne zu zögern tat. Dann spürte sie einen Hand zwischen ihren Schenkeln. Erregt hielt sie die Luft an. Da wurde sie von Lexa gepackt und von deren starken Armen niedergerungen. Gleichzeitig fühlte sie weiterhin Lunas kleine Hand zwischen ihren Beinen. Nun nahm das Liebesspiel der Mädchen immer mehr an Fahrt auf und es dauerte nicht lange, bis sie alle drei Lauthals stöhnten.


Das Sonnenlicht, dass Nadja weckte war viel zu grell an diesem Morgen. Genervt drehte sie den Kopf, worauf hin sich stechende Kopfschmerzen bemerkbar machten. Langsam öffnete sie die Augen, nur um einen Haarschopf zu sehen, der auf ihren Brüsten lag. Was sie für einen Teil ihrer Decke gehalten hatte, war Lunas Kopf. Wütend richtete sich Nadja ein Stückweit auf, so dass Lunas Kopf, von dem hohen Vorsprung ihrer Brüste runter auf ihre harten Bauchmuskeln fiel.

Luna gab ein murren von sich und strich mit ihren Händen über Nadjas kantige Bauchmuskeln. Dann stöhnte Luna erneut und suchte mit ihren Händen wieder nach Nadjas großen Brüsten. Als sie diese gefunden hatte, drückte sie diese, als ob es sich dabei um ein Federkissen handelte, um dann wieder ihr Gesicht, mit einem Schmatzen, darin zu vergraben.

Bruchstücke des gestiegen Abend fluteten Nadjas Gedanken. Was hatte sie getan. Das ganze durfte nicht war sein. Sie war nackt! Luna auch! Und hinter Luna erkannte Nadja die nackten breiten Schultern von Lexa. Was hatte sie nur getan? Eine leichte Panik, gepaart mit Wut machte sich in Nadja breit.

Nun war sie richtig wach. „Bist du verrückt!“ rief Nadja wüten, packte die nackte Luna an den Schultern und schubste es von sich weg.

„Was ist denn los?“ beschwerte sich Lexa plötzlich hinter Luna. Dann richtete sich Lexa auf und steckte sich gähnend. Dabei zeigte das lange Mädchen ihrem nackten Oberkörper und ließ ordentlich ihre Muskeln spielen. Nadja konnte einfach nicht wegsehen. Lexa war unheimlich muskulös eine richtige Bodybuilderin. Gegen diese Frau hatte sie wohl keine Chance mehr. Rein körperlich. Doch der Augenblick wirkte nur kurz. Schnell hatte sie sich wieder gefasst.

„Ihr müsst gehen!“ rief sie unfreundlich.
„Nadja ist ein richtiger Morgenmuffel!“ knurrte Luna und rutschte zu Lexa hinüber. Ohne scheu begann Luna damit, Lexas Bizeps zu küssen, die diese weiterhin anspannte. „Du bist ein sehr muskulöses Mädchen!“ tuschelte Luna zwischen ihren Küssen.

„Könntet ihr bitte damit aufhören und euch etwas anziehen?“ rief Nadja nun richtig böse.
„Oh man. Du sorgst echt für einen missen Morgen!“ knurrte Lexa. Mit einer flüchtigen Handbewegung stieß sie Luna von sich, die von der Kraft, glatt vom Bett gefegt wurde. Lexa stand unbeirrt auf und steuerte, nackt wie sie war, Nadjas Zimmertür an.

„Wo willst du hin?“ fragte Nadja aufgebracht.
„Ich geh duschen?“
„Ganz nackt? Was ist wenn Marion dich draußen sieht.“
„Ich dusche immer nackt!“ sagte Lexa kurz und verschwand aus dem Zimmer.
„Verdammt!“ knurrte Nadja und stand selber auf. Sie hatte das Bedürfnis sich dringend etwas anzuziehen.

Kaum hatte sie sich ihren BH geschnappt war Luna plötzlich an ihrer Seite.
„Brauchst du meine Hilfe?“
„Fass mich nicht an!“ knurrte Nadja.
„Ach komm schon. Es ist bestimmt schwierig die großen Teile da hineinzuzwingen!“

Nadja blieb von staunen der Mund offen stehen, als Luna, wie selbstverständlich, ihre Brüste mit ihren beiden Händen nach oben schob. „Jetzt reicht es!“ rief Nadja. Dann packte sie Luna an den Schultern, rückte sie von sich weg und gab den Mädchen einen kräftigen Kinnhacken. Es gab ein dumpfes Klatschen und dann flog Lunas kleiner Körper, schlaff wie eine Puppe, auf Nadja Bett. Dort federte ihr Körper noch etwas willenlos hin und her, bis er reglos liegen blieb. Nadja rieb sich die Faust und bedauerte es kaum, das sie viel zu fest zugeschlagen hatte.

Als sich Nadja fertig angezogen hatte, kam Lexa aus dem Bad zurück. Zum Glück hatte sie nun wenigsten ein Handtuch um ihren Körper gewickelt. Als Lexa, Luna bewusstlos auf Nadjas Bett liegen sah, grinste sie nur. „Hat genervt was?“ fragte sie kurz. Und Nadja nickte einfach nur. Zu Nadjas Erleichterung machte Lexa sich nun auch daran, sich anzuziehen. Während sie das tat, kümmerte sie Nadja um Luna. Die kleine war noch immer total weggetreten und Nadja glaubte auch nicht, das sich dass so schnell änder würde.

Vorsichtig begann Nadja damit, der schlaffen Luna  ihre Unterwäsche anzuziehen. Dabei genoss Nadja die vollkommene Kontrolle, die sie über den Körper des kleinen Mädchens hatte. Sie konnte mit ihr alles machen was sie wollte. Langsam Stück für Stück, zog sie Luna an. Dabei drehte und wendete sie das Mädchen nach belieben. Zum Glück war Luna nicht sehr schwer und Nadja sehr stark. Sie konnte das Mädchen glatt mit einem Arm hochheben, was sehr cool war. Es ärgerte Nadja, wie sehr es sie erregte, Luna wie eine Stoffpuppe anzuziehen. Sie bemerkte auch nicht, wie Lexa sie dabei grinsend beobachtete.

Als Lexa fertig angezogen war, hatte Nadja auch Luna vollständig angezogen.
„Gehst du jetzt bitte!“ rief Nadja rüde, sobald Lexa fertig war.
„Wie nett!“ grummelte Lexa. „Und was ist mit Luna?“
„Werf dir die Kleine über die Schultern! Breit genug sind sie ja!“
Lexa grinste breit. „Stimmt!“ sagte sie. Dann packte sie Luna, zog sie vom Bett und warf sie sich, ohne Probleme über die Schultern.
„Okay, dann gehen wir! Aber du musst echt lockerer werden Nadja! War trotzdem nett!“
„Geh einfach!“ sagte Nadja und schob ihre Freundin den Flur entlang. Sie war froh, das Marion noch nicht wach war und von allen nichts mitbekam.
„Mach es gut Lexa!“ sagte Nadja, als Lexa an der Haustür war und schob ihre Freundin zur unfreundlich hinaus.

Als sie die Tür geschlossen hatte, rutschte Nadja daran Erleichtert nach unten. Dann verbarg sie ihr Gesicht zwischen ihren Händen. „Oh mein Gott!“ flüsterte sie zu sich selbst. „Was habe ich getan?“

Ende

Freitag, 25. März 2016

Nadja – Nur eine Lehrkraft

Fünf Monate waren vergangen, seit Nadjas Freundin Lexa nach der Schule, den Klassengrobian Julian, mit bloßen Fäusten zu Boden geprügelt hatte. Nach diesem Tag hatte Julian eine ganze Woche lang in der Schule gefehlt. Als er dann wieder kam, war es sehr passive geworden. Nadja und Lexa wich er bei jeder Gelegenheit aus. Wenn er einmal zu Wütend auf einen der anderen Mitschüler wurde, reichte nur ein Satz von Lexa um ihn erbleichen zu lassen. Dann murmelte er sofort eine Entschuldigung und verkroch sich wieder. Nadja fand das super. Lexa war ihre Heldin. Eine Tracht Prügeln von ihr, hatte den schlimmsten Jungen der Klasse in einen zahmes Lam verwandelt. Julians Drohung, dass er sich mit seinen Freunden, an Lexa und Nadja rechen wollte, hatten die beiden längst vergessen.

Außerdem hatte sich Lexas Ruf in der Klasse verändert. Nicht selten drohte ein Mädchen einem Jungen damit, Lexa zu rufen, damit sie ihn verprügelte. Was aber bis jetzt nie passiert war. Die Jungs hatten keine direkte Angst vor Lexa. Die meisten wahren ihr ausgesprochen Dankbar dafür, dass sie Julian vermöbelt hatte. Und somit war Lexa nicht nur Nadjas Heldin, sondern die, der ganzen Klasse. Jeder war nett zu ihnen und da Nadja, Lexas engste Freundin war, waren die Schüler auch nett zu ihr. Sie wurde plötzlich zu viel mehr Partys eingeladen und immer wieder boten ihr ein paar Mädchen an, ihre Hausaufgaben zu machen.

Nadjas Beziehung zu Lexa hatte sich seit diesen Tagen auch verändert. Früher war sie nur einfache Freundinnen gewesen, die sich höchsten einmal in der Woche gesehen haben. Wenn überhaupt. Jetzt waren sie beste Freundinnen und hingen immer miteinander ab. Am meisten Trainierten sie zusammen im Fitnesscenter. Lexa hatte bis jetzt ihr Versprechen gehalten und Trainierte sehr intensive, um Nadja im Punkto Kraft einzuholen. Und das machte sie bis jetzt nicht schlecht. Lexa ging jeden zweiten Tag ins Fitnessstudio und damit öfter als Nadja. Außerdem achtete sie strick auf ihre Ernährung und aß im Grunde nur noch Hühnchen und Brokkoli. Nadja war in dieser Hinsicht etwas entspannter. Sie achtete zwar auch darauf was sie aß, erlaubte sich aber immer mal wieder etwas, was richtige Sportler niemals essen würden.

An diesem Tag stand Nadja zufrieden vor dem Spiegel in der Damenumkleide und betrachtete ihren Oberkörper. Ihre üppige Oberweite, schien fast etwas zu groß für den schwarzen Sport-BH. Darunter glänzten perfekte Bauchmuskeln, die durch tiefe Rillen voneinander getrennt wurde. Ihr langes braunes Haar, fiel galt wie ein Schleier über ihre kräftigen Schultern. Ihre großen braunen Augen guckten zwischen den langen Haaren hervor und darunter konnte man einen roten Schmollmund erkennen.

Zufrieden mit ihrem Äußeren, hob Nadja ihren rechten Arm und spannte ihren Bizeps an. Das Training hatte aus dem länglichen Dosenbizeps eine ovale Kugel gemacht. Nun hatte ihr Bizeps viel mehr Volumen und streckte sich auch mehr nach Oben. Nadja mochte ihren Bizeps. Sie war richtig stolz darauf und es machte ihr Spaß, andere Jungen in ihren Altern mit ihren Muskeln aus dem Konzept zu bringen. Wenn sie vor ihr angeben und groß daherreden, wie gut sie in Sport sind. Dann streckt sich Nadja ganz zufällig und ließ ihren Bizeps anschwellen. Und den sah man nun auch, wenn sie einen Pullover oder eine Strickjacke trug. Dann starrten die Jungs sie immer an und wussten nicht mehr was sie sagen sollten.

„Na fühlen wir uns stark?“ fragte eine Stimme hinter Nadja. Nadja ließ ihren Arm sinken und sah im Spiegel zu, wie Lexa näher kam. Sie hatte, wie so oft, ihren weißen Sport-BH mit den silbernen Streifen an. Sie war einen guten Kopf größer als Nadja und verfügte über einen langen Oberkörper, der nach den fünf Monaten intensiven Trainings, ähnlich ausgeprägte Bauchmuskeln zeigte, wie der von Nadja. Ihre langen weißengefärbten Haare, fielen ihr im Pferdeschwanz, seitlich über die rechte Schulter. Ihre Schultern waren richtig breit und zeigten vor allen von Hinten ordentlich Muskeln. Auch Lexas Beine hatten ordentlich an Muskelmasse zugenommen. Sie waren deutlich stärker als die Beine von Nadja, die ihre Beine nicht ganz so intensive trainierte.

Lexa war es aus irgendeinem Grund wichtig, stärker als Nadja zu sein. Und deswegen trainierte sie so unnachgiebig. Doch noch hatte sie ihr Ziel nicht erreicht. Auch wenn Lexas Arme mehr Masse bekommen hatten und aus ihrem runden Pirsichbizeps ein ziemlich solider Baseball geworden war, waren Nadjas Arme immer noch stärker. Aber sie musste zugeben, das Lexa sie in einem rasanten Tempo eingeholt hatte. Und wenn sie mit einander Armdrücken machten, was häufig vorkam, musste sie sich jetzt anstrengen, damit sie auch gewann.

„Wenn du fertig damit bist dich zu bewundern,“ meinte Lexa, nach einem kurzen Blick auf ihre eigenen Bauchmuskeln, „können wir endlich trainieren!“ „Ist gut Lexa!“ meinte Nadja fröhlich. „Ich weiß ja wie sehr du das Training inzwischen brauchst. Du bist wie ein Junky!“„Ein Junky mit Muskeln!“ sagte Lexa und spannte Stolz ihren Bizeps an.Nadja bestaunte den Arm ihrer Freundin ungeniert.
„Es ist unglaublich, wie schnell dein Bizeps so groß geworden ist. Das Training schlägt bei dir richtig gut an!“„Ja, es dauert nicht mehr lange, und dann habe ich dich eingeholt!“
„Das sagst du jeden Tag!“

Vergnügt und sich gegenseitig neckend, machten die Mädchen sich ans Training. Lexa musste, wie so oft in letzter Zeit, immer mehr heben als Nadja und natürlich mehr Wiederholungen schaffen. Nadja machte das nicht aus. Sie trainierte wie sie es für richtig hielt und ließ Lexa ihr Ego aufpolieren. Nach einem intensiven Training der Arme und des Rückens, verschnauften die beiden Mädchen kurz auf einer Sportmatte, am Rand der Halle. Nadja schloss gerade die Augen und versuchte sich zu entspannen, als Lexa ihr einen unsanften Stoß gab.

„Ey!” beschwerte sich Nadja und ries die Augen auf. „Was soll das?“
„Halt den Mund und schau her! Siehst du den Typen da ganz hinten vor den Trainingsgeräten.“
Nadja suchte die Halle ab und strengte ihre Augen an. „Ja vielleicht. Der im grauen Shirt?“
„Genau! Kommt er dir nicht bekannt vor?“
„Weiß nicht!“
„Man bist du blind? Das ist Herr Baumgarten! Unser Mathelehrer!“
„Nie im Leben!“ sagte Nadja und schaute jetzt noch mal genauer hin. „Wie kannst du das auf diese Entfernung sehen?“
„Komm ich beweise es dir!“ rief Lexa, sprang auf und ging in die Richtung des Mannes.
„Warte Lexa!“ rief Nadja überrumpelt und bemühte sich, hinter ihre Freundin herzukommen.

Als sie nur noch wenige Meter von dem Mann entfernt waren, gab es keinen Zweifel mehr. Der Mann der da stand, war wirklich ihr Mathelehrer. „Was will der denn hier?“ fragte Nadja leise, die vorsichtig hinter Lexas breiten Schultern hervorlugte. „Ich frag ihn!“ sagte Lexa taff und ging einfach auf den Mann zu. Nadja, die plötzlich keine Deckung mehr hatte, folgte ihr mit einen schlechten Gefühl im Magen.

Lex war ein klein bisschen größer als Herr Baumgarten und ihre Schultern waren viel breiter. Selbstbewusst baute sie sich vor ihm auf und sah ihn ungeniert an.

„Hey Herr Baumgarten!“ rief sie fröhlich. Ihr Mathelehrer zuckte sichtbar zusammen, als sie plötzlich vor ihm erschien. Es war ihm sichtlich unangenehm, dass ihn zwei Schülerinnen behelligten.
„Oh Lexa, Nadja, was macht ihr denn, …. Hier! Oh, ihr habt, seid, ich meine ihr habt ja…“
„Muskeln?“ half Lexa den stotternden Lehrer weiter.

Das hatten die beiden Mädchen in der Tat. Beide zeigten ihren nackten Bauch, deren Muskeln vom Training angeschwollen waren. Genauso Nadjas Massiger Arm und Lexas langer Arm. Beide mit einem hervorstechenden Bizeps ausgestattet. Beide Mädchen grinsten frech, als die Augen von Herrn Baumgarten immer größer worden, umso genauer er Nadja und Lexa betrachtete.

„Uh man seid ihr Mädchen in Form!“ sagte er so leise, das es nicht klar war, ob es gehört werden sollte.
„Und was machen sie hier?“ fragte Lex unbefangen und ohne jeglichen Respekt. „Denken sie sich neue Matheaufgaben mit Gewichten aus?“

„Nein!“ sagte Herr Baumgarten und schmunzelte höflich über Lexas schlechten Scherz. „Ich dachte es wäre an der Zeit, etwas Sport zu treiben. Und jetzt bin ich hier!“ Lexa sah ihren schmächtigen Lehrer skeptisch an. „Ja etwas Training könnte ihnen nicht schaden!“ sagte sie frech. Herr Baumgarten wollte etwas darauf erwidern, doch Lexa sprach einfach weiter. „Das ist das also ihr erster Tag? Dann währe es doch am besten, wenn sie sich von zwei erfahrenen Schülerinnen anleiten lassen.“
„Eigentlich pflege ich außerhalb der Schule keinen Kontakt mit meinen Schülern!“ wand Herr Baumgarten ein. „Und ich nicht mit meinen Lehrern!“ sagte Lexa prompt. „Aber in ihren Fall mache ich eine Ausnahme!“

Nadja stand neben Lexa und verfolgte beeindruckt das Gespräch. Sie fand es super, wie schnell Lexa die Zügel in die Hand genommen hatte. Es war klar dass sie das Sagen hatte und nicht Herr Baumgarten. Und noch etwas fiel ihr auf. Herr Baumgarten, schaute immer wieder auf Lexas Bauchmuskeln, wie auf ihren Bizeps und ihre starken Schultern. Er schien wirklich von ihren Muskeln beeindruckt zu sein. Aber das war noch nicht alles. Nadja merkte auch, wie sich etwas kleines Spitzes in seiner Hose bewegte und sich gegen den Stoff bohrte. Und immer wenn er Lexas Muskeln ansah, wackelte es in seiner Sporthose. Als Nadja begriffen hatte, was sie da beobachtete, blieb ihr vor Entsetzen der Mund weit offen stehen. Doch das merkten Lexa und ihr Lehrer nicht.

Denn Lexa ging gerade zu Herrn Baumgarten hin, packte ihn am Arm und zog ihn einfach hinter sich her. Herr Baumgarten protestierte zwar, kam aber freiwillig mit. Allerdings hätte er sich auch schlecht weigern können, denn Nadja schätzte Lexa deutlich als stärker ein.

Wie einen Schuljungen zwang Lexa ihren Lehrer, sich auf die Hantelbank zu legen, während sie die Stange mit Gewichtsscheiben bestückte. „Ein Mann kann bestimmt mehr heben als ich!“ sagte Lexa, während sie die Gewichte befestigte, „Aber wir probieren es trotzdem erst einmal mit meinem Trainingsgewicht. Es ist ja ihr erster Tag. Nachher können wir immer noch aufstocken!“

Herr Baumgarten hatte es aufgegeben zu Protestieren und fügte sich Lexas Temperament. „So sie können loslegen!“ sagte Lexa, stellte sich hinter die Hantelstange und grinste Herrn Baumgarten von Oben herab an. „Sie müssen die Stange mit beiden Händen packen! Na los!“ Herr Baumgarten verhielt sich wie ein Kind, dass zum ersten Mal die große weite Welt sah. Vorsichtig griff er nach der Stange. „Sie müssen schon richtig zupacken und dann hoch damit!“

Nadja gefielt es, wie Lexa ihrem Lehrer Anweisungen gab und das dieser sie glatt befolgte. Nachdem der der Lehrer erst zögerlich zugegriffen hatte, packte er sie auf Lexas Befehl hin richtig. Und dann versuchte er die die Langhantel hochzuheben. Nadja musste zugeben, das Lexa nicht gelogen hatte, es handelte sich tatsächlich um ihr normales Trainingsgewicht. Aber auch das schien ihren Lehrer zu überfordern. Sein Gesicht wurde schnell rot, er gab stöhnende Geräusche von sich und strengte sich sichtlich an. Doch alles was er schaffte war, das die Stange etwas in ihrem Gestell hin und her rutschte. Aber er bekam sie nicht ansatzweise hoch.

Nadja musste sich eine Hand vor den Mund halten, um nicht laut los zu lachen. Sie hatte immer gedacht, das Erwachsene immer noch einen Tick stärker waren und Männer sowieso. Aber das was sie jetzt sah, zwang sie dazu, dieses Weltbild noch einmal zu überdenken. Herr Baumgarten war klar schon erwachsen irgendwas mit dreißig. Und dennoch war er viel schwächer als Nadja und ihre Freundin Lexa.

Lexa grinste genau so breit wie Nadja, als sie sah, wie sich ihr Lehrer, ohne jeden Erfolg, auf der Hantelbank abrackerte. Sie atmete tief durch, damit sie es schaffte, etwas Ernstes zu sagen und nicht dabei zu lachen. „Ist etwas nicht in Ordnung Herr Baumgarten?“ fragte sie Scheinheilig. „Denken sie, dass ich mich in der Anzahl der Gewichte geirrt habe?“ „Könnte das sein?“ fragte Herr Baumgarten voller Hoffnung und mit wenig Atem.“ „Eigentlich nicht. Aber lassen sie mich es mal probieren, dann wissen wir, ob die Hantel vielleicht doch zu schwer ist!“

Herr Baumgarten war sichtlich erleichtert, als er den Platz auf der Hantelbank räumen konnte. Lexa legte sich gleich nach ihren Lehrer unter die Hantel. Sie warf ihm noch ein übertriebenes Lächeln zu, ergriff die Stange und begann damit diese hoch und runter zu heben. Nadja musste zugeben, das Lexa, trotz des schon absolvierten Trainings, die Hantelstange sehr kraftvoll bewegte. Bei ihr sah es richtig leicht aus.

Herr Baumgarten konnte seine Überraschung nur schlecht verbergen. Ihm blieb der Mund offen stehen und sah Lexa nun mit starrem Blick zu. Wieder sah Nadja, wie sie die Männlichkeit von ihrem Lehrer in Bewegung kam. Wie Zufällig ging sie neben der Hantelbank in die Knie und flüsterte Lexa einen entsprechenden Hinweis zu. Diese sah Herrn Baumgarten daraufhin an und senkte unauffällig ihren Blick. Als sie das Gleiche wie Nadja sah, grinste sie breit.

„Vielleicht sollte ich lieber aufhören!“ sagte Lexa leise. „Sonst geht es mit unserem Lehrer noch durch!“

Doch so schnell hörte Lexa dann doch nicht auf. Nur um anzugeben machte sie noch zwanzig weitere Wiederholungen und das in einem gleichbleibenden Tempo. Nachdem sie die Hantel wieder in die Aufhängung gelegt hatte, richtete sie sich auf und grinste ihren Lehrer breit an. „Tut mir leid Herr Baumgarten, aber mit der Langhantel schein alles in Ordnung zu sein. Vielleicht stimmt ja was mit ihnen nicht? Oder sollen wir es lieber mit Kurzhanteln versuchen? Das ist vielleicht mehr ihr Fall!“

„Eigentlich wollte ich jetzt, …“ Doch weiter kam Herr Baumgarten nicht. Denn Lexa lachte einfach laut, packte ihm mit festen Griff am Unterarm und zog in mit zu den Kurzhanteln. Dort ging sie die Reihe entlang und hob immer mal eine Hantel hoch. „Nein zu leicht, nein, nein, …“ bis sie endlich stehen blieb. Natürlich wusste Lexa, wieviel sie heben konnte, sie wollte ihren Lehrer nur noch mehr aus der Fassung bringen.

Dieses Mal wählte Lexa ein Gewicht, mit dem sie normalerweise nicht trainieren würde. Sie hob die Hantel auch nur kurz an und stellte sie dann wieder hin. „Wollten sie mal?“ fragte sie unschuldig. „Nein lieber nicht!“ sagte Herr Baumgarten und hob abwehrend beide Hände. Da drängte sich Nadja an Lexas Seite und hob nun selber die Hantel hoch. „Aber Herr Baumgarten, das sollten sie schon noch hinbekommen!“ Dann hob Nadja die Hantel einmal wie im Training hoch und runter, um sie danach wieder hinzustellen. Sie war sich nicht sicher, ob Lexa das auch geschafft hätte. Aber als erstes kam Herr Baumgarten dran, nachdem ihm Lexa im Befehlston dazu aufgefordert hatte. Dieser versuchte es einmal mit seiner rechten Hand und die Hantel rührte sich nicht ein Stück.

„Vielleicht mit beiden Händen?“ fragte Lexa süß. Mit rotem Gesicht nahm Herr Baumgarten nun auch noch seine andere Hand zur Hilfe. Aber noch nicht mal mit beiden Händen bekam er die Hantel bewegt.
„Oh je! Wie enttäuschend!“ sagte Lexa streng. „Sie sind vielleicht nicht der Typ fürs Fitnessstudio!“
„Das glaube ich auch!“ sagte Herr Baumgarten und ließ erleichtert die Hantel los.
„Vielleicht sollten sie lieber zugucken! Nadja und ich sind eigentlich fertig, wir lassen nur noch unsere Restenergie an einen der Sandsäcke aus. Los sie kommen mit und sie sehen zu!“

Herr Baumgarten hatte aufgehört, Lexa zu wiedersprechen und ließ sich bereitwillig von ihr in die Halle mit den Sandsäcken ziehen. Dort stellten sich Nadja und Lexa jeweils an einem Sandsack auf und begannen damit, ihre stummen Gegner mit Schlägen und Tritten einzudecken. Herr Baumgarten sah den Mädchen starr zu und konnte vor allen nicht von Lexa die Augen lassen. Diese drehte auch richtig auf und gab den Sandsack kräftige Schlagkombinationen und beeindruckende High Kicks. Aber auch Nadja konnte schon, dank des vielen Trainings mit Lexa, einige imponierende Schläge und Tritte austeilen.

Während die Mädchen auf die Sandsäcke eindroschen, sahen beide, wie sich immer wieder etwas in Herrn Baumgartens Hose bewegte. Sie hatten gerade zwanzig Minuten auf ihrer Sandgegner eingeschlagen, als ihr Lehrer plötzlich ein ganz seltsames Gesicht machte und einen Ton, als ob er kurz Schmerzen hätte. Dann bildete sich ein nasser Fleck, mitten auf seiner Hose. Beide Mädchen wussten sofort was passiert war. Ihr Lehrer sah erschrocken an sich runter, wurde Leichenblass, murmelte eine Entschuldigung und rannte wie ein Irrer davon. Nadja und Lexa fielen beide vor Lachen zu Boden und kugelten sich so lange, bis ihnen die Bäuche wehtaten. Beide Mädchen lachten Tränen und so laut, dass Herr Baumgarten es im Weglaufen bestimmt gehört hatte.

„Gott das war toll!“ rief Lexa, als sie sich einigermaßen beruhigt hatte. „Einfach großartig!“ stimmte Nadja zu. „Hey Lexa, wie macht ein Baumgarten?“  „Keine Ahnung?“ „Klatsch!“ rief Nadja und simulierte mit ihren Händen eine Explosion. Wieder lagen beide Mädchen lachend am Boden. „Oh Nadja weißt du was?“ „Nein!“ „Ich freue mich tatsächlich auf die morgige Mathestunde! Das wird sooo cool!“



Als Nadja, Lexa am nächsten Morgen in der Schule sah, machte sie große Augen. Das große schlanke Mädchen hatte sich  ein schwarzes Netzoberteil angezogen worunter sie nur einen ebenfalls schwarzen BH trug. Es schimmerte nicht nur Lexa leicht gebräunte Haut durch die feinen Löcher, man konnte auch sehr deutlich die Muskel ihres Oberkörpers erkennen. Ihren Sixpack wie auch ihre Oberarme, zeigten allen ihre unglaubliche Kraft. Zwar wussten alle Schüller, das Lexa, Julian vor ein paar Monaten verprügelt hatte, die meisten dachten aber, das sie Karate machen würde oder eine ähnliche Kampfsportart. Niemand hatte damit gerechnet, das Lexa so muskulös war. Im Sportunterricht hatte sie, wie Nadja auch, immer nur ein langärmliches Shirt getragen, die viel zu groß war, um irgendwelche Muskeln sehen zu lassen.

Nun waren die Jungen und Mädchen gleichermaßen erstaunt. Alle tuschelten miteinander und manche machten sogar ein Foto von Lexa. Die tat so, als ob alles so wäre, wie sonst auch. Ganz locker, wie immer, setzte sie sich neben Nadja an den Tisch.

„Wow Lexa, du siehst total sexy aus!“ begrüßte Nadja ihre Freundin.
„Danke!“ sagte diese kurz. „Alles für Herrn Baumgarten!“
Nadja grinste. „Nicht schlecht, du willst wohl, dass ihm noch so ein Unglück passiert!“
„Wäre nicht schlecht!“ stimmte Lexa zu. „Am besten vor der ganzen Klasse.

Als Herr Baumgarten in die Klasse kam, setzte sich Lexa möglichst gerade auf ihren Stuhl. So konnte man ihr Dekolleté und ihre Bauchmuskeln am besten Bewundern. Herr Baumgarten ging, wie immer, etwas verstreut wirkend, zum Lehrerpult, um erst einmal seine eigenen Sachen zu sortieren. Dabei beachtete er die Schüler meist nicht. Doch heute sah er aus dem Augenwinkel Lexa, noch bevor er sein Pult erreicht hatte. Er drehte sich mit offenem Mund zu Lexa um, stolperte und fiel lang zu Boden.

Die ganze Klasse tobte vor Lachen. Nicht nur weil Herr Baumgarten lang hingefallen war. Zu allen Überfluss hatten alle auch noch genau gesehen, warum er umgefallen war. Niemand war der erstaunte Blick entgangen, den er Lexa zugeworfen hatten. Als Herr Baumgarten zu Boden ging, lachten auch Nadja und Lexa. „Das war doch ein guter Anfang!“ meinte Lexa und klatschte zufrieden die Hände zusammen.

Herr Baumgarten rappelte sich schnell und ungeschickt wieder auf. Er setzte seinen Weg zum Pult weiter fort, als ob nichts vorgefallen wäre. Bevor er die Anwesenheit durchging, wartete er, bis sich die Klasse endlich beruhigt hatte. Und das dauerte an die zehn Minuten. Erst dann ging es an die Anwesenheitskontrolle. Jeder der aufgerufen wurde rief einmal „Hier!“ und das war es dann.

Als Herr Baumgarten Lexas Namen aufrief, antwortete diese. „Jetzt tun sie doch nicht so, als ob sie mich nicht gesehen hätten, Herr Baumgarten!“ Wider lachte die Klasse und auch Nadja grinste. Herr Baumgarten schwieg und hakte einfach Lexas Namen ab.

Im weiteren Verlauf der Stunde, ließ Lexa keine Gelegenheit aus, um Herr Baumgarten ihren Körper zu präsentieren. Lexa meldete sich im Matheunterricht eigentlich nie, doch heute tat sie es. Doch Herr Baumgarten schien Lexa immer wieder zu übersehen, was Lexa mit der Zeit richtig sauer machte. Als Herr Baumgarten eine besonders komplizierte Gleichung an die Tafel schrieb und fragte wer sie lösen könne, meldete sich keiner. Außer Lexa. Nun musste er sie dran nehmen. Doch statt ihren Namen zu nennen, nickte er ihr einfach nur zu.

„Ich habe einen Namen!“ murmelte Lexa laut, als sie an die Tafel kam. Es wurde auffällig ruhig. Die meisten der Schüler, hatten Lexas Provokationen gegen Herrn Baumgarten mitbekommen. Und das Lexa die Aufgabe an der Tafel nicht lösen konnte, wussten auch alle. Jeder war gespannt, wie Lexa diese Situation meistern würde.

Langsam nahm sie Lexa ein Stück Kreide und betrachtet nachdenklich die Gleichung. Nun war es Herr Baumgarten, der Lächelte und die Hände zufrieden faltete. „Na was ist Lexa?“ fragte er. „Ist die Aufgabe zu schwer? Vielleicht ist Mathe ja nichts für dich? Vielleicht willst du lieber nur zuschauen?“

Nadja erkannte sofort, dass Herr Baumgarten die gleichen Sätze sagte, die Lexa ihm im Fitnesscenter an den Kopf geworfen hatte. Nadja fand nicht, dass die Sache für Lexa gut lief. Doch diese ließ sich nicht ein bisschen von ihrem Lehrer einschüchtern. Im Gegenteil schien sie ehr zum Angriff über zu gehen.

„Zu schwer ist mir gar nichts Herr Baumgarten!“ sagte sie laut. „Ich bin ziemlich stark!“ Dann drehte sie sich zur Klasse um und machte eine doppelte Bizepspose. Und schon schnellten auf ihren langen Armen, weiter Oben zwei dicke Bizepskugeln in die Höhe die so prall wie Baseballkugeln waren. Ein Raunen ging durch die Klasse und alle betrachteten gebannt Lexas Oberarme. Selbst Julian, konnte nicht anders, als Nadjas Arme anzublicken. Der Vorlaute Phillip ließ ein lauten „Alter Schwede!“ hören. Lexa hielt die Pose zehn Sekunden lang an, um sicher zu gehen, dass jeder Schüler ihre Muskeln gesehen hatte. Auch Herr Baumgarten konnte nichts anderes, als Lexas Arme ansehen. Nun war sein Gesicht wieder leicht rot und er hatte ein paar Schweißperlen auf der Stirn.

„Das ist ja ganz nett Lexa aber, …“
„Nur ganz nett!“ fragte Lexa streng und in einem Ton, den Schüler gegenüber ihren Lehrer normalerweise nicht anschlugen.
„Ich meine Außergewöhnlich!“ sagte Herr Baumgarten schnell. Daraufhin kicherten ein paar Schüler.
„Willst du jetzt nicht die Aufgabe lösen Lexa?“
Lexa trotzte nun vor Dominanz und stellte sich in ihrer ganzen Größe und ihrer ganzen Kraft vor Herrn Baumgarten. „Sag bitte!“ meinte sie ernst und Herr Baumgartens Augen wurden immer größer.

Die ganze Klasse schwieg gebannt. Nadja dachte, dass Herr Baumgarten jetzt richtig sauer werden würde, aber sie hatte sich geirrt. Denn plötzlich ertönte ein leises, kaum hörbares, „Bitte!“ Wieder ging ein aufgeregtes Gemurmel durch die Klasse und Lexa zeigte ein breites Grinsen. Nun da Lexa merkte, dass Herr Baumgarten sich fügte, machte sie weiter.

Nadja konnte Herrn Baumgarten zum Teil verstehen. Mit ihrer Größe von gut 1.78 und all den sichtbaren Muskeln, sah Lexa schon gefährlich aus. Außerdem hatte Herr Baumgarten ja gesehen, wie Lexa ihren Sandsack im Fitnessclub verdroschen hatte.

„Ich mache ihnen einen Vorschlag!“ sagte Lexa laut. „Wenn sie gegen mich im Armdrücken gewinnen, löse ich ihre Aufgabe. Wenn ich gewinne, müssen sie mir helfen!“ Sofort brüllte die ganze Klasse „ARMDRÜCKEN! ARMDRÜCKEN!“  Das ging immer so weiter, bis Herr Baumgarten beide Arme hob. „Hört schon auf, ich mach es ja!“

Sofort packte Lexa einen leeren Tisch, der ganz vorne in der Klasse stand, hob ihn mit Leichtigkeit hoch und stellte ihn so vor die Tafel, das alles gut sehen konnten. Zwei andere Schüler brachten sofort zwei Stühle herbei. Und Lexa wurde noch dreister, als sie Herr Baumgarten am Arm packte und mit Kraft vom Stuhl zog. Dieser konnte sich kaum wehren und bemühte sich hinterher zu kommen. Auch das löste weiteres Gelächter in der Klasse aus.

Wie ein unartiges Kind wurde der Mathelehrer von Lexa zu seinem Stuhl geführt. Dann nahm sie selbst Platz und stellte sofort ihren Ellenbogen auf den Tisch. „Los nehmen sie meine Hand!“ befahl Lexa, als sich Herr Baumgarten nicht gleich bewegte. Bei jedem Befehl, der von Lexa kam gab es leises Gelächter. Nun aber war es still. Aller waren gespannt auf das Match, mit Ausnahme von Nadja, die wusste, das Lexa viel stärker war. Alle Schüler beachteten genau, was sich vorne zutrug. Die meisten filmten das Ganze sogar mit ihrem Handy. So viel Aufmerksamkeit hatte ihr Mathelehrer lange nicht mehr von seinen Schülern bekommen.

„Fangen sie einfach mal an!“ sagte Lexa und grinste frech. „Ja los Herr Baumgarten machen sie!“ kam es auf den Reihen der Schüler. Langsam fing Herr Baumgarten an, gegen Lexas Arm, der sich nicht von der Stelle bewegte, anzudrücken. Erst als Lexa ein „Strengen sie sich endlich mal an!“ knurrte, drückte ihr Mathelehrer richtig. Man sah genau, wie er mit den Schuhen auf den Boden halt suchte und sich mit der anderen Hand am Tisch festkrallte. Die Schüler sahen staunend zu, wie sich ihr Lehrer gegen eine Schülerin abmühte, welche selbst augenscheinlich keine Schwierigkeiten damit hatte, der Kraft ihres Lehrers standzuhalten. Phillip, der Junge der gerne laut sprach wenn ihn viele hörten, rief: „Wollen sie uns verarschen Herr Baumgarten? Jetzt machen sie mal was!“ Daraufhin rief ein Mädchen. „Ich glaube Lexa ist wirklich so stark!“ und ein anderes meinte. „Sie hat aber auch super Muskeln!“

Auch wenn Herr Baumgarten sich gerade blamierte, hatte Nadja kein Mitleid. Er hätte echt mehr Rückgrat zeigen können. Aber stattdessen hat er sich geradewegs in Lexas Arme geworfen. Jetzt musste er auch mit den Konsequenzen klar kommen.

Lexa ließ ihren Lehrer noch etwas Zeit, um allen zu zeigen, dass er keine Chance hatte. Dann drückte sie seinen Arm, unter dem Jubel der Klasse, auf den Tisch. Nadja sah, wie fest Lexa, den Arm von Herrn Baumgarten auf die Platte schlug. So dass der Lehrer vor Schmerz kurz das Gesicht verzog. Als sie ihn dann losließ, sah Herr Baumgarten wirklich geschafft aus. „Und lösen sie jetzt die Aufgabe?“ fragte Lexa.
„Vergiss die Aufgabe!“ sagte Herr Baumgarten stöhnend und lehnte sich erschöpft zurück. „Du kannst wieder auf deinen Platz gehen!“ „Aber sicher Herr Lehrer!“ sagte Lexa in einem sarkastischen Ton und strich Herrn Baumgarten, auf dem Weg zu ihren Platz, mit der Hand über den Kopf.

Die gesamte Klasse war danach förmlich aus dem Häuschen und Herr Baumgarten hatte viel von seiner Autorität verloren. Dennoch schaffte er es, die Schuler  für den Rest der Stunde zur Stillarbeit zu verdonnern. Er selber saß vorne am Pult, die Hand vor den Augen und schien damit beschäftigt zu sein, das Geschehene zu verdauen.

Lexa war äußerst zufrieden mit sich. Sie grinste ohne Unterbrechung und war bester Laune. Das änderte sich allerdings, als Herr Baumgarten, kurz vor dem Klingeln, die Arbeiten der letzten Woche austeilte. „Vier minus?“ keuchte Lexa laut. Nadja schaute neugierig zu ihrer Freundin aufs Papier. „Oh, das sieht nicht gut aus!“ Dann klingelte es zur Pause. Nadja wollte gerade aufstehen, als Lexa sie am Arm packte und wieder auf ihren Platz zog. „Warte! Wir gehen noch nicht!“ „Was wieso?“ „Ich will noch mit Herrn Baumgarten reden!“ „Aber Lexa!“ „Was?“ herrschte Lexa sie an und Nadja hob abwehrend die Hände. „Schon gut, meine Güte, dann warten wir halt!“

Die beiden Mädchen saßen so lange an ihrem Platz, bis alle Schüler gegangen waren. Als endlich Herr Baumgarten aufstand um zu gehen, stellte sich Lexa ihn prompt in den Weg. Wieder konnte ihr Lehrer nicht anders, als ihre durchtrainierte Figur zu mustern.

„Wo wollen sie denn hin?“ fragte Lexa platt.
„Die Stunde ist vorbei Lexa! Es hat geklingelt!“

Die Antwort gefiel Lexa gar nicht. Sie gab ihrem Lehrer mit beiden Händen einen kräftigen Stoß, so dass er zwischen den Stühlen und Tischen zu Boden ging. Nadja sprang vor Schreck von ihrem Stuhl auf, sagte aber nichts. Verwirrt richtete sich der Lehrer wieder halb auf.„Bist dddu vverücckt ggeewordeen?“ fragte Herr Baumgarten stotternd. Als Antwort bekam er von Lexa einen kurzen Kick ins Gesicht, der ihn wieder lang zu Boden schickte.

„Lexa!“ rief Nadja schockiert.
„Was? Ich verprügle ihn schon nicht richtig! Ich tue ihm nur ein bisschen weh!“ Dann ging Lexa ganz gemütlich neben ihren Lehrer zu Boden und schlang ihre langen Beine um seinen Oberkörper. Diese war noch etwas benommen und wusste wohl gerade nicht wo er war. Das änderte sich, als Lexa ihre Beine anspannte und damit den Oberkörper von Herr Baumgaten zusammen presste. Laut und schrill winselte ihr Lehrer auf. „AHHH, ho Nein!“ rief er und schlug mit den Händen auf die dicken Muskeln, von Lexas Oberschenkeln. Doch diese hielt den Druck weiter aufrecht und schaute zufrieden zu, wie ihr Lehrer unter den Druck ihrer Beine litt.

Nadja war nun doch fasziniert von dem Geschehen und kam neugierig näher. Und als sie die Hose von Herr Baumgarten sah, beulte sich mal wieder sein kleiner Freund gegen den Stoff. Ihr Lehrer winselte ganz schon um Gnade und Nadja hatte keinen Zweifel, das Lexa ihm ordentlich wehtat. Aber dennoch musste es ihm wohl gefallen.

Als Lexa den Druck minderte, fiel der Kopf von Herrn Baumgarten erleichtert zu Boden. Er schwitzte stark, sein Gesicht war rot und er atmete richtig schnell. Sobald er Luft hatte, fing er wieder an zu betteln.
„Na wie war das?“ lachte Lexa. „Nicht mehr?“
„Nein bitte Lexa, bitte ich fleh dich an! Nicht mehr! Bitte nicht! Ich halt das nicht aus!“
„Oh sie armer Lehrer!“ lachte Lexa. „Dann tun sie jetzt alles was ich sage?“
„Ja Lexa, ja. Wirklich alles!“
„Sehr brav. Sie werden also die Note meiner Arbeit ändern?“
„Ja, ja das werde ich.“
„Und ich bekomme eine Eins?“
„Ja sicher alles was du willst!“
„Auch eine Eins im Mündlichen?“
„Ja Lexa!“

Lexa grinste zufrieden und sah zu ihrer Freundin Nadja. „Willst du auch eine bessere Note?“ „Nee lass mal! Meine Arbeit war ganz okay! Aber guck mal da, die Hose von Herrn Baumgarten!“
Lexa warf sofort einen Blick auf die Hose und als sie erkannte, was sie da sah, grinste sie böse.

„Oh, oh, oh, da haben wir aber einen sehr unartigen Lehrer erwischt! Kann das der keine Lehrer erklären?“
Ängstlich hob Herr Baumgarten den Kopf und sah an sich runter. „Ich weiß nicht ich, … AHHH!“
Weiter kam er nicht, denn schon wurde sein Oberkörper wieder von Lexas Muskelbeinen zusammengequetscht.

Lexa ließ ihn zehn Sekunden lang leiden, und minderte dann den Druck. Herrn Baumgarten lief bereits das Wasser aus den Augen und er wirkte richtig fertig. Doch Lexa beeindruckte das nicht.

„Jetzt mal Klartext!“ rief sie. „Sie stehen doch auf meine Muskeln, oder?“
„Ja!“ kam es kleinlaut, vom Boden des Klassenzimmers.
„Gefällt es ihnen das ich so stark bin?“
„Ja!“
„Und das ich alles mit ihnen machen kann was ich will?“
Dieses Mal kam nicht sofort eine Antwort. Doch dann erklang ein leises „Ja!“
„Ich wusste es!“rief Lexa und ballte zufrieden die Faust. „Dann können sie ruhig noch etwas leiden! Sehen sie es als Belohnung an!“

Engeistern starrte Herr Baumgarten, Lexa an. „Nein bitte Lexa nic…AAHHHHHH!“ Doch da spannten sich schon Lexas mächtige Muskeln und drückten Herr Baumgartens Körper gnadenlos zusammen. Diese zappelte und schrie richtig laut. Lexa löste dieses Problem, indem sie ihre große, lange Hand einfach auf den Mund von ihrem Lehrer presste. Sie drehte sich grinsend zu Nadja um, während sie ihrem Lehrer mit einer Hand den Mund zuhielt und die andere auf ihren muskulösen Schenkeln ruhte.
 „Keine Angst, der mag das!“ meinte Lexa und zwinkerte dem leidenden Lehrer zu. „Na verträgst du noch mehr?“ fragte sie fies. „Meine Beine haben noch viel mehr Kraft. Pass mal auf!“

Herr Baumgarten schüttelte noch heftig mit dem Kopf, doch da gab Lexa schon die zusätzliche Power in ihre Beine. Nadja sah, wie sich die Ansätze von dicken Muskelsträngen aus ihren Oberschenkeln erhoben. Nadjas Lehrer machte plötzlich komische Laute und blies viel Luft durch die Nase. Dann erschlaffte er plötzlich und lag matt und entspannt wischen Lexas Beinen.

„Was ist denn jetzt passiert?“ fragte Nadja verwundert.
„Knockout!“ sagte Lexa. „Ich glaube das war zu viel Schmerz für unseren kleinen Lehrer! Ohhhh!“
Sie nahm die Hand von seinem Mund und streichelte ihm damit über die Stirn. „Hat die böse Lexa dich fertig gemacht? Ja!“

Misstrauisch betrachtete Lexa sein Gesicht und hob mit einer Hand eines seiner Augenlider an. „Ich hoffe für dich, dass du wirklich ko. bis! Hmm, ja sieht so aus.“

Erst jetzt verschwanden die dicken Muskelstränge von Lexas Oberschenkeln. Sie minderte den Druck nur sehr langsam und ließ sich Zeit, bis sie endlich ihre langen Beine wegzog. Dann stand sie auf und betrachtete nicht ganz so glücklich ihr Jeans. „Verdammt. Meine Muskeln haben den Stoff der Jeans fast kaputt gemacht! Sie mal ein kleiner Riss!“

Nadja sah ihre Freundin gar nicht an. Sie blickte auf ihren Lehrer herab, der schlaff, die Glieder von sich gestreckt, zwischen den Tischen und Stühlen lag. „Er sieht aus, als ob er von einem riesigen Holzhammer erschlagen worden ist. Wie in diesen Cartoons.“
Lexa lachte kurz auf. „Stimmt! Das sollte man fotografieren!“

Beide Mädchen machten noch ein Foto von ihrem Lehrer bevor sie sich aufmachten, um die Klasse zu verlassen. „Können wir ihn einfach liegen lassen?“
„Klar, warum nicht? Denkst du hier stielt jemand Lehrer?“
Wieder lachten beide Mädchen los und verließen fröhlich den Klassenraum.


Am nächsten Schultag, hatten die beiden Mädchen keinen Mathe Unterricht. Das passte Lexa gar nicht, denn sie war davon überzeugt, dass Herr Baumgarten ihr jetzt zu jeder Zeit auf Wort gehorchte. Und wie Nadja ihre Freundin kannte, würde sie das auch nutzen. Doch an diesem Tag bekamen sie ihren Mathelehrer nicht vors Gesicht. Und als die Schule endete war Lexa etwas enttäuscht. Sie wollten gerade den Klassenraum verlassen und den Weg zum Bus antreten, als sich ihnen Luna, das neue Mädchen in der Klasse in den Weg stellte.

Luna war seit ihrem ersten Tag in der Klasse immer für sich gewesen. Nadja fand sie etwas merkwürdig und auch die Kleidung des Mädchens war gewöhnungsbedürftig. Das fing mit ihren knalligen lila Haaren an, ging weiter mit ihrer alten Parker und endete bei den kaputten Kniestrümpfen. Sie war ungefähr so groß wie Nadja und damit kleiner als Lexa. Sie sah dünn aus, ohne aber wirklich mager zu wirken. Nadja hatte bis jetzt nie mit ihr gesprochen und war überrascht, als sich diese so plötzlich vor sie stellte. Lexa war immer noch darüber enttäuscht, das sie Herrn Baumgarten heute nicht getroffen hatte. Dem entsprechend war ihre Laune.

„Was willst du?“ herrschte sie das Mädchen von oben herab an. Das Mädchen schreckte richtig zurück und machte große Augen. Nadja gab Lexa einen warnenden Schubs und wendete sich selbst an Luna.
„Was gib es?“ fragte sie freundlich, während Lexa hinter ihr ein finsteres Gesicht machte.
„Ihr sollt beide in den vierten Abstellraum im fünften Stock kommen! Herr Baumgarten möchte euch beide sehen. Und ihr sollt euch beeilen!“
„Hat er das gesagt?“ fragte Lexa sofort.
Das Mädchen wurde nun ganz rot und nickte schnell.
„Der nimmt sich ja ganz schön was raus!“ sagte Lexa und schlug ihre Faust in ihre Handfläche. Dann packte sie Nadjas kräftigen Oberarm und zog sie mit sich. „Komm wir müssen uns um einen ungeduldigen Lehrer kümmern!“

Mit einem unguten Gefühl folgte Nadja, Lexa die Stufen zum fünften Stock hinauf.
„Lexa warte!“
„Warum?“
„Ich will wissen was du vorhast!“
„Nichts, ich bin ganz spontan!“
„Aber du musst mir versprechen ihn nicht richtig zu verprügeln! Er ist immerhin dein Lehrer!“
„Weißt du was dein Problem ist Nadja, du machst dir viel zu viel Gedanken!“
„Ich mach mir nur Sorgen um dich. Was ist wenn er alles dem Schulrat erzählt. Dann sind wir dran!“
„Quatsch!“ lachte Lexa.

Auf dem fünften Stockwerk war alles ruhig. Es war das höchste Stockwerk des Gebäudes und beinhaltete fast nur Lagerräume. Entsprechend wenig war hier los. „Perfekt!“ sagte Lexa. „Hier kann ihn niemand schreien hören.“
„Vielleicht ist es gar nicht nötig ihm weh zu tun.“
Lexa sah ihre Freundin verständnislos an. „Hallo? Er hat und hier hoch befohlen. Und das auch noch sofort! Das schreit doch förmlich nach einer Strafe!“
„Oh Mann!“ stöhnte Nadja.
„Hey, du hattest letztes Mal doch auch Spaß. Welcher Abstellraum war es noch mal?“
„Nummer vier!“ knurrte Nadja.
„Na dann los!“

„Hey ho Baumgarten!“ rief Lexa laut und riss die Tür der Abstellkammer auf. Mit schnellen Schritten betrat sie den Raum und Nadja folgte ihrer großen Freundin. Sie zuckte zusammen, als gleich darauf, hinter ihr die Tür zuknallte und ein Schlüssel im Schloss umgedreht wurde.

Überrascht schaute sie sich um und ihr Herzschlag erhöhte sich sofort. Hier gab es keinen Herrn Baumgarten. Dafür aber Jungs. Viele Jungs, in alten Lederjacken und zerrissenen Jeans. Derjenige, der hinter den beiden Mädchen die Tür zugeschlagen hatte, war Julian. Nach dem er den Schlüssel zweimal im Schloss umgedreht hatte, zog er ihn raus und verstaute ihn tief in seiner Hosentasche. Aufgeregt blickte Nadja sich um und zählte 8 Jungs. Plus Julian der an der Tür stand. Fünf der Jungs waren bestimmt schon Anfang zwanzig und dementsprechend gebaut. „Oh Nein!“ rief Nadja leise und drängte sich neben Lexa.

„HA!“ rief Julian laut und knallte die Hände zusammen. „Ist es denn zu glauben. Die superschlauen Mädchen sind auf den alten, der Lehrer will euch sehen, Trick reingefallen! Und jetzt wird abgerechnet. Ich habe es euch ja gesagt, ich komme mit Verstärkung wieder! Und hier sind meine Jungs!“

„Wir sind nicht deine Jung!“ sagte eine der Älteren. „Du hast gesagt, dass du zwei heißen Mädchen eine Lektion erteilen willst. Da waren wir natürlich dabei!“
„Die sind beide schon heiß!“ meinte einer.
„Ich will die mit dem großen Vorbau! Diw sieht echt Klasse aus!“
Als Nadja das hörte zuckte sie zusammen und stellte sich noch dichter hinter Lexa.

„Hört ihr?“ rief Julian. „Sie wollen alle etwas von euch abhaben! Und das will ich auch! Ihr habt mir vier Zähne ausgeschlagen. Das werde ich euch doppelt und dreifach heimzahlen!“

Nadja wurde es immer mulmiger und sie kurz davor Panik zu bekommen. Doch Lexa blieb wie immer cool.

„Es war mir ein Vergnügen, dir die Fresse zu polieren!“ rief Lexa. „Ich werde das gerne wiederholen!“
„Du wurdest von diesen Mädchen verprügelt?“ fragte der ältere Junge von vorhin. „Das ist ein Scherz oder?“
„Das war gar nichts!“ winkte Julian ab. „Was ist nun, wollt ihr euch die beiden nicht endlich schnappen?“


„Sechs von denen schaffe ich, aber um mindestens zwei musst du dich kümmern!“ flüsterte Lexa, Nadja plötzlich ins Ohr.
„Was?“ fragte Nadja geschockt.
„Bleib ruhig Nadja und erinnere dich ans Training. Ein fester Stand und gezielte harte Schläge. Halt sie immer auf Abstand, wir haben hier genug Platz. Sobald dir einer zu nahe kommt schlag zu! Und zwar richtig!“
„Ich weiß nicht Lexa!“
„Du kannst dass Nadja. Guck doch hin. Die Jungs haben kaum Körpermaße. Du bist so stark wie drei von denen! Du bist doch Supergirl! Schon vergessen?“

„Was tuschelt ihr da?“ rief Julian wütend, der noch immer an der Tür stand.
„Nichts Julian, ich habe Nadja nur gefragte, ob sie es glauben kann, das du so dämlich bist und dir deine zweite Tracht Prügel freiwillig abholst!“
„Lexa, nein mach ihn nicht wütend!“
„Wir schaffen das!“

„Verdammt, ihr hört doch wie unverschämt die sind. Los holt euch die Schlampen!“
Der ältere stand von einem Karton auf, der ihm als Sitzgelegenheit gedient hatte und spuckte auf den Boden. „Ich lasse mir nichts von dir Befehlen Julian! Aber ich habe jetzt Lust auf eine Zuckermaus!“

„Geh auf Abstand!“ zischte Lexa, als der Junge auf sie zukam. Nadja wusste, das Lexa Platz brauchte und wich ihr wiederwillig von der Seite. Lexa ließ den Jungen auf zwei Meter heran kommen. Dann machte sie eine beeindruckend schnelle Drehung und trat den Jungen mit voller Wucht seitlich ins Gesicht. Dieses drehte sich wie ein Punchingball zur Seite. Seine Augen rollten in den Schädel und seineganzer Körper ging zu Boden, als ob er keinen einzigen Knochen im Leib hätte.

Erst waren die anderen Jungs geschockt, als sie sahen, wie einer von ihnen, so einfach von Lexa zu Boden geschickt wurde. Dann wurden sie sauer, und nährten sich alle auf einmal Lexa. Nadja, die gesehen hatte, wie ihre Freundin einfach so einen Jungen ausgeschaltet hatte, faste neuen Mut. Als sie sah, wie die restlichen sieben Jungs versuchten, Lexa zu umkreisen, mischte sie sich ein. Scheinbar sahen sie Nadja nicht als Bedrohung an, denn einer der Jungs, drehte ihr sogar den Rücken zu.

Die Gelegenheit nutze Nadja sofort. Sie packte den Jungen an den Schultern und donnerte ihm, eine ihrer gelernten Schlagkombinationen ins Gesicht. Das machte sie mit einer solchen Kraft, dass der Junge noch vor dem letzten Schlag k. o. war. Der letzte Schlag fegte seinen bereits schlaffen Körper zu Boden. Nach diesem Erfolg hatte Nadja keine Angst mehr. Sie fühlte sich plötzlich stark und unbesiegbar. Jetzt wollte sie mehr Jungs verhauen.

Die anderen sechs Jungs, welche Lexa nun eingekreist hatten, hatten Nadjas schnellen Sieg noch nicht mitbekommen. Genug Zeit für Nadja, sich einen weiteren von hinten zu greifen und in den Schwitzkasten zu nehmen. Der Junge hatte noch nicht mal begriffen was los war, als Nadja ihm mit der anderen Hand, ihre Faust ins Gesicht schlug. Das machte sie mit solcher Kraft, dass dem Jungen schon beim dritten Schlag die Lichter ausgingen. Zu seinem Pech merkte Nadja das erst, als sie schon elf Mal auf ihn eingeschlagen hatte.

Sobald sich Nadja ihr zweites Opfer geschnappt hatte, ging auch Lexa zum Angriff über. Schnell schaltete sie einen Jungen mit einem High Kick aus, der genau so zusammenbrach, wie der vorige. Der Junge daneben wollte Lexa gleich darauf ins Gesicht schlagen, doch sie hielt seine Faust, mit ihrer großen Hand locker auf. Dann drückte sie seine Faust so fest zusammen, dass er mit einem Schrei in die Knie ging. Eine Sekunde später bekam er von Lexa einen Aufwärtshacken, der ihn lang zu Boden schickte.

Die restlichen drei Jungs wollten Lexa eilig von hinten Angreifen, aber Lexa wich geschickt aus und trat einen der beiden geschickt k. o. Kurz darauf, teilte sie einen weiteren High Kick aus und wieder flog ein Junge schlaff zu Boden. Den letzte wollte sich gerade für die Flucht entscheiden, als Lexa ihn schon am Kragen gepackt hatte und ihm rhythmisch die Faust ins Gesicht schlug. Der Junge war längst k. o. als Lexa endlich aufhörte sein Gesicht zu bearbeiten. Achtlos ließ sie ihn fallen und sah sich um.

Nadja stand stolz bei ihren beiden bewusstlosen Jungs und wunderte sich etwas darüber, dass der Kampf schon vorüber war.

„Du hast mir gar keinen Übergelassen!“ beschwerte sie sich nicht ganz ernsthaft und lief zu ihrer Freundin.
„Sagte das Mädchen, das eben noch Angst hatte!“ lachte Lexa. Dann gab sie Nadja einen seichten Kuss auf die Wange. „Das hast du sehr gut gemacht! Aber einer ist da noch!“ Grinsend zeigte Lexa auf Julian.

Alles in allem hatte es wohl keine fünf Minuten gedauert, bis die beiden Mädchen alle Jungs vermöbelt hatten. Nur noch Julian stand totenblass an der Tür und sah sich geschockt um. Doch da regte sich niemand mehr. Alle Freunde von Julian waren so gründlich ko Geschlagen, wie man es nur sein konnte.

Als die beiden Kämpferinnen nun auf ihn zukamen, suchte er hektisch in seiner Hosentasche nach dem Schlüssel für die Tür. In seiner Eile, rutschte dieser ihm aus den Händen und landete klimpernd auf dem Boden. Bevor sich Julian noch danach bücken konnte, stellte Lexa ihren Fuß auf das kleine Metallstück.

„Tja Julian, sieht so aus, als würden deine Freunde ein Hickerchen machen!“ sagte Lexa und schlug ihre Faust in ihre Handfläche. „Ich denke, wir sollten uns jetzt, wie versprochen, um dich kümmern!“
„Nein Lexa bitte!“ heulte Julian und drückte sich mit dem Rücken gegen die Tür.
„Er hat Recht Lexa!“ sagte Nadja plötzlich und Lexa sah sie erstaunt an. „Du hast ihn schon letztes Mal verhauen! Und heute hast du viel mehr Jungs als ich vermöbelt. Er gehört mir!“
„Du warst einfach nur zu langsam. Es waren ja genug da!“
„Lexa!“ rief Nadja energisch.
„Okay, wir verhauen ihn zusammen!“
„Na schön, aber ich fang an!“


„Komm Julian! Wusstest du, dass ich mal richtig Angst vor dir hatte. Jetzt frage ich mich wovor!“
Sagte Nadja und zog Julian von der Tür weg. Dann fing sie damit an, ihre weiße Bluse langsam aufzuknöpfen. Als sie ihre Oberweite passierte, die sich straff gegen den Stoff drückte, platze ihr praller BH fast wie ein Springteufel hervor. Julian konnte nicht anders, als die straffe feste Oberweite anzuglotzen. Nadja knöpfte ihre Bluse unbeirrt weiter auf, so dass nun auch ihre Bauchmuskeln zu sehen waren.

Lexa schnappte sich in der Zeit ein paar besinnungslose Jungs, stapelte sie aufeinander und setzte sich gemütlich oben drauf.

Nadja zog nun ihre Bluse komplett aus, so dass ihr Oberkörper, bis auf den BH, nackt war.  Wie Zufällig winkelte sie ihre Arme an und zeigte ihre prallen Muskeln. Ihr Bizeps war so prall und dick, dass Julian ein leisen Laut des Unglauben von sich gab. Auch Nadjas definierte Bauchmuskeln hinterließen Eindruck.

„Na was denkst du Julian? Ist irgendein Körperteil von dir, so stark wie eins von meinen?“
Julian schüttelte seinen bleichen Kopf. „Du stimmst mir also zu, dass ich dir in jeglicher physischen Form überlegen bin?“ Er nickt eifrig. „Gut, da du so einsichtig bist!“

Sie hob ihren linken Arm und ließ ihren Bizeps anschwellen. Julian bekam wieder einmal große Augen.
„Küss meinen Bizeps!“ befahl Nadja und zeigte auf den großen runden Muskel auf ihrem Arm.

Unsicher kam Julian auf Nadja zu und man sah, dass er tatsächlich eine Erektion hatte. Allerdings war Nadjas Anblick auf ungemein Sexy. Selbst Lexa schien sie mit den Augen auszuziehen. Soweit das möglich war.

Vorsichtig kam er mit seinem Gesicht nähr und drückte erstaunlich sanft, seine Lippen auf ihren Bizeps.
Er wollte seinen Kopf schon wieder wegziehen, als ihn Nadja auf den Hinterkopf schlug.
„Na, ich sag schon wenn du aufhören kannst!“

„Wollen wir ihn nicht langsam fertig machen?“ fragte Lexa genervt, als Julian, Nadja Bizeps fünf Minuten geküsst hatte. „Okay!“ rief Nadja. Unvermittelt packte sie Julian, zog ihn von ihrem Arm weg und schlug ihm gleich darauf ins Gesicht. Es klatschte und Julian taumelte unkontrolliert in Lexas Richtung. Diese sprang sogleich von ihre, Jungenhaufen auf und packte Julian, bevor dieser zu Boden gingen konnte.

„Oh, wo willst du denn hin?“ fragte sie und gab ihm gleich darauf, selbst einen Schlag ins Gesicht. Stöhnend und unbeholfen, wankte Julian zurück zu Nadja. Diese fing ihn nicht auf, sondern schlug ihn geradeweg nieder. Lang fiel er zu Boden und rührte sich nicht mehr. Doch das hinderte Lexa nicht daran, Julians Körper aufzuheben und auf einen der herumstehenden Kisten zu setzen.

Dort ohrfeigte sie ihn so lange, bis sich seine Augen wieder öffneten. Er bekam von Lexa eine knappe Minute um sich zu herholen, dann schlug sie ihm wieder die harte Faust ins Gesicht. Nadja stand genau neben ihrer Freundin und sobald sich Julians Kopf, durch Lexas Schlag, gedreht hatte, schlug Nadja selbst zu. Julians Kopf drehte sich wieder zu Lexa, sie ihn prompt wieder eins verpasste. So prügelten sie beiden Mädchen, Julians Kopf hin und her. Julian verschlief die Hälfte der Behandlung, was die Mädchen aber nicht störte. Als sie Julian dann endlich in Ruhe ließen, viel dieser schlaff auf die Kiste und blieb still im Staub liegen.

„Meinst du, er hat endlich verstanden, dass er uns in Ruhe lassen sollte?“ fragte Nadja, Lexa.
„Wenn nicht ist er schon ziemlich dumm. Aber ich bin jederzeit bereit, ihn etwas zu erziehen!“
„Oh ja!“ rief Nadja. „Ich auch!“

Die beiden Mädchen wollten gerade den Lagerraum verlassen, als sie ein Stöhnen hinter sich hörten. Der Junge, den Lexa als erstes ausgeschaltet hatte, versuchte langsam wieder auf die Beine zu kommen.


„Uh, da wird jemand wach! Vielleicht sollten wir erst gehen, wenn wir sichergestellt haben, das die Jungs alle noch eine Weile im Lalaland verbringen!“ sagte Nadja und wunderte sich über ihre eigene Worte. Lexa sah auf ihre Uhr und nickte zustimmend. „Nette Idee! Du wirst ja langsam, so wie ich!“ sagte sie.

Nadja hätte sich am liebsten, selbst um den Frühaufsteher gekümmert, doch Lexa war schneller als sie. Sie lief mit schnellen Schritten zu ihm und setzte sich lächelnd auf seinen Oberkörper. „Uh, da denkt wohl jemand, er könnte einfach aufstehen, obwohl alle kleinen Jungs ein Mittagsschlaf halten sollten!“ Der Junge sah Lexa verständnislos an. Er wusste wohl noch nicht, wo er eigentlich war. Doch zu seinem Pech, hob Lexa schon ihre Fäuste. „Jetzt wird brave weiter geschlafen!“ Der Junge wollte noch was sagen, doch da prasselten schon Lexas Fäuste auf sein Gesicht nieder. Sie prügelte seinen Kopf hin und her, auch dann noch, als er längst das Bewusstsein verloren hatte.

Den anderen Jungs erging es nicht besser. Sie wurden alle so lange geohrfeigt, bis sie wieder wach waren. Dann bekamen sie die gleiche Gesichtsmassage. Nadja, die immer noch halb nackt war, ließ jeden Jungen noch ihren Bizeps küssen, bevor sie diese in den Schlaf prügelte.

Zwanzig Minuten später hatten sie alle Jungs komplett durchgearbeitet.
„Die werden alle bis zum Sankt Nimmerleinstag schlafen!“ sagte Nadja und hob ihren muskulösen Arm, um sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht zu wischen. Lexa nickte zufrieden und reichte Nadja ihr Shirt, damit sie sich wieder anziehen konnte. „Die werden sich sobald nicht mehr an einer Frau vergreifen!“

In einer euphorischen Stimmung, verließen die Mädchen den Lagerraum. Da drinnen herrschte nun Totenstille. Und es würde wohl noch viel Zeit vergehen, bis sich dort wieder etwas regte.

Ende.