Freitag, 25. November 2016

Nadja - Klassenwechsel

Nadja hatte die Hoffnung gehabt, dass die Ereignisse von gestern, am nächsten Morgen, ihr nicht mehr so schwer im Magen lagen. Doch sobald sie aufgestanden war, wirbelten ihre Gedanken wieder um die abendlichen Geschehnisse. Ihr war so gar nicht nach Gesellschaft. Sie wollte sich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und zu Hause bleiben aber das war keine Option. Zum einen, weil sie zur Schule musste, zum anderen weil die Decke nach Lexa roch.

Ihren ganzen Frust kanalisierte sie in ihr morgendliches Training. Sie hob ihre Hantel so lange, bis sie diese, mit zitternden Armen nicht mehr bewegen konnte. Danach war sie klitsch nass und duschte erst mal ausgiebig. Weil sie durch das ausgiebige Training viel Zeit verloren hatte, frühstückte sie heute alleine. Worüber sie ausgesprochen froh war. Als sie sich für die Schule fertig machte, hatte sie richtige Probleme damit, ihre geschwollenen Oberarme in ihre weiße Bluse zu bekommen. Sogar mit gestrecktem Arm, waren ihre Muskeln zu geschwollen und blieben immer wieder stecken. Als sie es endlich geschafft hatte, bewegte sie ihre Arme so wenig wie möglich, damit ihre Muskeln nicht den Stoff sprengten.

Nadja kam viel zu spät in die Sporthalle der Schule gelaufen. Alle anderen waren schon da, auch Lexa und Luna. Doch Nadja vermied es, auch nur eine der anderen Anzublicken und hoffte, das ihr wegbleiben dem Lehrer nicht auffiel. Doch zu ihrem Erstaunen stand nicht ihr gewohnter Sportlehrer vor der Klasse, sondern eine blonde Frau, die Nadja nicht zuordnen konnte.

"Na, schmollst du immer noch?" Nadja hatte nicht gemerkt, dass sich Lexa neben sie gesetzt hatte, erst als sie Nadja ansprach. "Ich schmolle nicht!" presste sie heraus. "Natürlich!" sagte Lexa und grinste breit. "Wie schon gesagt, du solltest viel lockerer werden!" Nadja sah sie böse an. "Lass mich in Ruhe!" murrte sie. Lexa aber ließ sich nicht abwimmelt. Frech kniff sie Nadja in den Oberarm. "Oh!" sagte sie, "Haben wir heute Morgen schon ordentlich trainiert!" Nun hatte Nadja die Nase gestrichen voll. "Lass das verdammt!" schrie sie und dass so laut, das sich alle zu Lexa und Nadja umdrehten.

"Gibt es ein Problem dahinten?" fragte die Lehrerin, die Nadja nicht kannte.
"Nein!" rief Lexa frech, "Machen sie weiter!"
"Wie wäre es wenn du nach vorne kommst und mir assistierst!" erwiderte die Sportlehrerin.
"Oh!" flüsterte Lexa, Nadja zu, "Schein so, als ob sich das Blondchien mit mir anlegen möchte!"
"Lexa!" sagte Nadja drohend, "Mach jetzt keinen Mist!"
Doch Lexa grinste sie nur frech an und stand auf. "Ich helfe doch immer gern!" rief sie und schlängelte sich durch die Reihen der sitzenden Schüler.

Während Lexa selbstbewusst nach vorne ging, schaute sich Nadja nach Luna um. Das kleine Mädchen saß einige Meter von Nadja entfernt, am Rand der Sitzgruppe. Sie sah nicht zu Nadja und schien dem Unterricht zu folgen.

"Na, was kann ich für sie tun!" rief Lexa übermütig, als sie der Lehrerin gegenüber stand. Dabei fiel jedem auf, das Lexa eindeutig größer war, als die Lehrerin. Auch waren ihre Schultern um einiges breiter. Doch die Lehrerin schien nicht weiter beeindruckt, oder ließ es sich nicht anmerkten.

"Ihr trainiert immer Paarweise. Einer hält seinen Arm waagerecht und der andere drückt ihn runter! Wie ist dein Name?" fragte sie an Lexa Gewand. "Lexa!" "Okay Lexa, ich strecke meinen Arm und du drückst ihn langsam runter! AU! Langsam habe ich gesagt!" "Entschuldigung!" Lexa grinste frech und drückte den ausgestreckten Arm der Lehrerin noch einmal langsam runter. "Sie sind ja nicht gerade stark!" sagte Lexa nüchtern und die Schüler in der ersten Reihe kicherten. Die blonde Lehrerin sah ihre große, breitschultrige Schülerin böse an. "Jetzt du! Streck deinen Arm aus! Und ihr macht auch alle mit!"

Nadja erhob sich grummelnd. Sie hatte auf diese Babyübung keine Lust. Sie musste sich keinen Partner suchen, denn kaum hatte sie sich aufgerichtet, stand Luna neben ihr. "Noch sauer?" fragte sie kleinlaut. "Geht so!" sagte Nadja und streckt ihren Arm aus. Luna versuchte natürlich nicht ihren ausgetreckten Arm nach unten zu drücken, sondern befühlte erst einmal Nadjas Oberarm. "Lass das!" rief Nadja wütend.

Währenddessen hatte Lexa ihren Arm ebenfalls ausgestreckt und die Lehrerin versuchte denselben herunterzudrücken. Doch damit hatte sie nicht viel  Glück. Sie drückte mit beiden Händen auf Lexas Unterarm. Der wankte immer etwas nach unten, aber nicht viel. Die Lehrerin sah Lexa verblüfft an und diese grinste mal wieder selbstgefällig. Manche der anderen Schüler sahen, wie ihre neue Sportlehrerin an Lexas Kraft verzweifelten und lachten leise. Die Klasse wusste inzwischen sehr gut, wie stark Lexa war.

"Mach wenigsten ein bisschen mit!" sagte die blonde Frau zu Lexa und ließ von ihrem Arm ab. "Was denn? Ich soll doch dagegen halten!"
"Du scheinst ja ganz fit zu sein!" Die Lehrerin machte einen Schritt auf Lexa zu und drückte ihren Oberarm. "Wow!" sagte sie, nachdem sie einmal kurz gedrückt hatte. "Du bist echt kräftig!"

"Hat unsere neue Lehrerin gerade Lexa begrapschst?" fragte Luna empört, während sie, wie ein Äffchen an Nadjas ausgestreckten Arm hing, um diesen irgendwie nach unten zu ziehen. "Stimmt!" meinte Nadja und senkte plötzlich ihren Arm, so dass Luna zu Boden fiel. "Die hat sich doch nicht mehr alle!" "Kein Grund mich fallen zulassen!" maulte Luna unter ihr.

"Jetzt stellt ihr euch hinter euren Partner!" sagte die Lehrerin und stellte sich hinter Lexa. "Und drückt mit euren Armen, deren Arme an den Körper. Euer Partner versucht nun seine Arme nach oben zu heben! Klar? Lexa, versuch deine Arme nach oben zu drücken!"
"So?" fragte Lexa und ob ihre Arme, ohne dass ihre Lehrerin sie auch nur im geringsten dabei behinderte. "Ich habe mir wohl eine zu starke Schülerin ausgesucht!" Lexa grinste. "Ja, das haben sie."

Nadja gefiel es irgendwie nicht, das ihre neue Lehrerin Lexa weiterhin als Vorturnerin benutzte. Wenn das so weiterging, würde sie mit dieser Frau wohl mal ein erstes Wort reden müssen. Nadja wurde in ihren Gedanken unterbrochen, als sie Lunas Hände spürte, die ihre Arme zaghaft an ihren Körper drückte. "Was soll das?" frage Nadja wütend und drückte Arme mühelos weg. "Aber das war doch die Übung!" sagte Luna leise. "Egal!" rief Nadja genervt. "Ich mag diese Lehrerin nicht!" "Ich auch nicht!" stimmt Luna ihr bei. "Sie fasste Lexa viel zu oft an!" "Stimmt!" murmelte Nadja und sah mit bösem Blick zu, wie ihre große Freundin nun ihre Arme auf die der Lehrerin drückte.

Diese versuchte ihre Arme nach oben zu drücken, schaffte es aber noch nicht mal, dass sich Lexas Arme nur einen Millimeter bewegten. Im Gegenteil, Lexa drückte nun ihre Arme noch fester an ihren Körper und hob sie dabei ganz wenig in die Luft. "Lass das Lexa!" stöhnte die blonde Frau und fing an schwer zu atmen. "Warum denn? Das ist ihre Übung! Los strengen sie sich mal etwas an. Sie können ruhig ins Schwitzen geraten!" "Lexa! Loslassen!" rief die Frau mit der letzten Autorität die ihr zur Verfügung stand. Doch diese prallte an Lexa ab. "Nö!" sagte diese und drückte ihre Lehrerin noch mehr, so dass diese unterdrückt aufstöhnte.

Inzwischen hatten alle andren Schüler gemerkt, was Lexa mit der Lehrerin machte und sahen grinsend zu. "Wie ist eigentlich ihr Vorname?" fragte Lexa im Plauderton. "Das geht dich gar nicht an!" stöhnte die Lehrerin wütend. "Ach ja?" Lexa drückte einmal kürz mit viel Kraft und die Lehrerin quickte laut auf. "Okay, okay, ich heiße Susanne! Ja? Tu mir nicht mehr weh! Bitte!"
"Oh! Ich mag es wenn sie betteln!" lachte Lexa und warf Susen in einer plötzlichen Bewegung zu Boden. "Wollen sie die Stunde nicht lieber jetzt beenden?"

Susanne lag vor Lexa auf den Boden und nickte kleinlaut. "Ihr habt es gehört!" rief Lexa laut. "Die Stunde ist vorbei!" Die Schüler johlten auf und rannten alle los zu den Umkleideräumen. Lexa folgte ihnen breit grinsend. Die Lehrerin wollte sich gerade aufrappeln, als sie Luna und Nadja sah, die sich direkt vor sie stellten.

"Was wollt ihr denn noch? Habt ihr es nicht gehört? Die Stunde ist aus. Ihr könnt gehen!"
"Wir wollen mit ihnen reden!" sagte Luna und stemmt wütend die Hände in die Hüften, was mehr niedlich als gefährlich aussah. "Ich habe für heute keine Lust mehr auf bockige Schüler!" sagte die Lehrerin trotzig und versuchte sich aufzurichten. Doch da wurde sie plötzlich von Nadja am Kragen gepackt und mühelos auf die Beine gestellt. Ein erschreckender Laut entwich der Lehrerin. Mit großen Augen sah sie in Nadjas schönes Gesicht, während diese sie mit beiden Händen gepackt in die Luft hob. Nadjas feste, wie auch füllige Oberweite drückte sich dominierend gegen den Oberkörper der Lehrerin.

"Nun hören sie mal zu!" zischte Nadja. "Sie werden nie wieder irgendwelchen Sportübungen an Lexa vorführen! Und noch weniger werden sie Lexa begrabschen! Haben wir uns verstanden?"

Die Lehren nickte blass. "Wirklich!" fragte Nadja drohend und schüttelte die blonde Frau hin und her. "Ja!" rief diese Laut und voller Panik. "Ich lass Lexa in Ruhe!" "Gut!" sagte Nadja und warf die Frau grob zu Boden. "Ah!" beschwerte sich diese leise. Nadja warf der Lehrerin noch einen letzten bösen Blick zu, dann drehte sie sich um und folgte den anderen Schülern. "Sie sollten wirklich mehr Krafttraining machen!" sagte Luna zur Lehrerin und lief schnell Nadja hinterher.

Der weitere Tag verging mit ein paar trägen Englischstunden und keiner der Mädchen dachte noch an die Geschehnisse der morgendlichen Sportstunde. Nadja und Lexa saßen weiterhin in den Stunden nebeneinander aber Nadja beschränkte die Kommunikation mit ihrer impulsiven Freundin auf ein Minimum. Sie hatte die Ereignisse der vergangenen Nacht immer noch nicht ganz verarbeitet. Luna kritzelte die ganze Stunde gelangweilt in ihrem Schreibblock rum und schielte immer wieder zu Lexa und Nadja herüber.

Als die Mädchen den Klassenraum zu Pause verließen, stellte sich ihnen plötzlich ihrer Sportlehrerin in den Weg. Im Schlepptau hatte sie ihren Klassenlehrer und den Direktor. "So ein verdammter Mist!" murmelte Nadja, Lexa zu. "Das ist deine schuld!"

"Die Damen!" sagte ihr Klassenlehrer. "Wir haben zu reden!" Nadja, Lexa und Luna wollten gerade folgen, als sich die Sportlehrerin im Gehen umdrehte. "Du nicht Luna! Nur Lexa und Nadja!"

Nadja hätte einen kleinen Protest erwartet. Stattdessenatmende Luna erleichtert aus und verschwand so schnell, das sie nach wenigen Sekunden nicht mehr zu sehen war. "Richtig loyal ist sie nicht!" sagte Nadja gereizt. "Wir können ihr ja nachher ihren kleinen Hintern versohlen!" Nadja sah Lexa wütend an. "Halt den Mund Lexa. Nur wegen solcher Dinge stecken wir jetzt in diesen Schlamassel!" Lexa sah ihre Freundin böse an und verschränkte ihre langen Arme. „Quatsch!“

"Hier herein die Damen!" sagte ihr Klassenlehrer. Sie wurden in einen leeren Klassenraum geführt, wo sich alle zusammen an einen Tisch setzten. Nadja starrte vorsich auf den Tisch und fühlte sie ausgesprochen unbehaglich. Lexa hingegen war die Ruhe selbst. Sie blickte die andren Anwesenden selbstbewusst an. "So meine Damen!" sagte der Direktor. "Frau Neumeyer" er deutete auf ihre neue Sportlehrerin, "hat mich davon in Kenntnis gesetzt, das sie ein sehr auffälliges Verhalten an den Tag gelegt haben. Lexa, sie scheinen in letzter Zeit immer wieder den Drang zu haben, die Aufmerksamkeit der Klasse zu suchen. Mit anderen Worten, sie sind beide ein Unruheherd in dieser Klasse. Ich muss sagen, es ist ehr ungewöhnlich, das so ein Verhalten von zwei Mädchen ausgehen! Deswegen haben wir beschlossen, dass es das Beste ist, wenn wir sie in unterschiedlichen Klassen unterbringen!"

"Nein!" entwich es Nadja entsetzt. "Das können sie nicht machen!" Der Direktor sah sie verwundert an. "Oh doch das können wir!""Das ist nicht fair!" redete Nadja eifrig weiter. "Warum wir? Julian ist doch der Unhold der Schule, warum bestrafen sie ihn nicht?""Über Julian reden wir hier nicht. Davon Abgesehen hat sich sein Verhalten in den letzten Wochen stark verbessert. Man könnte was sagen, dass er sich vollkommen geändert hat!"

"Warum wohl?" sagte Lexa leise. "Nun, wie dem auch sei, wir stecken sie in verschiedene Klassen. Frau Neubauer hat sich bereit erklärt, Nadja in ihre Klasse mit aufzunehmen."
"Nein, nein, nein!" rief Nadja, "Sie machen einen Fehler! Wirklich! Ich passe doch auf Lexa auf, das sie keinen Unsinn macht!""Was?" fragte Lexa laut und sah Nadja überrascht an.
"Wenn dem so ist,"mischte sich ihr Klassenlehrer ein, "machen du das nicht besonders gut!"
"Bitte geben sie uns noch eine Chance!" bettelte Nadja, während sie sich darüber ärgerte, das Lexa gar nichts sagte. "Wir bessern uns ehrlich! Man hat uns noch nicht einmal Verwarnt. Wir hatten keine Gelegenheit an unserem Verhalten zu arbeiten!"
"Mir scheint Nadja, dass du auf jeden Fall die Vernünftigere von euch beiden bist. Also bitte, ihr bekommt eure Chance. Aber ganz ohne Konsequenzen bleibt das Ganz nicht. Ihr wechselt beide in die Klasse von Frau Neumeyer, vielleicht hilft euch das neue Umfeld ja.“

Frau Neumeyer wollte gerade den Mund öffnen, um einen Einwand hervorzubringen, als Lexa laut "Einverstanden!" sagte. Nadja sah sie wütend an. Sie hätte noch weiter verhandelt. "Dann ist das beschlossen!" sagte der Direktor. "Ich muss jetzt los, ich habe noch ein anderes Gespräch. Die Lehrer standen alle auf und gingen, während Nadja und Lexa im Klassenraum zurück blieben.

"Ich habe echt die Schnauz von dir voll, Lexa!" keifte Nadja los. "Erst bekommst du die Zähne nicht auseinander und dann willigst du einfach ein, dass sie uns in eine andere Klasse stecken. Dabei bist du doch am allen, ..."
Weiter kam Nadja nicht, den Lexa gab ein Knurren von sich und stürzte sich plötzlich, mit ihrem muskulösen Körper auf sie. Nadja fiel seitlich von Stuhl während Lexa schwer auf ihr landete. Wütend gab Nadja ihrer Freundin einen Tritt in die harten Bauchmuskeln, der Lexa einige Meter von ihr weg fegte. Doch Lexa machte sofort wieder einen Satz auf Nadja zu und stürzte sich erneut auf sie.

Nadja keuchte auf, als Lexa sie an den Unterarmen packte, um sie mit ihrer immensen Kraft niederzuringen. Nadjas Muskeln spannten sich ruckartig und nur nebenbei bemerkte sie, wie der Stoff an ihren Oberarmen zerplatzte. Doch Lexas Kraft war sie nicht mehr gewachsen, ein paar Sekunden leistete sie Wiederstand, dann überwiegte Lexas breites Kreuz und ihre langen Muskelarme. Keuchend landete Nadja mit dem Rücken auf dem Boden, während Lexa ihre Hände neben ihrem Kopf niederdrückte.

Triumphierend blickte sie auf ihre Freundin nieder. "Schnauz mich ja nicht wieder so an!" rief sie wütend und schlang ihre langen Beine um Nadjas Unterleib. Nadja wusste, wie stark Lexas Beine waren und es machte sie nervös, dass diese nun um ihren Körper lagen. "Ich rede mit dir wie ich will!" Nadja wand sich wie wild und versuchte sich loszureißen, aber Lexa war einfach zu stark geworden.

Ihre Augen weiteten sich erschrocken, als sich plötzlich Lexas Lippen auf die ihren pressten. Immer noch am Boden festgenagelt, blieb Nadja gar nichts übrig, als Lexa gewähren zu lassen. Doch lange konnte sie dem Gefühl, das furchtbar stark in ihr tobte, nicht wiederstehen. Sie erwiderte den Kuss, während Lexas Körper sich an sie drückte. Sich spürte die schweren starken Muskeln ihrer Freundin und gab einen lustvollen Laut von sich. Lexa gab Nadja Handgelenke frei und drückte deren Oberarme, welche Nadja bereitwillig anspannte. Sie spürte, wie Lexa ihre Finger über die Spitze ihres Bizeps gleiten ließ, der sich aus ihrer zerrissenen Bluse auftürmte. Auch Nadja griff nach dem Oberkörper ihrer Freundin, um ihn zu erforschen und ihre Kraft zu spüren. Sie hob gerade den Kopf, um Lexa wieder zu küssen, da sah sie aus dem Augenwinkel, wie die Tür vom Klassenzimmer aufgemacht wurde.

Ihr Hausmeister, ein alter Typ in einer blauen Latzhose, betrat schlürfend den Raum. Lexa guckte erst in seine Richtung, als Nadja ihre Küsse nicht erwiderte. In wenigen Sekunden war sie auf den Beinen. Nadja folgte, taumelnd ihrem Beispiel.

"Na da hört sich ja alles auf!" rief der Hausmeister. "Wie können sie zwei so attraktive Mädchen wie ihr, miteinander prügeln?" Nadja atmete erleichtert aus. Lexa ging cool zur Tür und zog Nadja hinter sich her. "War nur eine kleine Meinungsverschiedenheit!"

Als sie auf dem Hausflur waren, riss sich Nadja von ihrer Freundin los. "Denk bloß nicht, dass ich nicht mehr sauer auf die bin. Wegen dir müssen wir die Klasse wechseln!" "Na und? Wen würdest du denn so schmerzlich vermissen?" "Was ist mit Luna? Hast du die schon vergessen?" "Luna? Ach komm schon, es reicht wenn wir sie in der Pause sehen. Sie sitzt noch nicht mal neben uns!" "Warum zum Teufel hast du so schnell eingewilligt? Das möchte ich  jetzt wissen!"

Lexa blieb stehen und grinste ihre Freundin frech an. "Weil ich ganz zufällig weiß, das Herr Baumgarten in diese Klasse gewechselt hat. Was meinst du, was der für ein Gesicht macht, wenn ich plötzlich in seinem Unterricht sitze? Und nochmal die Klasse wechseln kann er nicht!"
"Du hast sie nicht alle!" sagte Nadja leise. Aber wenigstens machte das Ganze jetzt Sinn.

Lexa und Nadja konnten sich nicht weiter unterhalten oder sogar etwas anderes machen, denn der Unterricht ging weiter. Doch glücklicherweise, waren es die beiden letzten Doppelstunden an diesem Schultag.

Sobald es läutete, packten die Mädchen ihre Sachen und eilten dem Ausgang entgegen. Luna kam eilig hinter ihnen her.
"Hey wartet. Was war denn jetzt los? Was habt ihr beiden angestellt!"
"Nichts!" sagte Lexa grob und ging mit schnellen Schritten weiter. Doch Nadja wie auch Luna hielten das Tempo.
"Wie kommen, wegen Lexa, in eine andere Klasse!"
"Klar wegen mir!" grummelte Lexa und wurde etwas langsamer. Dabei legte sie, wie zufällig ihren Arm um Nadja's Taille.
"Was eine andere Klasse!" rief Luna, als ob sie gerade vom Ende der Welt erfahren hätte. "Das dürft ihr nicht! Ihr könnt mich doch nicht alleine lassen. Habt ihr Julian schon vergessen?"
"Wir haben uns das nicht ausgesucht!" rief Nadja und streichelte Lexa über den Rücken.
"Stimmt!" sagte Lexa "Und wenn sich Julian an dir vergreift, Prügel ich ihn ins Koma!"
"Ich will nicht alleine in der Klasse sein!" maulte Luna weiter. "Und warum zum Teufel seid ihr plötzlich so vertraut miteinander. Wenn ich jemanden von euch anfasse, werde ich gleich weggeschubst!"

Nadja wurde etwas verlegen, bei Lunas Frage und blickte mit geröteten Wangen zur Seite. Luna sah das genau und stemmte wütend die Arme in die Hüften. "Oh wartet!" rief sie. "Ihr habt doch miteinander rumgemacht! Und das ohne mich! War ja klar! Die beiden hübschen Muskelgirls brauchen kein schwaches Mädchen an ihrer Seite. Wisst ihr was? Ich gehe lieber alleine nach Hause!"

Mit diesen Worten wandte sich Luna böse von ihren Freundinnen ab und rannte davon. Nadja wollte ihr nach, doch Lexa hielt sie zurück.
"Lass sie, sie beruhigt sich bestimmt wieder! Es stellen sich gerade viel wichtigere Fragen."
"Ach ja? Und welche zum Beispiel?"
"Na, ob wir zu mir gehen oder zu dir!"
"Zu mir!" sagte Nadja und umarmte glücklich ihre Freundin.

Ende

Freitag, 11. November 2016

Normen und Tony - Tina in der Bar

Als sich Tony und Normen heute an der Bushaltestelle trafen, war keinen der beiden danach zur Arbeit zu gehen. Am vergangenen Arbeitstag hatten sie den Wagen ihrer Chefin verschrottet und mittlerweile war anzunehmen, dass ihr weiblicher wie auch attraktiver Arbeitgeber Wind davon bekommen hatte. Keiner der Beiden wollte dafür die Verantwortung übernehmen. Nachdem sie eine Weile an der Bushaltestelle gesessen hatten und eine Fahrgelegenheit nach der anderen an ihnen vorbeigerauscht war, beschlossen sie, zu ihrer Lieblingsbar zu gehen.

Eigentlich handelte es sich nicht um eine richtige Bar. Das Gebäude gehörte zu einer Tankstelle und war Restaurant und Bar in einem. Diese Tankstelle lag, zwischen zwei Dörfern, so dass nie viele Gäste da waren. Ab und zu verirrten sich ein paar Trucker von der Autobahn hierher aber meisten war alles ruhig. Und das mochten Tony wie auch Normen sehr gern. Und einen neuen Grund gab es auch, die Bar zu besuchen. Die neue hübsche, wie blutjunge Kellnerin. Sie war süß und immer freundlich. Außerdem nett gebaut. Was einen umso mehr auffiel, umso mehr man getrunken hatte.

Um 9 Uhr morgens, stolperten die beiden kleinen Männer in diese abgelegen Bar. Genau zu der Zeit, zu der sie normalerweise im Büro ankommen würde. Zu ihrer Überraschung gab es tatsächlich schon Gäste. Ein paar grobe Kerle mit unfreundlichen Gesichter und Tätowierungen hatten sich um den Billardtisch versammelt. Ein besonders breiter Kerl hatte sich seinen langen Ledergürtels entledigt und peitschte jedes Mal, wenn er eine Kugel versenkt hatte, laut grölend auf die Tischplatte neben ihn. Der Knall war in der ganzen Bar zu höheren und bei jedem Mal zuckten Normen und Tony unfreiwillig zusammen.

Doch der Lichtblick für die beiden war die junge Kellnerin Eva. Das blonde Mädchen hatte ein kurzärmliches rotes Shirt an, das sich eng an ihren Körper presste. Ihre volle Oberweite zeigte sich den beiden Männern überdeutlich. Außerdem zeigte das Mädchen ihre gebräunten Oberarme, die zwar etwas dick waren, aber auch ein paar Muskeln vom Kellnern zeigte. Ihre grünen Augen leuchten wach wie immer und ihre kleine Stubsnase wackelte, als sich ihr Mund zu einem Lächeln verzog.

"Tony, Normen, was macht ihr denn so früh hier. Ihr kommt doch nie vor 18 Uhr hier her? Habt ihr Ferien?"
"So ähnlich." murmelte Normen und Tony rief "Wir machen blau mein Augenstern!" Normen hätte Tony schon jetzt am liebsten angebrüllte, aber er verkniff sich das. Schon alleine deswegen, weil bei seinem Freund jegliche Kritik abprallte.

"Und? Was kann ich euch Gutes tun?"
"Hat die Küche auf?"
"Ja! Wir servieren hier tatsächlich auch ein Frühstück! Ich empfehle das Bauernfrühstück."
"Perfekt das nehmen wir!" rief Tony, bevor Normen auch nur einen Ton sagen konnte. Und zwei Kurze!"
"Geht klar!" lachte sie und verschwand im Küchenbereich.

"Ich würde gerne selber bestellen!"
"Hey, ich helfe dir nur!" lachte Tony und sah sich in der Bar um. "Die Verändern hier auch nichts. Dabei habe ich der Süßen schon so viele Verbesserungen vorgeschlagen."
"Erstens, sie ist eine 20 jährige Kellnerin und nicht die Chefin. Und zweitens bist du ein Idiot!"
"Danke gleichfalls!"

Die beiden kleinen Männer an der Bar bekamen ihr Frühstück. Dabei folgten ihre Augen jeder Bewegung der jungen Bedienung. Und dabei waren sie nicht die einzigen. Auch der unfreundliche Haufen von Schlägertypen am Billardtisch, sah immer wieder zu ihr rüber.

Als der Oberaffe, gerade wieder mit seinem Gürtel einen Knall erzeugte, grölte er laut.
"Hey Zuckerpuppe! Bring mir und meinen Freunden noch eine Runde!"
"Kommt sofort!" rief das attraktive Mädchen. "Ich hoffe die können auch zahlen!" sagte sie leise, als sie ihr Tablett mit vollen Biergläsern bestückte.

Die junge Frau beeilte sich sichtlich, die Bier zu verteilen um schnell wieder gehen zu können. Doch der Gürtelmann hatte andere Pläne. Er packte sie am nackten Oberarm und zog sie grob zu sich.
"Hey du bist aber wirklich hübsch!"
"Lass mich los!" rief sie wütend und riss sich mit einem Ruck los. Dabei zeigte ihr Oberarm kurz einen dicken Bizeps, der aber nur kurz aufblitzte.
"Wow!" lachte der Mann, "Da haben wir aber eine ganz Wilde. Nicht schlecht Mädchen. Du bist ja richtig stark!"

Doch die Frau im roten Shirt antwortete nicht und stapfte wütend zur Bar zurück. Doch bevor sie sich entfernen konnte hatte der Mann nach seinem Gürtel gegriffen und ließ dessen Ende auf den Knackhintern der Bedienung niedersausen. Es Knallte laut und Eva gab einen kurzen wie auch hohen Schmerzenslaut von sich. Wütend und mit rotem Gesicht drehte sie sich um, wobei jetzt richtige Muskeln aus ihrem Oberarm hervortraten. Doch der Mann lachte nur laut. "Hey, so machen es die Cowboys!" lachte er und klatschte in die Hände.

Nur wiederwillig drehte sich das junge Mädchen wieder um und ging, vor Zorn bebend, zurück zur Bar.
"Was für Affen!" rief Tony sofort, als Eva wieder bei ihnen war. "Willst du, dass ich sie etwas aufmische?"
Eva ließ ihren Blick über Tonys schmale wie auch dünne Gestalt wandern und lächelte mitleidig. "Nein danke Tony. Sind schließlich Kunden!"
"Deswegen können sie sich nicht benehmen wie die letzten Menschen!" murmelte Normen.
"Genau!" stimmte Tony ein. "Los komm Normen. Wir sagen denen jetzt, wie man sich in einer Bar benimmt!"
"Spinnst du? Das sind sieben von denen und wir sind nur zu zweit."
"Wenn es nur das wäre!" sagte ihre junge Bedienung leise, was Normen und Tony beide überhörten.

Nach ein paar weiteren Drinks, waren Normen und Tony schon genug angetrunken, damit ihre Zungen, wie auch ihr Handeln, freizügiger wurde. Besonders Tony schien keine Grenzen mehr zu kennen.
"Am besten!" rief er laut, "Ich gehe jetzt zu dem Typen und nehme ihn seinen bescheuerten Gürtel weg!"
"Jaaaa!" lachte Normen und kicherte komisch.

Eva stöhnte hinter der Bar auf. "Nein Tony!" sagte sie und wischte mit einen Lappen über den Tresen.
"Warum nicht, denkst du ich pack das nicht?"
"Genau! Du hast es begriffen!"
"Was weißt du schon? Nur weil du so eine tolle Figur und ein hübsches Gesicht hast, bist du noch lange nicht im Recht! Wie alt bist du überhaupt? 20? Darfst du überhaupt in einer Bar arbeiten?"

"Erstens Danke! Und zweitens, bin ich achtzehn und darf hier arbeiten!"
"Egal!" rief Tony. "Ich gehe jetzt!"
"Halt!" rief Eva und hielt Tony am Arm fest. "Du gehst nicht!"
"Warum verdammt?"
"Weil du noch nicht mal mit mir fertig werden würdest!"
"Ha!" lachte Tony, "wie kommst du darauf?"

Das Mädchen verdrehte die Augen, hob ihren rechten Arm und ließ einen Bizeps in der Größe eines Tennisballs auf ihrem Arm erscheinen. "Na?" fragte Eva, als sie Normens und Tonys erstaunte Gesichter sah, "Was haltet ihr davon?"
"Das ist echt nicht schlecht!" sagte Tony langsam.
"Nicht schlecht?" fragte Normen. "Das ist der Wahnsinn!"
"Gut, dann haben wir das Geklärt!" sagte Eva zufrieden und begann damit, Gläser zu spülen.
"Was haben wir geklärt?" fragte Tony.
"Na das du gegen mich schon keine Chance hast!"
"Wieso? Wegen diesem süßen Mädchenbizeps?"

Eva stöhnte genervt auf und drehte sich um. Dann stellte sie ihren Ellenbogen auf den Tresen. "Pass auf! Wenn du mich im Armdrücken besiegst, darfst du dich von den Typen da verprügeln lassen, wenn nicht bleibst du hier sitzen! Klar?" Tony nickte und griff siegessicher Eva`s Hand.

Sobald Tony ihre Hand ergriffen hatte, wartete das Mädchen nicht lange, sondern drückte seine Hand breit lächelnd auf die Tresenplatte. Dabei spannte sich ihr Bizeps noch nicht mal zu voller Stärke an. "Ha!" lachte sie.
"Nochmal!" verlangte Normen gereizt. Doch kaum hatte er ihr die Hand gegeben, wurde sie auch schon wieder niedergedrückt. Tony war wütend und betrunken, so dass Eva ihn 11-mal besiegen musste. Die letzten fünf Male sah sie gar nicht mehr hin, sondern spielte mit der anderen Hand mit ihrem Handy rum. Als Normen dann fragte, ob er sich auch noch mit ihr messen dürfte, lachte sie nur und tätschelte seine Wange, wie bei einem Welpen.

Danach saßen die beiden kleinen Männer nur noch still an der Bar und tranken ab und an ein Bier. Doch als eine halbe Stunde vergangen war, kam wieder Leben in die Bar. Denn ein weiterer Besucher betrat die Bar. Und als sich Normen und Tony umsahen, erstarrten beide vor Schreck. Bei dem Besucher handelte es sich um eine Frau. Und diese Frau kannten die beiden kleinen Männer nur allzu gut. Es war Tina, die in einer aufreizenden Lederkleidung durch die Tür kam und augenscheinlich verdammt wütend war.

Diese Frau trug 200 kg Muskelmasse auf eine erstaunliche feminine Art zur Show. Die Beine, die vor Muskelsträngen nur so trotzten, steckten in einer schwarzen Lederhose, die sich ziemlich eng an das Muskelgewebe presste. Obenherum trug sie ein schwarzes Top und eine schwarze Lederweste. Kantig hervortretende Bauchmuskeln, schimmerten, für jeden sichtbar, durch den schwarzen Stoff. Ihre Oberarme waren nackt, und trugen wahre Muskelpakete zur Schau, die mit einer erstaunlich glatten, braungebrannten Haut überzogen waren. Dass diese Frau Bodybuilding machte, stand außer Frage. Jeder konnte ihre Muskeln auf Hundertmeter bereits gut erkennen. Auch die ätzenden Typen am Billardtisch staunten nicht schlecht, als sie den Raum betrat.

Ihre graublauen Augen sahen sich prüfend in der Bar um, bis sie Tony und Normen erblickte. Mit gezielten Schritten kam sie auf die beiden zu. Dazu musste die allerding am Billardtisch vorbei und der Gürtelschwinger blickte sie schon überaus interessiert an.

"Meine Fresse!" rief er so laut, dass es alle höheren konnte. "Ich habe noch nie eine solche Frau wie dich gesehen! Das sind echt nette Muskeln, ich würde gerne wissen was du so drauf hast! In der Horizontalen! HAHA."

Tina beachtete den Sprücheklopfer nicht und ging so dich an ihm vorbei, dass sie ihn beinahe gestreift hätte. Als sie weiter ging und dem Kerl den Rücken zudrehte, wurde diese wütend. "Ey bleib gefällig stehen!" rief er und lies seinen Gürtel laut auf den Boden knallen. Tina blieb tatsächlich stehen, sie drehte sich um und sah ihr Gegenüber herausfordern an. "Los komm her Baby! Lass uns Spaß haben!" Tina stemmte ihre massigen Arme in die Hüften und sah in abfällig an. "Wohl kaum!" sagte sie cool.

"Widerspenstig was? Das gefällt mir!" lachte er. Und dann, aus einer schnellen Bewegen heraus, schwang er seinen Gürtel, der sich mit einen Knall um Tinas rechten Oberarm wickelte. "Hab dich!" lachte er und zog an seinem improvisierten Lasso. Doch Tina rührte sich keinen Millimeter von der Stelle. Der Typ stemmte beide Beine auf den Boden  und lehnte sich sichtbar zurück. Aber er schaffte es noch nicht einmal, dass sich Tinas Arm bewegte. Egal wie sehr er sich auch anstrengte, Tina stand wie festgemauert im Raum.

Während der Mann noch wie ein wildes Tier an seinem Gürtel zog, hob Tina in aller Ruhe ihren Arm. Der Gürtel hatte sich um ihren Oberarm gewickelt, den sie jetzt in einer Bizepspose langsam anspannte. Der abstrakt große Bizeps, der aus ihrem Arm wuchs, brachte das Leder zum Knarren, bis es an der obersten Stelle langsam Weiß wurde und dann mit einem lauten Knall in kleine Stücke zerfetzte. Als der Gürtel plötzlich nicht mehr an Tinas Arm war, fiel der Sprücheklopfer mit einem überraschten Laut nach Hinten auf den Boden.

Schneller als man es dem fülligen Mann hätte zugetraut, war er wieder auf den Beinen und rannte auf Tina zu. Diese packte den Angreifer mit beiden Händen, drückte seine Arme an seinen Körper um ihn dann leichthändig hochzuheben und hart zu Boden zu werfen. Der Mann schien aber keiner zu sein, der sich von so einer Kraftdemonstration einschüchtern ließ. Ächzend  kam er wieder auf die Füße um sofort erneut anzugreifen. Tina hatte wohl die Nase voll von der Beharrlichkeit ihres Angreifest. Als er mit wutverzerrten Gesicht auf sie zukam, holte sie mit der Faust aus und schlug ihm senkrecht von oben auf den Kopf.

Der Schlag hatte eine solche Wucht, das die Beine des Mannes einknickten, um den Einschlag abzufedern. Der Mann gab leises wimmern von sich und fiel mit verdrehten Augen zu Boden, wo er reglos liegen blieb. Die übrigen 6 Männer hatten dem Kampf interessiert verfolgt, doch als ihr Leitwolf wie tot zu Boden sank, zeigte sich auch auf ihren Gesichtern ungebremster Zorn.

Die zwei Männer, welche Tina am nächsten standen, schwangen sofort ihre Billardstöcke, um damit auf Tina einzuschlagen. Diese fing beide Stöcke mit ihren Händen fast zeitgleich auf und zerbrach sie, als ob sie Salzstangen währen. Danach packte sie die beiden jeweils mit einer Hand am Kragen, hob sie hoch und warf sie ein paar Meter durch den Raum. Die vier übrigen Männer auf der anderen Seite des Billardtisches sah man das Erstaunen aber auch ihre immense Wut an. Doch bevor sie in irgendeiner Weise auf Tina losgehen konnte, trat diese mit ihrem rechten Bein, schwungvoll gegen den Billardtisch. Das schwere Möbelstück aus massiven Holz, raste auf die vier Männer, wie eine Dampfwalze zu. Diese wichen automatisch ein paar Schritte zurück, wurden aber von der Wand hinter ihnen aufgehalten.

Ein kollektiver Schmerzensschrei hallte durch die Bar, als die vier Männer von dem Billardtisch an der Wand eingeklemmt wurden. Fluchend und schreiend versuchten sie alle zusammen den Billardtisch wegzuschieben, aber dieser Tisch sah nicht nur schick aus, er war auch seiner Qualität entsprechend schwer und bewegte sich kein Stück.

Tina schenkte ihre Aufmerksamkeit wieder den beiden Typen, deren Billardstöcke sie zerbrochen hatte. Diese waren nämlich beide wieder auf den Beinen und kamen auf Tina zu. Den ersten schlug sie schnell in den Magen, so dass er mit geweiteten Augen vor ihr auf die Knie ging, bei den anderen musste sie einen Schlag blocken um sich selber mit einem rechten Schwinger zu reagieren. Der getroffene taumelte benommen zurück, konnte sich aber noch auf den Beinen halten. Bevor er aber in irgendeiner Weise reagieren konnte, wurde er von Tina gepackt, hochgehoben und kraftvoll durch die offene Tür geworfen. Der Mann auf den Knien, der immer noch keine Luft bekam, folgte seinem Freund wenige Sekunden später.

Tina wartete noch ein paar Augenblicke, ob es die beiden Männer es wagten, zurück in die Bar zu kommen. Als dies nicht geschah, wand sie sich den Männern zu, deren Oberschenkel von dem Billardtisch an die Wand gepresst wurden. Diese fluchten und schimpften immer noch wild vor sich hin. Zwei von ihnen zerrten vergeblich an der Tischkannte um frei zu kommen.

"Ihr seid jetzt still Jungs!" rief Tina und hob drohend ihre Faust. "Ansonsten sorge ich für Ruhe!"
Die Männer sahen sie einen Augenblick unschlüssig an und einen Augenblick lang hatte man den Eindruck, dass sie Tinas Wahrung in den Wind schlagen würde. Da kam Tina an den Billardtisch geschlendert und nahm, wie aus Langerweile, jeweils eine Billardkugel in die Hand. "Sonst müsste ich euch sehr wehtun!" sagte sie langsam.

Und dann hörte man ein lautes Knacken und die Knöchel von Tinas Händen traten weiß hervor. Das Knacken wurde lauten und dann zersplitterten die Billardkugel in Tinas Händen. Ein paar große Teile flogen wie Geschosse auf dem Grün des Tisches umher, andere trafen die eingeklemmten Männer am Kopf. Als Tina ihre beiden Hände öffnete, rieselten die spärlichen Reste der Kugeln auf den Billardtisch. Die Männer sagten kein Ton mehr und starrten nur die beiden Haufen mit den Holzresten an.

"Dann verstehen wir uns?" fragte Tina sanft und klopfte sich den Holzstaub von den Händen. Die Männer nickten synchron ohne ein Wort zu sagen. Als sich Tina nun den Tresen nährte, schien sie nicht mehr ganz so wütend, wie zuvor.

"Das war unglaublich meine Schöne!" plapperte Tony gleich drauf los. "Genau so hätte ich es auch gemacht. Ich meine, ich hatte es vor, aber du bist mir zuvor gekommen. Außerdem wollten mich die beiden hier nicht gehen lassen!" Er deutete auf Normen und Eva.

Tina ignorierte Tonys Unsinn und kam gleich zur Sache. "Warum bist du nicht bei der Arbeit?"
"Äh meine Schöne, ich hab heute frei, weißt du?"
"Du wagst es wirklich mich anzulügen?" fragte Tina und packte Tony mit einer Hand um ihn, wie ein kleines Kind in die Luft zu heben.

"Ich habe versucht dich im Büro zu erreichen. Doch da sagte man mir, dass du weder da warst, noch dich gemeldet hast! Und dann bin ich sofort zu dem Ort gefahren, wo du viel zu oft bist!"
"Im Fitnessclub?" fragte Tony würgend, während er vergeblich versuchte, mit seinen Händen Tinas Griff zu lockern.
"Nein! Hier du Idiot! Genau hier, wo du immer bist!"

Wütend schüttelte sie Tony in der Luft hin und her, so das aus seiner Jacke seine Geldbörse, seine Schlüssel und sein Handy fiel. Dann warf sie ihn schwungvoll zu Boden.
"Ich werde dir jetzt zeigen, was ich mit Männern mache, die einfach die Arbeit schwänzen!"
"Aber Tina!" rief Tony verunsichert und sah das wütende Kraftpacket über sich ängstlich an.
"Kein Aber!" rief sie.

Tina packte Tony wie eine Handtasche am Gürtel, hob einen der zerbrochenen Billardstöcke auf und setzte sich auf Tonys Barhocker. Im Handumdrehen lag Tony auf ihrem Schoss und in der nächsten Sekunde hatte Tina ihn die Jeans von den Beinen gerissen. Die Fetzen der Jeans stopfte sie Tony grob in den Mund. Dann holte sie mit den Stock aus und ließ diesen auf Tonys nackten Hintern knallen. Sein Schmerzensschrei war sogar durch die ganzen Jeansfetzen gut zu hören. Und dann sahen Normen und Eva erstaunt dabei zu, wie Tina, Tony den Hintern versohlte.

In einem schnellen Rhythmus ließ sie den Stock niedersausen und Tony schrie die ersten Minuten wie am Spieß. Später, als sein Kopf leuchtend rot war, sein Gesicht verheult und seine Haut schweißnass, wurde er ruhiger. Dann kamen nur noch komische Lauten aus seinem Mund. Als er sich in diesem erbärmlichen Zustand befand, hörte Tina auf, ihre Wut an seinem Hintern auszulassen. Sie tätschelte sein Gesicht, packte ihn wie gewohnt am Hals und setzte ihn, mit seinem dunkelrotgefärbten Hintern auf den Hocker neben sich.

"Einen Schnaps für mich und einen für diesen unartigen Jungen hier!" sagte Tina zu Eva. Das junge Mädchen grinste fröhlich und schüttete die gewünschten Getränke zusammen.

"Ich wollte ihnen schon die ganze Zeit sagen, wie toll es war, ihnen dabei zuzusehen, wie sie diese Typen dahinten vermöbelt haben. Das war echt stark!"
"Danke, hat auch Spaß gemacht!" Dann drehte sich Tina zu Normen um.
"Na Normen, wenn soll ich anrufen, damit man sich um deinen Hintern kümmert?"
"Keinen!" rief Normen erschrocken, "Wirklich nicht! Schon alleine das Zusehen war mir eine Lehre! Wirklich!"
"Sicher?" fragte Tina drohend. "Ich habe kein Problem damit auch dich zu bedienen!"
"Ich auch nicht!" lachte das junge Mädchen hinter dem Tresen.
"Nein wirklich! Ich werde ab jetzt nicht mehr schwänzen oder so was!"
"Besser so!" murmelte Tina. "Aber ich bin mir nicht sicher, ob man deinen Hintern nicht doch noch bearbeiten sollte!"

In diesem Augenblick wurden sie unterbrochen, denn ein Mann in blauer Arbeitskleidung nährte sich von außen der Bar. Routiniert kam er durch die Tür, seinen Blick auf das Klemmbrett in seiner Hand gerichtet. Als er die Männer hinter dem Billardtisch entdecke, sah er sich forschend um.

"Ist hier alles in Ordnung?" fragte er Eva verunsichert.
"Aber ja!" lachte sie. "Keine Sorge, es ist alles gut! Ist das die Bierlieferung?"
"Ja genau!"

Er hielt dem Mädchen das Klemmbrett hin, was diese konzentriert musterte.
"Ja, was hier steht stimmt so weit, soll ich ihnen beim reintragen der Fässer helfen?"
"Nein, nein!" lachte er und wand sich wieder der Tür, nahe der Teke zu.
"Wieso?" rief Eva plötzlich etwas angefressen. "Denken sie ein Mädchen wie ich, kann ihnen nicht helfen?"
"Wie?" fragte er verwundert und drehte sich wieder um.
"Ich hab genug Kraft!" sagte Eva selbstsicher und machte eine doppelte Bizepspose.

Als der Mann die sich auftürmenden Tennisbälle auf dem Arm des Mädchens sah, staunte er nicht schlecht.
"Oh Mann!" rief er. "Das ist echt der Wahnsinn! Nicht schlecht! Aber sie müssen nicht helfen! Ich habe Gerätschaften, die den Transport zu einem Kinderspiel machen!"
"Na gut!" murmelte Eva und ließ ihre Arme sinken.
"Du hast trotzdem tolle Arme!" sagte Normen leise.
"Weiß ich selber!" sagte Eva nicht mehr so nett wie zuvor.

Nach ein paar Minuten kam der Getränkelieferant wieder. Vor sich her, schob er eine Sackkarre, auf dem ein Eisengestell stand in dem wiederum drei Fässer Bier sicher übereinander aufgetürmt waren. Als er über die Kante der Eingangstür polterte, knackte es laut und die kleine Ladefläche der Sackkarre brach zu Boden. Polternd folgte das Eisengestell mit den Bierfässern, was aber nicht umfiel sondern gerade auf dem Boden aufkam.

"So ein verdammt Mist!" rief der Lieferant aufgebracht und sah sich kopfkratzend seine defekte Sackkarre an.
"Ist das ihr tolles Transportgerät?" fragte Eva schadenfroh.
"Ja!" sagte er wütend und verkniff sich sichtlich, noch etwas anderes zu Eva zu sagen.
"Dann brauchen sie also doch meine Hilfe!" sagte Eva und legte den Lappen in ihrer Hand zur Seite.
"Naja, eigentlich, ...."

Doch da erhob sich Tina schon und ging mit schnellen Schritten zu den Abgestellten Bierfässern.
"Ich mach das schon!" sagte sie. Dann packte sie mit beiden Händen das Gestell und hob alle drei Fässer darin auf einmal hoch. Dabei traten die Muskeln an ihren Armen und an ihrem Nacken so deutlich hervor, dass sich ihre Lederweste knarrend nach oben zog. Kurz lächelte Tina in die Runde, dann brachte sie die Fässer, als ob sie in der Bar arbeiten würde, in den Lagerraum hinter der Theke.

Als Tina wiederkam sah sie der Lieferant wie einen Geist an. "Sind da noch mehr Fässer?"
"Ja noch ein Dreiergestell!" sagte er langsam. "Okay, das mach ich!" und dann war Tina auch schon zur Tür raus. "Ich bin auch stark!" sagte Eva leise. "Ich hätte so ein Fass auch hochbekommen,..."

Doch für Eva gab es nicht mehr zu tun. Der Rest der Lieferung wurde von einer dynamischen Tina schnell und problemlos in den Lagerraum gebracht. Der überraschte Lieferant stand währenddessen die ganze Zeit am Eingang, neben seiner kaputten Sackkarre uns sah staunend Tinas treiben zu. Selbst als sich Tina wieder gesetzt hatte und der Lieferant, Eva auf seinem Klemmbrett unterschreiben ließ, konnte er die Augen nicht von Tina lassen.

Als der Lieferant gegangen war, nahm sich Eva ihr Tablett und ging, sichtlich verärgert zu den vier eingeklemmten Männer am Billardtisch hinüber.
"Wollt ihr noch etwas zu trinken!" sagte sie höfflich, als ob alles normal wäre.
"Verpiss dich!" knurrte einer. "Verzieh dich!" sagte ein anderer.
"Oh Jungs, bleib höfflich! Ihr wollt euch doch nicht mit mir anlegen!" Dabei hob Eva einen ihrer gebräunten Arme und ließ ihren Tennisballbiezeps in die Höhe schnellen.
"Du glaubst doch nicht wirklich, dass wir uns von einem kleinen Schulmädchen einschüchtern lassen!"
Wütend sah Eva den Sprecher an und verpasste ihm eine Gerade Rechte mit ihrer Faust. Es klatschte laut und der Kopf des Mannes drehte sich mit einem Stöhnen zur Seite.  Er sah richtig benommen aus, als er sich sichtbar sammeln musste.

"Du freche Köre!" rief sein Nachbar aufgebracht. Es klatschte wieder und auch sein Kopf drehte sich unfreiwillig zu Seite. "Will noch jemand?" fragte Eva und sah die restlichen beiden hoffnungsvoll an. Diese schenkten ihr böse Blicke und gaben eine Art Knurren von sich. "Das ist dann wohl ein ja!" rief Eva. Noch bevor die Männer reagieren konnten, klatschte es zwei weitere Male und auch die restlichen Typen wankten benommen mit den Köpfen. "Also keine Bestellung!" sagte Eva und grinste die vier an. Wenn ihr sonst noch was bracht. Sie hob wieder lachend ihren Arm. "Jeder Zeit!" Als sie zurück zur Bar kam, war ihre Laune sichtlich besser. Tina nickte ihr anerkennend zu.

Es herrschte Ruhe an der Bar. Normen saß klein und zusammengeknickt auf seinem nackten roten Hintern und sagte kein Ton mehr. Neben ihn saß Tina, die nach einem Kurzen zu einem Mineralwasser gewechselt war. Sie schien ihre Macht über Tony zu genießen und sprach ab und an ein paar Sätze mit Eva. Normen sagte Garnichts. Er hielt es für das Beste den Mund zu halten, um Tina keine Möglichkeit zu geben, auch ihm den Hintern zu versohlen.

Nach zwanzig Minuten des Schweigens, spielte Normen mit dem Gedanken, die Bar auf eigene Faust zu verlassen. Er wartete nur darauf, dass Tina etwas abgelenkt war. Doch dann wurde er selber abgelenkt. Denn es betrat ein weiterer Gast die Bar.

Eine junge Frau Mitte zwanzig betrat die Bar. Sie war groß, größer als Tina und Eva. Ungefähr 1.82. Ihre langen braunen Haare reichten ihr bis zum Hintern und waren zu einem Zopf zusammengebunden. Ihre kompakte Oberweite stellte sie in einer aufgeknöpften weißen Bluse zur Schau, so dass jeder ihren schwarzen BH sehen konnte. Sie hatte normal breite Schultern, die Rundungen allerdings, ließen auf dementsprechende Muskeln schließen. Das Gleiche galt für die dickeren Stellen an ihren langen Armen und Beinen. Ihre zarte Haut stand im starken Kontrast zu ihrem scheinbar gut gestählten Körper. Ihre blauen Augen sahen sich einige Augenblicke um, bis sie bei Normen und Tony stehen blieben.

Mit langen schnellen Schritten kam sie auf die Bar zu. Tony, der bis jetzt zusammengeknüllt auf seinem Hocker gesessen hatte, drehte sich um, und sah Frau Lang lüstern an. Dabei vergaß er ganz offensichtlich, dass er keine Hose an hatte. Denn als sich sein kleiner Freund sichtbar aufrichtete und von seinem Körper wegzeigte, unternahm er nichts dagegen. Tina, die neben Tony saß hatte sich auch zu der Besucherin umgedreht. Als sie sah, wie sich Tonys Erektion aufrecht von ihm wegzeigte, verfinsterten sich ihre Gesichtszüge.

"Da sind ja meine vermissten Angestellten!" halte Frau Langs Stimme durch die Bar. Auffordernd blieb sie von Normen, Tina und Tony stehen. Sie Hände in die Hüften gestemmt, sah sie Tony und Normen abwechselnd streng an. Dabei schien sie Tony Erektion wissentlich zu übersehen.

Normens Blick hing noch einige Sekunden an dem braungebrannten Dekokte von Frau Lang. Dann sah er noch kurz auf die definierten Bauchmuskeln, die sich in gebräunten Konturen gegen den weißen Stoff der Bluse drückten. Erst dann sah er in ihr Gesicht mit der zierlichen Nase und den großen blauen Augen. Ihren strengen Blick konnte er allerdings nur wenige Sekunden standhalten, dann sah er zu Boden.

"Frau Lang,...äh!" haspelte Normen „Wie haben sie uns,..." Plötzlich ertönte ein lautes Klatschen und dann fiel Tonys Körper wie tot vom Stuhl, lang ausgestreckt mit dem Gesicht nach unten, genau vor Frau Langs Füße. Tony hatte Frau Langs Körper zu lange gemustert, während sein kleiner Freund fröhlich hin und her gewackelt hatte. Tina hatte dem, mit einem schnellen Faustschlag, ein Ende bereitet. Danach tat sie so, als ob nichts passiert wäre. Frau Lang sah schmunzelnd auf Tonys reglosen Körper und seinen geröteten Hintern. Nach einem seichten Tritt gegen seinen Kopf, sah sie wieder Normen an. Der brauchte kurz, um seine Sprache wiederzufinden.

"Wie haben sie uns gefunden?" flüsterte er leise. "Nun!" sagte sie und wischte sich, wie in Gedanken, die Schuhsohle ihrer Stiefel an Tonys Haaren ab, "Eure Firmen Handys lassen sich mit Googlemaps orten! Ich hatte nur noch etwas zu tun, bevor ich hier her kommen konnte. Und? Wo sind eure Krankschreibungen?"

"Äh Krankschreibungen?"

"Ja, ich nehme doch mal an, dass ihr Krank seid. Und zwar so krank, dass ihr euch noch nicht mal bei mir abmelden konntet!"
"Wir,..." stammelte Normen brachte aber nichts weiter heraus.
"Dachte ich mir!" sagte Frau Lang. "Auf unentschuldigtes fehlen reagiere ich gar nicht gut!" Frau Lang sah sich in der Bar um und entdeckte einen Teil des Gürtels den Tina zerrissen hatte. Als sie diesen aufhob und damit auf Normen zukam, entwich dessen Gesicht, jegliche Farbe. "Was haben sie vor?" fragte er zitternd und rutschte unbehaglich auf seinem Hocker hin und her.

"Ich werde dir jetzt zeigen, was ich mit Mitarbeitern mache, die mich hintergehen!" "Nein!" quietschte Normen, als sich Frau Langs Hand um seinen Hals legte und er von seinem Stuhl gehoben wurde. Mit angewinkelten Arm und nur einer Hand, trug Frau Lang, Normen zum Billardtisch herüber. Dabei trat ein großer brauner Bizeps aus ihrem Oberarm hervor und drückte sich knarrend gegen den weißen Stoff ihrer Bluse. Tina hob anerkennend eine Augenbraue, als sie den Muskel der jungen Frau bemerkte. Auch Eva sah interessiert zu Frau Lang rüber.

Die beachtete ihre Zuschauer nicht, als Normen, vor sich auf den Billardtisch legte und mit einem Ruck die Hose vom Leib riss. Dabei bellte Normen laut auf und die vier eingeklemmten Männer gegenüber brüllten vor Lachen.

"Du bist nee super Braut!" lachte einer. "Wenn du richtigen Spaß suchst, komm zu mir!" Wieder lachten alle, während Normen halb nackt und zitternd auf dem Billardtisch lag. Die hochgewachsene Frau, nährte sich geradezu auf verführerische Weise den vier eingeklemmten Männern und beugte sich vor ihnen herunter, damit sie genau in ihren Ausschnitt sehen konnten.
"Hast du das gerade gesagt?" fragte sie den ersten Mann mit zuckersüßer Stimme.
"Ja! Und ich steh zu meinem Wo...." Erneut klatschte es laut in der Bar, als Frau Lang dem Sprecher ihre Faust schwungvoll gegen das Kinn knallte. Der Kopf des Mannes schlug zur Seite, seine Augen verdrehten sich und dann erschlaffte sein ganzer Körper. Seine Kumpels sahen erst ihn, dann Frau Lang erstaunt an. "Will mir noch einer etwas sagen?" fragte sie wieder mit einer süßen Stimme. Die restlichen Drei schüttelten alle zu gleich den Kopf.

"Gut!" sagte Frau Lang wieder im normalen Tonfall und drehte sich zu Normen um. "Und jetzt zu deiner Strafe!"
"Bitte nicht!" sagte Normen kleinlaut und sah sie flehend an. "Oh doch!" Und zack knallte das Ende des abgerissenen Gürtels auf Normens nackten Hintern. Laut schrie der kleine Mann auf, so dass es alle laut und deutlich hören konnten.

Genervt von dem Lärm, den Normen machte, nahm sich Frau Lang eine Faust voll von den Sägespänen, die von den Billardkugeln übrig geblieben waren und stopfte diese, in Normens Mund. Danach fuhr sie mit ihrer Bestrafung fort. Bei jedem ihrer Schläge zuckte Normen wild zusammen, wobei immer ein paar Sägespäne aus seinen Mund flogen. Mit einer schnellen Schlagfrequenz verarztete Frau Lang, Normen genau so gründlich, wie es Tina zuvor bei Tony getan hatte.

Tina sah mit einen Lächeln, Frau Lang bei ihrer hingebungsvollen Arbeit zu. Nebenbei ließ sie sich von Eva ein Glas Leitungswasser geben, das sie, dem am Boden liegenden Tony, über den Kopf goss. Auch Eva sah mit einem leichten Schmunzeln Frau Lang bei ihrem Tun zu.

Als diese auf hörte, Normens Hintern zu bearbeiten, war sein Hintern genau so tief rot, wie der von Tony. Normen war selber war nur noch ein Häufchen Elend, das mit verweinten Augen und mühsamen Schluchzen auf dem Tisch lag. Frau Lang hingegen schien äußerst zufrieden mit ihrer Arbeit. Sie packte Normen wieder an seinem Hals und trug ihn, wie schon zuvor, mit nur einer Hand zur Garderobe an der Tür. Dort hängte sie ihn mit dem Kragen an einen der Kleiderhaken. Schluchzend und mit nacktem Unterkörper hing Normen da und schaukelte leicht hin und her.

"Nette Idee!" sagte Tina und ergriff denn nassen und halb wachen Tony, der vor ihr auf den Boden lag. Auch sie trug Tony am Hals mit nur einer Hand, mit dem Unterschied, dass sie ihren Arm dabei weit ausstreckte. Sie hängte Tony, neben Normen, so dass er genauso erbärmlich hin und her schaukelte.

Frau Lang sah Tina und dem Spiel ihrer Muskeln, genau zu. "Sie sind gut in Form!" sagte sie nüchtern, als Tina, Tony aufgehängt hatte. "Sie auch!" erwiderte Tina in der gleichen Tonlage.

"Wollt ihr eigentlich, dass wir hier den ganzen Tag bleiben?" erschallte plötzlich eine Stimme vom Billardtisch aus. Einer der der vier Männer versuchte wieder sich los zu machen und schien langsam die Nerven zu verlieren. Frau Lang und Tina lächelten sich gegenseitig an, bevor sie langsam zum Billardtuch rübergingen.

Eva schien das Interesse am Geschehen in der Bar verloren zu haben. Sie packte zwei Kartons aus, die jeweils mit einer großen roten Schleife versehen waren. Als sie sah, das die beiden Frauen zu Billardtuch gingen rief sie: "Könnten sie bitte den Tisch wieder an seine alte Position schieben, das wäre sehr nett!"

Tina sah zu ihr rüber und nickte nur stumm. Dann blickte sie wieder den Mann an, der verzweifelt versuchte sich zu befreien.
Zusammen mit Frau Lang packte Tina den Billardtisch und dann zogen die beide Frauen, mit einen Ruck den Billardtisch nach vorne. Stöhnen fielen die Männer zu Boden. Der Tisch hatte seit Stunden auf ihre Beine gedrückt, so dass sie gefühllos geworden waren und das Aufstehen unmöglich war.

"Oh verdammt meine Beine!" rief einer der Männer und rieben sich dabei, wie verrückt, die Oberschenkel. Einer fing plötzlich laut an zu kreischen, als ihm bewusst wurde dass, er nicht laufen konnte. Der Vierte Mann sagte gar nichts, da er noch immer von Frau Langs Faustschlag betäubt war. Der kreischende Mann war so laut, dass Frau Lang mit schnellen Schritten bei ihm war und auch ihm einen wuchtigen Schlag verpasste. Seine Schreie brachen sofort ab und dann erschlaffte auch er. Die beiden übrigen Männer, sahen die kräftigen Frauen erschrocken an.

"Das war kein schlechter Schlag!" lobte Tina, Frau Lang, die sich ihre Faust rieb und auf die übrigen beiden Männer herunter sah. "Danke!" sagte Frau Lang und machte in ihrer engen weißen Bluse eine Bizepspose, die den Stoff ihres Hemdes zum Knarren brachte. Tina trat interessiert an die Seite von Frau Lang und drückte mit zwei Fingern den hervorragenden Muskel auf ihrem Oberarm. "Sogar sehr gut!" sagte Tina und winkelte jetzt selbst ihren Arm an. Frau Lang machte große Augen als sich ein Bizeps, größer als eine Kokusnuss in die Höhe beulte. "Du meine Güte!" sagte sie leise und befühlte nun Tinas Oberarm. "Hart wie Stein!" murmelte sie. "Wie stark sind sie?"

Eva beobachtete das Treibt der beiden Frauen von der Bar aus. Sie war von dem was sie sah sehr beeindruckt. Sie hatte ihren eigenen Bizeps immer für groß gehalten, doch das was diese beiden Frauen in den Armen hatten war erstaunlich. Nachdenklich befühlte sie ihren eigenen Bizeps und ließ ihn langsam in ihrer Hand anschwellen. Sie seufzte laut und starrte einen Augenblick auf die beiden Kartons vor sich, die sie fertig ausgepackt hatte. Verträumt spielten ihre Finger mit den beiden roten Schleifen, die vom Auspacken übrig geblieben waren.

Dann sah sie zu Tony und Normen herüber, die hilflos an der Garderobe hingen. Sie beobachteten scheinbar das Treiben der beiden Frauen genauso wie Eva. Und beide hatte eine klar sichtbare Erektion die im schrägen Winkel von ihren Körpern ab. Ein Lächeln glitt über das Gesicht des jungen Mädchens, als ihr eine Idee kam. Mit den beiden Schleifen in der Hand, ging sie zu den beiden Männern herüber.

"Na ihr beiden?" sagte sie grinsend, als sie vor ihnen stand. "Ich habe hier etwas für euch!" Grinsend hielt sie die beiden Schleifen hoch. "Wo sollten wir die wohl fest machen?" fragte sie unschuldig und legte sich den Zeigefinger an ihren Mund. "Hmm!" langsam hob sie eine Schleife und hielt sie neben Tonys keinen Freund. "Hier wäre doch gut!"

Tony stöhnte laut auf, als Eva plötzlich das rote Band, fest an seinem Glied befestigte. Dabei machte er so ein Theater, das Tina  und Frau Lang irritiert zu den beiden Männern rüber sahen.

"Nette Idee!" sagte Tina schmunzelnd, als Eva gerade das Band bei Normen festzog. Auch er stöhnte laut auf. "Wenn du Tony noch die Hände und Beine, auf dem Rücken zusammenbindest, sieht er wie ein richtig kleines Geschenk aus. Ein Geschenk dass ich glatt mit nach Hause nehme!"
"Oh!" sagte Frau Lang. "Ein solches Geschenk nehme ich auch!"
Eva hielt sich die Hand vor den Mund und lachte leise. "Okay!" kicherte sie. "Das kann ich gerne machen! Werfen sie dafür diese Typen aus der Bar?"
 "Natürlich!" sagte Tina und griff sogleich nach den bewusstlosen Gürtelschwinger. "Nein!" sagte Eva verlegen. "Alle außer den!" sagte sie mit einem wütenden Gesichtsausdruck. "Meinetwegen!" sagte Tina gleichgültig und ließ den Mann wieder zu Boden fallen.

Während sich Eva ihr Panzertape aus dem Lagerraum holte, hob Frau Lang die beiden halbnackten Männer von ihren Hacken. Mit angewinkelten Armen, wobei ihr Bizeps stark hervortrat, trug sie die beiden Männer an ihren Hälsen rüber zur Teke. Trotz ihrer erbärmlichen Lage, starrten beide Männer auf Frau Langs Oberarm, während sie röchelnd nach Luft schnappten.

Tina ging rüber zu den vier Männern, welche nach Draußen befördert werden sollten. Die beiden, die noch bei Bewusstsein waren, krabbelten gerade zur Bar. Ihre Beine waren zu lange eingeklemmt gewesen und es würde wohl noch eine Zeit lang dauern, bis sie wieder richtig funktionierten.

Grinsend kam Tina hinter ihnen her geschlendert. Als die beiden Männer sie sahen, gerieten sie in Panik und robbten hektisch über den Boden. Sie waren dennoch viel zu langsam. Tinas massiger Körper, der nur so vor Kraft trotze kam unaufhaltsam näher.

"Wo wollt ihr denn hin?" fragte sie die beiden und packte je einen an der Wade.
Die Männer schrien erschrocken auf, als Tinas Kraft sie brutal in die Höhe riss. "Habt ihr den auch eure Zeche bezahlt?" fragte Tina streng. Die Männer hörten Tina nicht zu, sie waren noch viel zu verwirrt. Tina nahm darauf keine Rücksicht. Sie schüttelte die beiden so heftig, das unter lauter Gestöhne, Handy Brieftaschen und andere Kleinigkeiten auf den Boden regnete. Als sie die beiden fertig durchgeschüttelt hatte, ließ sie diese wieder zu Boden fallen. Danach schnappte sie sich die beiden bewusstlosen Kumpanen der beiden und schüttelte auch diese kräftig durch. Als auch diese ihr Hab und Gut auf dem Boden verstreut hatten, fielen ihre Körper ebenso unsanft zu Boden.

Als sich Tina umblickte, bemerkte sie, dass die beiden Männer schon wieder versuchten, zum Ausgang zu krabbeln. "Wollt ihr schon wieder abhauen?"

Je mit einer Hand, hob sie die beiden Männer am Hosenbund vom Boden hoch und nahm jeweils einen in den Schwitzkasten. Da die Beine der Männer immer noch nicht richtig funktionierten, wurden sie von Tina grob mitgeschliffen.

Tina ging mit den Männern rüber zur Bar, wo Tony und Normen lagen und von Eva verpackt wurden. Die beiden lagen nebeneinander auf der Theke und waren mittlerweile splitternackt. Sie bog die Arme und Beine der kleinen Kerle auf den Rücken und fesselte sie mit Panzertape aneinander. Normen und Tony begannen daraufhin furchtbar an zu winseln, weil ihre Beine und Arme so hart nach hinten gebogen wurden. Eva quittierte ihr Gezeter mit dem restlichen Verpackungsmüll, denn sie den beiden in den Mund stopfte und anschließend mit Panzertape verschloss.

Hilflos lagen die Männer, mit nach hinten gebogenen Gliedmaßen, gefesselt auf den Tresen. Unfähig auch nur einen Ton rauszubringen, während ihre kleinen Freunde mit einer roten Schleife verziert waren.

"Sehr nett!" sagte Frau Lang und stellte sich so nah an die Bar, das ihre Bauchmuskeln, die sich durch ihr Shirt drückten, fast Normen Gesicht berührten. "Du hast wirklich Talent für so etwas!" sagte Frau Lang zu Eva.
Das junge Mädchen grinste und zeigte stolz ihren Bizeps. "Ich bin halt auch nicht ganz schwach. Sanft drückte Frau Lang Evas Bizeps und nickte zustimmend.

Normen und Tony, sah den beiden Frauen aufmerksam zu und bekamen gleichzeitig eine Erektion. Das wurde von allen Frauen sofort bemerkt. Tina, die noch immer die beiden Männer im Schwitzkasten hatte, grinste. "Ho Tony, sieht so aus, als ob du mal wieder Dampf ablassen muss! Keine Sorge, ich bin gleich für die da.

Daraufhin ließ Tina die Muskeln in ihren Armen anschwellen. Die wurden schnell groß und dick, während sich die Köpfe der Männer rot färbten. Kurz gaben sie noch erstickende Laute von sich, dann erschlafften beide. Tina ging mit ihren reglosen Körper zur Tür und warf beide, nach einander auf die Straße. Danach schnappte sie sich die anderen  beiden Männer, die verstreut am Boden lagen und warf sie, nicht weniger schwungvoll, vor die Tür.

In derselben Zeit packte Frau Lang mit festen Griff, Normens Erektion.
"Warum denn so aufgereckt?" fragte sie, während sie das Pochen von Normen Geilheit in ihren Händen spürte. "Mochte da jemand Evas Bizeps zu sehr?"
"Meinen Bizeps?" fragte Eva lachend. Und dann spannte das Mädchen langsam ihren Arm an. Genau vor Normens Gesicht. Es dauerte nur Sekunden, bis Frau Lang in ihrer Hand den Ausbruch spürte.

Als Tina alle Männer aus der Bar geschmissen hatte, war Normen schon sechs Mal zum Höhepunkt gekommen. Frau Lang ließ nun endlich Normens bestes Stück los und wischte sie die Hand an einer Servierte ab. Normen selber war vollkommen nassgeschwitzt und hatte kaum noch Energie. Er schaffte es mal eben, ein und aus zu atmen.

"Oh, ihr habt euch um Normen schon gekümmert! Nett! Aber Tony übernehme ich!" Ohne ein weiteres Wort, packte Tina Tony, hob ihn an den zusammengebunden Armen und Beinen vom Tisch, was Tony ordentlich zu wimmern brachte und packte mit einer Hand seine Männlichkeit. An einem Arm hielt Tina, Tonys Körper am ausgestreckten Arm. Mit der anderen Hand furte sie rhythmische Bewegungen aus. Tony hielt dieser Behandlung auch nur Sekunden stand, bevor er kam. Wieder und immer wieder. Nach zehn Minuten war er genauso verschwitzt und fertig wie Normen.

"Wir müssen jetzt gehen!" sagte Tina, die Tony, jetzt so trug, als ob die zusammengebundenen Arme und Hände der Griff eines Korbes wären. Bei dieser Art des Tragens, hing Tony Körper so tief, das sein bestes Stück, Bodenkontakt hatte. Noch schlimmer wurde es für Tony, als Tina ein paar Schritte ging, oder auch nur ihren Arm leicht hin und her bewegte. Jede Bewegung wurde mit einer Reibung an seiner Männlichkeit quittiert.

Normen erging es nicht anders, als er auf die gleiche Weise von Frau Lang, von der Teke gehoben wurde. "Ja ich auch. Ich kann den hier doch haben, oder? Er muss mir nämlich noch erzählen, was mit meinem Auto passiert ist."
"Klar!" sagte Tina und winkte ab, als ob es sich bei Normen um einen X beliebigen Gegenstand handelte.

"Ihr könnt beide jederzeit wiederkommen. Es war lustig mit euch!" rief Eva, als sie den beiden Frauen die Tür aufhielt. "War schön dich kennengelernt zu haben!“ sagte Tina.

Tina und Frau Lang gingen gemächlich zu ihren beiden Wagen. Der Weg dorthin war für Tony und Normen nicht leicht. Zum einen wurden ihre Arme und Beine brutal hinter ihrem Rücken nach oben gezogen und zum anderen schlief ihr bestes Stück über den Asphalt der Straße. Als die beiden Frauen stehenblieben, um sich zu verabschieden, murrten und jammerten Normen und Tony so laut, das man es durch ihre verschlossenen Münder hören konnte.

"Willst Du wohl ruhig sein!" rief Frau Lang genervt und zog ruckartig ihr Knie nach oben. Es gab einen dumpfen Ton, als ihr Knie Normens Gesicht traf. Danach hing Normen nur noch schlaff und reglos da. Tina lächelte und hielt Frau lang, Tonys Kopf hin. Diese zögerte nicht eine Sekunde und rammte auch ihm ihr Knie ins Gesicht. Auf der Stelle war auch Tony still.

"Es war nett sie kennengelernt zu haben!" sagte Frau Lang und hielt Tina die Hand hin. Diese drückte die dargebotene Hand fest und lächelte. "Wenn die beiden mal wieder nicht zur Arbeit kommen, rufen sie mich gerne an!"
"Das werde ich tun! Man sieht sich!"

Die beiden gut gebauten Frauen trennten sich und gingen zu ihren Autos. Ihre besinnungslosen Gepäckstücke warfen sie in den Kofferraum, bevor sie auf die Straße fuhren und stark beschleunigten.



Eprolog

Es war zweiundzwanzig Uhr und Eva war gerade dabei, die Tür zur Bar zu verschließen, als sie ein Stöhnen aus dem inneren der Bar hörte. Sie öffnete die Tür wieder und lauschte. Wieder dieses Stöhnen, irgendwo in der Nähe des Billardtisches. Als sie sich diesem nährte, fand sie den Verursacher. Der Gürtelschwinger, der ihr auf den Hintern gehauen hatte und von Tina niedergeschlagen worden war, kam gerade wieder zu sich.

"Oh!" machte er und versuchte sich aufzurichten. Sofort stellte Eva ihm einen ihrer Turnschuhe auf die Brust und drückte ihn wieder zu Boden. "Brave liegenbleiben!" sagte sie. "Wer zum Teufel,..." er sah genauer hin.
"Oh die Süße Bedienung. Warum ist es so dunkel? Und wo sind die Jungs?"
"Du hast alles verschlafen!"
"Mein Kopf!" sagte der Kerl und fasste sich an die Schläfe. "Ich weiß zwar nicht was hier los ist Kleine! Aber es sieht ganz danach aus, als ob wir beiden alleine wären!" Ein fieses Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Dann packte er hart ihr Bein und versuchte Eva zu sich herunterzuziehen. Schnell riss sich Eva los und sprang zurück. "Was soll das?" murmelte er und versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Er hatte es fast geschafft, als Eva wieder vor ihm auftauchte, und ihm schnell drei, vier Mal ins Gesicht boxte.

Erstaunte Töne und Klatschen begleiteten ihre Schläge. Dann sackte der Mann wieder nach hinten. Benommen schüttelte der Mann den Kopf. "Donner hast du ein Schlag am Leib!" sagte der bullige Mann. "Für so ein junges Ding ganz schön ordentlich!" Wieder versuchte er sich aufzurichten. "Bleiben liegen!" rief Eva energisch. "Ha!" lachte der Mann und machte weiter. Plötzlich schlugen wieder Evas Fäuste in seinem Gesicht ein. Fünf Schläge und er sank wieder zu Boden. Dieses Mal nicht mehr so frisch, wie am Anfang. "Verflucht!" rief er benommen. "Das reicht jetzt!" murmelte er und versuchte wieder aufzustehen.

Eine Sekunde später klatschte es wieder mehrfach in der Bar. Eva schlug auf das Gesicht des Mannes ein, als ob es sich um einen Punschball handelte. Als er dieses Mal zurück auf den Boden fiel, stöhnte er nur noch benommen vor sich hin. Doch nun war Eva sauer. Sie sprang hinter dem Mann her und setzte sich auf seine Brust. Als er den Kopf hob, verpasste sie ihm noch drei weitere Schläge, bis sein Kopf zurück sank. Dann kletterte sie von ihm runter und nahm seinen Kopf zwischen ihre Beine.

"Sie werden jetzt brav sein!" rief sie wütend und drückte seinen Kopf mit ihren Schenkeln zusammen. "AHHH!" schrie der Mann und schlug mit den Händen auf ihre Beine. Doch Eva drückte nur noch stärker und gab alles was sie an Kraft hatte. Dann plötzlich brachen die Schreie des Mannes ab und seine Arme fielen schlaff zu Boden. "Na endlich!" sagte Eva und atmende erleichtert aus.

Ein zufriedenes Lächeln war auf ihrem hübschen Gesicht zu sehen, als sie aufstand und dem großen Mann am Boden einen Fuß auf die Brust stellte.
"Ich habe gewonnen!" stellte sie sachlich fest.

Sie genoss ihren Sieg und atmende tief ein und aus. Dann packte sie die Handgelenke des Mannes mit beiden Händen und zog ihn mühsam nach Draußen. Nachdem sie die Bar abgeschlossen hatte, schiff sie seinen Körper zu einem Abhang, nah der Bar. "Mach gut!" sagte sie zu dem schlafenden Mann und gab ihn einen letzten Tritt, der ihn den Anhang runterrollen ließ. Sie sah noch zu, wie er in einer Staubwolke zwischen den Büschen verschwand, dann machte sie sich auf nach Hause. Es war schließlich schon spät.

Ende

Freitag, 28. Oktober 2016

Gabys Halloween

Die kleine Michelle glitt mit dem Kopf zuerst vom Bett ihrer besten
Freundin Gaby, stemmte die Hände auf den Teppichboden und machte einen
eleganten Handstand. Dann begann sie damit ihre Arme anzuwinkeln und
ihren zierlichen Körper mit ihren starken Armen hoch und runter zu heben.

"Aber du gehst doch jedes Jahr mit deinen Brüdern Süßigkeiten sammeln.
Kannst du das nicht dieses Mal ausfallen lassen?" Michelle winkelte ihre
Arme so stark an, dass sie mit ihrer Stubsnase den Boden berührte.
Kreisend rieb sie ihre Nase am Teppich.

"Was machst du da?" fragte Gaby, die vor ihrem Spiegel stand und
unschlüssig ein Shirt mit einem Supermannsymbol in der Hand hielt.
"Meine Nase juckt!" nuschelte Michelle. Dann hob sie ihren Körper wieder
in die Höhe.

"Ich glaube nicht, dass dieses Shirt das richtige ist, Michelle!" sagte
Gaby. "Sollte es nicht irgendwas gruseliges sein zu Halloween?"
"Was gruseliges? Dazu fällt mir dein Strickpullover mit dem
Weihnachtsmann ein!"

Michelle kicherte über ihren eigenen Witz und hob ihren Körper, auf den
Händen stehend nun intensiv hoch und runter. Dabei rutschte ihr Shirt
herunter, das einen ihren kleinen Bauch mit ihrem definierten Sixpack
zeigte und gleichzeitig ihren Kopf einhüllte. Derweil zog Gaby das
ärmellose Shirt an, das viel zu kurz war, um ihren ganzen Bauch zu
verdecken.

"Das ist viel zu sexy!" rief Gaby. "Na und?" kam es unter dem Shirt
hervor. "Ich gehe mit meinen beiden Brüdern raus!"
"Na und?" sagte das Michelle wieder "Du sagtest doch, dass die beiden
sowieso immer dauergeil sind!"
"Michelle!" rief Gaby.
"Was? Hast du selbst gesagt!"
"Nicht so direkt!" Gaby blickte in den Spiegel. "Wenn ich dazu noch
diesen kurzen Rock anziehen, wird das echt kühl!"
"Ich war im letzten Jahr zu Halloween in Unterwäsche draußen!"
"Du hast sie auch nicht mehr alle!"

Die beiden Mädchen wurden unterbrochen, als Gabys Zimmertür aufging und
ihre beiden Brüder in der Tür auftauchten. Mit großen Augen sahen sie
erst ihre Schwester an, die mit ihrem langen Körper in diesem kurzen
Shirt steckte. Gabys braune Haare fielen ihr wie ein seidiger Vorhang auf
ihre muskulösen Schultern. Ihre langen Oberarme waren nackt und strotzten
nur so vor Muskelkraft. Auch ihr Sixpack mit den hervortretenden
Bauchmuskeln war gut zu sehen. Dann erblickten sie die kleine Michelle,
die immer noch ihren Körper auf den Händen hoch und runter stemmte, mit
dem Shirt über dem Kopf. Beide Jungs gafften ganz offen Michelles
Sixpack an. Wie auch ihren weißen BH, der zur Hälfte zu sehen war.

"Wer ist denn da?" fragte Michelle unter ihrem T-Shirt.
"Meine Brüder!" sagte Gaby genervt. "Was wollt ihr?"
"Nur fragen, wann wir los können?" sagte Kai und glotzte, wie sein Bruder
weiter Michelle an. Gaby fand das gar nicht gut und gab Michelles Beinen
einen Tritt mit ihrem langen rechten Bein, so dass diese das
Gleichgewicht verlor und zur Seite umfiel. "Aua!" kam es unter dem Shirt
hervor.

Umständlich richtete sich Michelle auf und zog ihr Shirt glatt. Dann
ordnete sie ihre strohblonden Haare. "Du siehst klasse aus Michelle!"
sagte Sven dümmlich.
"Oh danke!" sagte Michelle und strahlte. "Und ihr auch! Was sind das?
Spiderman- Anzüge?"

"Ja!" sagte Sven stolz. "Wir sind das Spiderman-Team! Haben uns extra
mehrere Anzuge bestellt, damit sie perfekt passen!"
"Oh habt ihr einen für mich?" fragte Michelle. "Dann könnte ich mitkommen!"
"Oh ja klar!" riefen die Brüder aufgeregt und rannten beide Halsüberkopf
davon.

"Michelle!" rief Gaby und sandte ihrer Freundin einen bösen Blick zu.
"Was?"
"Du weißt schon was! Ich will nicht, dass du was mit meinen Brüdern
unternimmst!"
"Ich unternehme was mit dir! Sie leihen mir nur das Kostüm!"
"Hmm!" murrte Gaby und sah wieder in den Spiegel. "Dann kann ich das
Kostüm ja anziehen. Meine Brüder werden sich sowieso mehr auf dich
konzentrieren!"

Michelle antwortete nicht, sondern begann damit, sich bis auf die
Unterwäsche auszuziehen.
"Was wird das nun wieder?" rief Gaby.
"Ich will doch gleich ein Kostüm anziehen!"
"Na und? Deswegen musst du dich meinen Brüdern nicht in Unterwäsche
präsentieren! Da! Ich hör schon wie sie die Treppe runterkommen. Los
hinter die Tür mit dir!"
"Nein!" murrte Michelle und verschränkte die Arme.

Doch da packten Gabys große Hände schon Michelles Oberarme. Michelle
wurde von Gaby in die Luft gehoben und wie eine Puppe hinter die Tür
gestellt.

"Und das alles nur, weil ich mit deinen Brüdern ein klein bisschen
geschlafen habe!" murrte Michelle, als sie von Gaby hingestellt wurde.
Gaby schenkte ihrer Freundin einen weiteren finsteren Blick. Sie mochte
dieses Thema überhaupt nicht.

"Sei still!" sagte sie und öffnete schnell ihre Zimmertür. Ihre Brüder
kamen gerade mit dem rot-blauen Kostüm angerannt, das Gaby ihnen
einfach aus der Hand nahm.
"Hey, das ist für Michelle!" maulte Sven.
"Genau!" bestätigte Kai.
"Mund halten! Alle beide!" rief Gaby. "Ich gebe es ihr!" Und dann schlug
sie ihren Brüdern die Tür vor der Nase zu.

"Du bist manchmal echt fies zu deinen Brüder!" rief Michelle, woraufhin
Gaby ihr das Spiderman-Kostüm ins Gesicht warf. "Hey!" muffelte sie.

Während sich Michelle das Spiderman-Kostüm anzog, zog sich Gaby die
Jeans von ihren muskelbepackten Beinen. Sie hatte solch enorme Muskeln
in den Beinen, dass sie ihre Jeans immer sehr vorsichtig ausziehen
musste, damit diese nicht kaputt ging. Dann zog sie sich den blauen
Minirock an, der so kurz war, dass er ihre Beine so gut wie gar nicht
bedeckte. Gaby rieb ihre Beine noch mit einer Hautcreme ein, die sie vor
der Kälte schützen sollte. Das gleiche machte sie mit ihren Oberarmen.
Als sie vor dem Spiegel stand konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Ihre Arme und Beine glänzten leicht von der Creme und strotzten nur so vor
Kraft. Dicke schlauchartige Muskeln zierten ihre Oberschenkel und ihre
Oberarme sahen schon überaus muskulös aus, ohne das Gaby auch nur einen
Muskel anspannte.

"Wow!" sagte Michelle hinter ihr. "Du siehst wirklich aus wie Supergirl.
Großartig!"
"Danke!" lachte Gaby. "Aber dein Kostüm schein auch gut zu sitzen. Ich
kann deine Bauchmuskeln sehen!"
Michelle grinste zufrieden. "Ja, es kneift nur etwas am Hintern."
Michelle schüttelte ihr strohfarbenes Haar, so dass es wild auf ihre
Schultern fiel. "Die Maske setze ich aber nicht auf!"
"Finde ich auch besser so!" stimmte Gaby ihr zu.

Als die beiden Mädchen in den Flur kamen warten Sven und Kai schon an
der Eingangstür. "Na endlich!" sagte Sven. Dann sah er staunend seine
Schwester an.

"Verdammt!" sagte er langsam.
"Gott haben wir eine muskulöse Schwester!“ sagte Kai langsam.
"Superhelden haben halt Muskeln!" sagte Gaby.
"Schon!" meinte Kai. "Aber an Halloween sind die meistens nicht echt."
"Stören sie euch?" fragte Gaby scharf.
"Nein!" riefen beiden Brüder übertrieben laut. "Sind super. Absolut geil!"

"Ich habe auch Muskeln!" sagte Michelle und machte eine Bizepspose. Ein
nach oben gewölbter Golfball erschien auf ihren Arm, der sich auffällig
weit nach oben beulte."
"Stark!" meinte Kai. "Das sieht so cool aus! Kann ich ein Foto machen?
Das glaubt mir niemand."
"Ich auch!" rief Sven, als er sah, wie sein Bruder sein Handy hervorkramte.
"Okay!" sagte Michelle.
"Cool!" sagte Kai wieder als er eine Nahaufnahme von Michelles Gesicht
und Bizeps machte. "Die denken bestimmt, dass ich deinen Bizeps mit
Photoshop bearbeitet habe!"
"Können wir jetzt los?" fragte Gaby ungeduldig.
"Nein!" rief Sven. "Von dir wollen wir auch ein Foto!"
"Okay!" meinte Gaby und spannte ihren Bizeps an.

Ihre Brüder sperrten vor Staunen Mund und Augen auf, als sie den ovalen
Bizeps in der Größe eines Handballs auf ihrem langen Oberarm sahen.
Gigantisch groß wölbte er sich nach oben und hätte bestimmt jedes
Kleidungsstück zerstört, das ihm im Weg gewesen wäre.

"Nein!" sagte Kai. "Der kann doch nicht echt sein! Das geht doch gar nicht!"
Gaby reagierte nicht auf seine Frage, sondern sagte nur ungeduldig.
"Wollt ihr jetzt ein Foto machen?"

Ihre Brüder machten sich sofort an die Arbeit. Sie machten nicht nur
Nahaufnahmen von ihrem Gesicht mit den dunkelblauen Augen und dem riesen
Bizeps, sondern auch von ihrem Bauch und ihren Beinen. Insbesondere den
Oberschenkeln. Und hätte Gaby nicht irgendwann gerufen, dass Schluss
sei, hätten ihre Brüder sie noch den ganzen Abend fotografiert.

Es war bereits dunkel als zwei kleine Spidermänner und ein Spidergirl,
in der Größe zwischen 1.60 und 1.65, auf die Straße traten. Neben ihnen
ging ein muskulöses Supergirl und ragte mit ihren 1.82 deutlich über
ihnen auf.
Die Vier gingen von Haus zu Haus, wobei immer nur die Spidermänner an
die Türen liefen und nach Süßem fragten, während die beiden Mädchen
warteten.

Immer wenn sie andere Gruppen trafen, meist jüngere, zeigten sie auf
Gaby und sahen sie einfach nur staunend an. Aber auch Michelle wurde der
eine oder andere zweite Blick zugeworfen.

Als sie an einem dunklen Holzhaus vorbeikamen, blieben Kai und Sven
dieses Mal nicht stehen. Sie gingen weiter, ohne einen Blick auf das
Haus zu werfen.
"Hey!" rief Gaby, "Warum geht ihr weiter? Wenn ihr jetzt wählerisch
werdet, dauert das Ganze ewig!"
"Da wohnt Mister Tippin!" sagte Sven, als er sich umgedreht hatte. Er
kommt aus England und hat hier wohl Englisch unterrichtet. Aber jetzt
ist er alt und er hasst uns!"
"Wie nur euch?"
"Nein! Alle jugendlichen dieser Welt. Am Halloween ist er nie zu Hause.
Und er stellt immer sein Verarschungskorb in den Hauseingang!".
"Seinen was?"
"Oh man Gaby! Du bist doch nicht das erste Mal mit uns unterwegs! Wir
sind hier noch nie stehen geblieben."
"Ich will diesen Korb aber sehen!"
"Ich auch!" rief Michelle. Dieses rumgelaufen ist langweilig!"

Auf den Protest der Mädchen hin, drehte die Vierergruppe um und lief zu
dem dunklen Haus. Das einzige Licht ging von Hauseingang aus. Aber es
war keine Lampe die Leuchtete, sondern ein Korb mit Süßkram. Der
Hauseingang führte zwei Meter ins Haus, bevor die eigentliche
Eingangstür kam. Der Raum vor der Tür war nochmals durch eine Gittertür
geschützt und dahinter stand der Korb. Gut einen Meter vom Gitter
entfernt. Auf dem Korb stand ein Schild, das von einer Lampe, die
irgendwo im Korb lag angestrahlt wurde.

"Bedient euch Ruhig. Ha! Ha!" las Michelle langsam. "Was für ein Spaßvogel!"
"Warum macht er sich eine solche Arbeit?" fragte Gaby laut.
"Es ist jedes Jahr derselbe Korb. Die Süßigkeiten sind bestimmt schon
lange abgelaufen."
"Und da kommt man nicht ran?" fragte Michelle und steckte ihren keinen
Arm durchs enge Gitter.
"Nein. Beim ersten Mal haben wir uns einen Besen geholt, um den Korb
ran zuziehen, aber das klappt nicht. Alles viel zu eng!"
"Macht mal Platz!" sagte Gaby und trat ans Gitter. Dann stellte sie sich
breitbeinig hin und packte mit beiden Händen die Eisenstäbe.
"Was hast du vor?" fragte Kai. "Das Teil ist aus Stahl. Das kann man
nicht verbiegen.
"Will ich auch nicht! Aber das Gitter hängt an einem Holzbalken!"

Mit großen Augen sahen die Jungs zu, wie sich plötzlich Gabys Muskeln
spannten und wortwörtlich größer wurden. sogar ihr kleines Shirt spannte
sich, als ihre Rückenmuskulatur in Bewegung kam. Die Muskeln an ihren
Beinen und Armen verdoppelten sich fast und dann gab Gaby ein "Argh!" von
sich. Es knackte und quietschte Laut. Mit einem Ruck riss Gaby die
Gittertür aus ihrer Verankerung.  Dabei brach sie faustgroße
Holzsplitter aus den Balken, in denen die Tür verankert war. Mit einem
Ruck, hob Gaby die schwere Tür über den Kopf um sie dann mit aller Kraft
in den Garten zu werden. Dort grub sich die Tür ein Stück in den Rasen
und machte dann, als sie umfiel noch ein paar Büsche platt.

"Cool!" rief Michelle aufgeregt und ging in den freigelegten
Eingangsbereich. Während Sven und Kai ihre Schwerster bewundernd
ansahen. "Du bist ja echt Supergirl!" sagte Kai. Und Sven nickte. "Oh
Mann!" rief Michelle vom Eingang her. "Das ist wirklich alles
abgelaufen. 2008. Ist das zu fassen? Blöder Korb!" Sie gab dem Korb
einen Tritt, so dass sich sein Inhalt in den Eingang ergoss. "Naja!"
meinte Kai. "Herr Tippin wird nicht erfreut sein, wenn seine Gittertür
weg ist!" "Noch weniger, wenn er sie in seinem Garten findet!" lachte Sven.

Wieder auf der Straße setzten die Vier ihren Weg fort. Michelle und Gaby
waren gerade in ein Gespräch vertieft, als sich von hinten vier
Fahrräder mit verkleideten Jugendlichen nährten. Sie hatten sich
gegenseitig Farbe in die Haare und an die Klamotten gesprüht und grölten
laut vor sich hin, als sie die Straße entlang fuhren. Als sie an Gaby
und Michelle vorbei kamen, streckte einer der beiden die Hand aus und
ließ sie in Vollerfahrt auf Michelles kleinen Po knallen.

"AH!" rief Michelle erschrocken. "Dieser Penner!" rief sie und lief den
beiden hinterher. Den hinteren konnte sie noch gerade erwischen und nach
hinten weg vom Fahrrad ziehen. Noch während der eine Junge auf die
Straße fiel, sprintete Michelle dem Popoklatscher hinterher. Kai und
Sven schnappten sich das umgefallene Fahrrad und dann fuhr Sven, mit Kai
auf dem Gepäckträger hinter Michelle her.

Zeitgleich, als Michelle ihre Verfolgung begann, fuhren die anderen
beiden Jungs der Gruppe, an Gaby vorbei. Gaby hörte sie bereits vorher
kommen und drehte sich schnell weg, als diese sie passierten. Wie
erwartet hatte einer der beiden seine Hand ausgestreckt um Gaby damit
auf den Hintern zu Hauen. Doch das ging dieses Mal daneben. Schnell
setzte Gaby den beiden hinter und riss sie in der nächsten Sekunde beide
gleichzeitig vom Rad. "Ah!" machte beide erschrocken, als sie von ihren
Fahrrädern gehoben worden und diese ein kleines Stück ohne sie weiterfuhren.

"Denkt wohl, ihr könnt ihr durch die Gegen fahren und jungen Mädchen auf
den Po hauen was? Ich zeig euch mal wie das ist!"

Gaby hatte die beiden Jungs fest an ihren Jacken gegriffen, an denen sie
nun hilflos in der Luft hingen. Die Tatsache dass sie von einem Mädchen
locker in der Luft gehalten wurden, erschreckte die Jungs immens. "Was
tust du?" rief der eine, während der andere hektisch mit Beinen strampelte.

Gaby hielt die beiden Jungs ganz cool in der Luft und setzte sich auf
den Bordstein. Dort klemmte sie sich den einen Jungen zwischen die
Beine, der gequält aufschrie, als sich ihre Muskelbepackten Oberschenkel
um seinen Körper schlangen. Den anderen klemmte sie sich unter dem Arm,
zog ihm die Hose runter und versohlte ihm kurzerhand den Hintern. Es
klatschte hörbar laut und der Junge schrie, als ob es um sein Leben
ging. Nach ein paar Minuten weinte er nur noch. Gaby sorgte dafür, dass
sein Po richtig rot war. Erst dann ließ sie den flennenden Jungen los.
Als der andere sah, dass nun er an der Reihe war, strampelte er mit
Armen und Beinen und schrie laut um Hilfe.

Das um Hilfe schreien hörte sofort auf, als er von Gaby eine Ohrfeige
bekam, die ihn fast umgeworfen hatte. Noch während er sich die Wange,
mit Gabys rotem Handabdruck hielt, klemmte Gaby auch ihn unter ihren
Arm. Die Hose wurde runtergezogen und das Geklatsche, wie auch das
Geweine ging von vorne los.

Seltsamerweise wartete der andere Junge, bis Gaby mit seinem Freund
fertig war. Dieser weinte und zitterte nach dieser Behandlung genauso so
erbärmlich wie sein Partner. Schüchtern zog er sich die Hose hoch und
beide sahen Gaby aus verängstigten Augen groß an. Scheinbar schienen sie
er jetzt zu realisieren wie muskulös Gaby war, denn ihre Augen musterten
ganz klar Gaby Körper.

"Bleibt brav da stehen!" sagte Gaby streng, "Sonst muss ich euch noch
einmal übers Knie legen!" Die beiden Jungen nickten nur. "Gut, ich hole
eure Fahrräder!"
Gaby lief zu den Fahrrädern, hob jeweils mit einer Hand eins hoch und
ging zu den beiden Jungs zurück. Dort legte sie das eine Fahrrad ab und
hob das andere über ihren Kopf. Plötzlich entfalteten sich die Muskeln
in ihren langen Armen und mit einem quietschen, faltet sie das Rad so,
dass der Metallrahmen genau in der Mitte knickte. Sie klappte das Rad
wie ein Sandwich zusammen, so dass die Reifen exakt aufeinander zum
Liegen kamen. Das gefaltete Metallstück warf sie den Jungs vor die Füße.

Dem anderen  Rad erging es nicht anders. Gaby spannte einmal die Muskeln
an ihren Armen und der Metallrahmen verbog sich wie Butter. Nachdem sie
auch das zweite Rad gefaltet und den Jungs vor die Füße geworfen hatte, grinste
sie breit. Mit offenen Mündern blickten die Jungs aus ihren verheulten
Gesichtern zu Gaby auf. "Und jetzt verzieht euch!" rief sie laut. Die
Jungs zuckten zusammen und rannten dann so schnell sie konnten davon.
Ihre zusammengeklappten Räder ließen sie auf dem Gehweg liegen.

Gaby schüttelte nur den Kopf und sah sich um. Keine Spur von Michelle
oder ihren Brüdern. Gaby beschloss in die gleiche Richtung zu gehen, in
welche Michelle gelaufen war. Doch nach einer halben Stunde, hatte sie
Michelle immer noch nicht gefunden. Auf ihrem Handy ging nur die
Mailbox ran. Gaby beschloss nach Hause zu gehen. In ihrer spärlichen
Kleidung begann es langsam kühl zu werden.

Mit ihren langen Beinen joggte sie in einem anständigen Tempo die Straße
entlang. Als sie sich dem alten Tippins Haus nährte, sah sie schon aus
der Ferne, dass sich irgendwas auf dem Vordach seines Eingangs bewegte.
Als sie nähere kam, sah sie dass es sich um Personen handelte. Die eine
sitzend die anderen beiden mehr liegend.
Als Gaby die Spidermanfarben erkannte, rannte sie zum Haus. Dort sah
sie alles ganz genau.

Bei den drei Personen handelte es sich um Michelle und ihre beiden
Brüder. Alle drei konnte man gut hören, denn sie gaben alle Stöhngeräusche von sich. Michelle ritt Sven im vollem Gelob, während ihre
eine Hand, in der Hose von Kai verschwand. Was sie da machte war nicht
schwer zu erraten, denn auch Kai stöhnte aus vollem Hals. Die drei
bemerkten Gaby nicht und ihre Schreie wurden immer lauter. Michelle ritt
Sven so heftig, dass dieser kurz davor war, mit ihm vom Vordach zu fallen.

Gaby wusste in diesem Augenblick nicht, wohin mit ihrer Wut. Wütend
trat sie gegen den rechten Holzpfeiler, der das Vordach trug. Das Haus
von Herrn Tippin war schon alt. Und auch der Holzpfeiler hatte schon
bessere Tage gesehen. Gabys gewaltiger Powertritt zerbrach, mit einem
lauten Krachen, den Pfeiler einmal in der Mitte. Und dann knickte das
Vordach langsam zur Seite ab.

Michelle hechtete geistesgegenwärtig von Sven herunter. Doch die beiden
Brüder, rutschten nacheinander vom Dach. Zu ihrem Glück, wurden sie von
Gaby nacheinander aufgefangen und schnell hintereinander ins Gras
geworfen. Michelle hatte zwar einen Hechtsprung gemacht, rutschte aber
ab und hing nun an der vorderen Kante des Daches. Als sie runter sah, um
die Höhe einzuschätzen, erblickte sie Gaby, deren dunkelblaue Augen vor
Wut leuchteten.

"Uh, hey Gaby!" sagte Michelle kleinlaut.
"Was zum Teufel Michelle! Was hast du getan? Du hattest es versprochen!
VERSPROCHEN!" Das letzte Wort schrie Gaby und Michelle hangelte
erschrocken an der Dachkante, aus Gabys Reichweite.

"Hör mir zu!" plapperte Michelle so schnell sie konnte. "Es war gar
nicht so! Den Jungen auf dem Rad haben wir irgendwann verloren. Und dann
standen wir vor dem Haus von diesem Engländer. Und Sven meinte, dass er
wie Spiderman am Haus hochklettern könnte. Und irgendwie sind wir dann
alle aufs Vordach geklettert. Dort oben war es irgendwie cool und die
beiden waren so nett. Und dann haben sie meinen Bizeps gedrückt. Ich mag
es wenn Männer meinen Bizeps drücken..."

Während Michelle ihre Geschichte erzählte, packte Gaby ihre beiden
Brüder an den Jacken, hob sie in die Luft und legte sich jeweils einen
auf jede Seite ihrer Schultern. Ihre Brüder waren beide noch
einigermaßen weggetretenen. Getränkt mit Endorphinen. Sie lächelten und
ihre Augen waren halb verschlossen. Michelle musste sie ausgiebig
rangenommen haben. Das ärgerte Gaby noch mehr. Michelle war mit ihrer
Geschichte noch nicht ganz am Ende, als Gaby schon mit ihren Brüdern den
Garten des Hauses verließ. Sie war fest entschlossen, Kai und Sven
zuhause eine deftige Strafe zu verabreichen.

"Naja und als dann das Oberteil meines Kostüm zerrissen war..." Michelle
guckte umständlich unter sich und bemerkte erst jetzt, dass Gaby nicht
mehr da war.
"Gaby?" rief sie laut. "Oh... du hast mir gar nicht zugehört?"

Michelle beschloss von Dach herunter zu kommen. Das war für sie kein
Problem. Ihr kleiner Körper war für die überdurchschnittlichen Muskeln
in ihren Armen kein Gewicht. So kletterte sie, meist nur mit einer Hand
von  Dach herunter und das, dank ihrer Gelenkigkeit, äußerst elegant.

Als sie unten ankam und sich im Garten umsah, merkte sie, dass auch
Gabys Brüder fort waren. Ihr Handy vibrierte in ihrer Tasche und
Michelle warf einem schnellen Blick darauf. Die Chatanzeige ihres
Smartphones zeigte an, das Gaby sie aus ihrer Chatgruppe geworfen hatte.
In den sozialen Medien hatte Gaby ihr die Freundschaft gekündigt. "Och
nö Gaby! Ach verdammt! Katzenscheiße!" rief Michelle leise. Dann
plötzlich liefen ihr die Tränen aus den Augen, ohne dass sie was dagegen
tun konnte.

Am späten Abend von Halloween kam Herr Tippin mit einem Taxi nach Hause.
Seine abendliche Pokerrunde, war äußerst gut für ihn gelaufen und in
bester Laune lief er zu seiner Haustür. Auf halbem Weg blieb er stehen
und starrte entsetzt auf die Front seines Hauses. Der Korb mit
Süßigkeiten war umgefallen, die Taschenlampe darin rausgerollt, welche
mit ihrem Licht ein Bild der Zerstörung beleuchtete.

Die Gittertür aus Edelstahl war aus ihrer Verankerung gerissen und
steckte nun in seinem Rollrassen. Der rechte Holzbalken seines Vordaches
war entzweigebrochen, woraufhin sein das Dach an der Seite, schräg und
fast bis auf den Boden herunterhing. Überall lagen Holzsplitter herum
und in all dem Caos stand ein kleines Mädchen mit halbnackten
Oberkörper. Das Mädchen sah sehr attraktiv aus. Ihre Haut war schön
gebräunt, ihr Busen erstaunlich straff und rund. Und ihr Bauch bestand
aus einer erstaunlichen Anordnung von definierten Muskelpaketen. Allerdings
hatte das Mädchen die kleinen Hände vor den Augen und weinte bitterlich.

Doch das war Herrn Tippin in diesem Augenblick egal.
"Was in aller Welt ist hier passiert? Los sprich Mädchen!"
"Ich kann jetzt nicht darüber reden!" heulte das Mädchen und rannte so
schnell davon, dass Herr Tippin kein weiteres Wort an sie richten konnte.

Ein Knacken hinter ihm ließ Herrn Tippin herumfahren, als der andere
Stützbalken des Vordaches brach und der Rest des kleinen Daches
herunterkrachte. Herr Tippin sprang zurück und wurde von einer dichten
Staubwolke eingehüllt. Hustend schwor er sich, nie wieder an Halloween
wegzugehen.

Ende