Freitag, 11. Mai 2018

Nina VI – Ein Hündchen für das Mädchen.



An diesem Morgen wusste ich zuerst überhaupt nicht wo ich war, oder was am vorigen Tag geschehen war. Das aller erste, was mir auffiel war, das ich hart und unbequem lag. Ich öffnete die Augen und starrte gegen ein Lattenrost, dass direkt über meinem Gesicht schwebte. Fast hätte es meine Nase berührt, die im Übrigen unangenehm pochte.
Langsam fing mein Gehirn wieder an zu arbeiten. Die erschreckende Erinnerung brachte meinen Kreislauf in Schwung. Nina! Das hübsche sexy Mädchen mit einem kräftigen Körper und einer enormen Dachschaden.

Langsam drehte ich den Kopf und erkannte, dass ich unter ihrem Bett liegen musste. Mit der Erinnerung war auch die Furcht vor Nina wieder da. Ich erinnerte mich, wie sehr ich zwischen ihren Beinen gelitten hatte. Mein Herz hämmerte wie verrückt. Eine kleine Stimme in mir wollte entkommen. Wollte sich leise aus dem Zimmer schleichen. Aber meine Angst war größer. Und zu gleich war etwas Neues in mir erwacht. Ein Drang danach, das zu machen was dieses Mädchen wollte. Ihr zu gefallen und zu Diensten zu sein. Egal wie verrückt sich das auch anhörte.

Ein Knarren über mir ließ mich aufhorchen. Nina musste sich über mir in ihrem Bett bewegt haben, war sie wach?
Wieder ein Knarren und ich sah, wie sich ihre beiden Füße auf den Teppichboden stellten. Zwei wohlgeformte kleine Füße verziert mit klarem Nagellack. Dazu konnte ich auch ihre Waden bewundern, aus denen sich dicke harte Muskeln. Ihre leicht gebräunte Haut sah so weich aus, dass ich am liebsten meine Hand ausgestreckt hätte.

Nina machte ein paar Schritte vom Bett weg und drehte sich um. Ich konnte aus meiner Position heraus, Nina nur zur Hälfte sehen. Aber diese Hälfte hatte es in sich. Wie sich jetzt zeigte, waren auch ihre Oberschenkel makellos braun.
Das was mich am meisten erstaunte war die Muskulatur ihrer Beine. Muskelstränge die dick hervorragten aber dennoch von dieser wunderbaren Haut überzogen waren. Und ich konnte mir kaum vorstellen, wie diese Beine aussahen, wenn sie ihre Muskeln anspannte. Obwohl ich letzte Nacht schon einiges gesehen hatte.

„Ist mein Hündchen wach?“ flötete ihre klare Stimme auf einmal. Ich hätte so tun können, als ob ich schlafe, aber damit hätte ich mir am Ende nur Ärger eingehandelt.  Demütig  robbte ich unter dem Bett hervor. Ich hielt den Blick gesengt und wagte es nicht, Nina anzuschauen. Da ihre Beine nackt waren, ging ich davon aus, dass auch der Rest, mehr oder weniger, nackt war.

„Hat mein Hündchen gut geschlafen?“ fragte sie und drückte mit ihren nackten Fuß meinen Kopf zu Boden. Ich murrte leise eine Zustimmung. „Schön!“ sagte sie und trat mir so in die Seite, das ich mich stöhnend auf den Rücken rollte.

Nun erblickte ich Nina in ihrer vollen Größe. Wie angenommen, trug sie nur wenig am Leib. Ihre absurd senkrecht abstehende Oberweite, auf der man ein Wasserglas hätte abstellen können, wurde von einem weißen Sport-BH gehalten. Dazu trug sie einen passenden Slip. Ihre zarte bräunliche Haut zierte ihren gesamten Körper. Zum ersten Mal sah ich ihre Bauchmuskeln, die wunderbar gerade waren und von tiefen Rillen voneinander getrennt wurden.
Auch die Muskeln an ihren Schultern und ihrer Arme waren nicht zu übersehen. Mit ihren blondbraunen Haaren, ihrem Kussmund und der kleinen Nase sah sie aus, wie ein Fitnessmodel mit mehr Muskeln als gewöhnlich.

Geschmeidig setzte sich Nina, mit ihrem schweren Körper, auf meine Brust. Ich hatte schon vorher eine Erektion gehabt und nun fiel mir zusätzlich das Atmen schwer. „Wie geht es den der Nase meines Hundie?“  Ein stechender Schmerz bohrte sich in mein Gesicht, als Nina meine Nase packte und sie hin und her bewegte. Das Wasser schoss mir in die Augen und lief, ohne dass ich es hätte aufhalten können, weiter über meine Wangen. Am liebsten hätte ich laut aufgebrüllt, was ich mir aber, bis auf einige Laute, verkniff.

„Oh!“ sagte Nina mit einem breiten Grinsen. „Das tut weh was? Gut!“
Dann stand sie auf und bewegte ihren perfekten Körper Richtung Zimmertür. Als sie die Tür öffnete, sah sie sich zu mir um. „Was ist Hundi? Jetzt komm! Aber lass dir ja nicht einfallen zu Laufen! Du krabbelst, die Nase immer dicht bei meinen Füßen.  Verstanden?“  Ich nickte und krabbelte sogleich zu ihr und richtete meinen Blick auf ihre nackten Füße. „So ist es brav.“ sagte sie.

Wir begaben uns ins Badezimmer, wo ich mich neben Nina auf die kalten Fliesen knien musste. Ich durfte sie bei ihrer morgendlichen Pflege beobachten. Als sie sich die Zähne putzt, musste ich den Kopf in den Nacken legen, damit sie mir ihr Zahnputzwasser in den Mund spuken konnte. Sie meinte, warum den Ausguss belasten, wenn man einen Hund hat? Ich schluckte das Wasser angewidert runter, verzog dabei aber keine Mine. Als Nina fertig war, gab sie mir großzügig fünf Minuten für meine Morgentoilette. Wenn ich nach dieser Zeit nicht brave vor ihren Bett knien würde, gäbe sie mir einen Grund dazu, wie ein Hund zu heulen. Dementsprechend eilig erledigte ich meine morgendlichen Bedürfnisse.

Als ich zurück in ihr Zimmer gekrabbelt kam, hatte Nina zwei schwer beladene Hanteln in den Händen und trainierte eifrig. Erstaunt und mit einer ordentlichen Erektion sah ich dem jungen Mädchen dabei zu. Nach zehn Minuten intensiven Trainings, ging sie in die Hock, stellte die Hanteln mitten im Raum ab und verschwand aus dem Zimmer. Ich blieb regungslos vor ihrem Bett knien und wagte es nicht, mich zu bewegen.

Nach Zehn Minuten kam sie wieder und öffnete den Kleiderschrank. „Hundi.“ sagte sie während sie die Kleiderauswahl betrachtete, „Räum die Hanteln unter mein Bett.“ Ich bewegte mich zu den Hanteln packte jede mit einer Hand und wollte sie gerade hochziehen, als ich von deren Gewicht überrascht wurde. Diese Hanteln sahen nicht nur schwer aus, sie waren es auch. Meine Arme zitterten, als ich die Hanteln leicht hochhob. Ächzend trug ich die Gewichte bis zum Bett und rollte sie dann darunter. Brave kniete ich mich wieder hin und sah zu Nina. Sie betrachtete immer noch ihre Kleiderauswahl. Erstaunt betrachtete ich ihren kräftigen V förmigen Rücken und ihren Knackhinter. Diese Hanteln waren verdammt schwer gewesen, doch bei ihr hatte es so leicht ausgesehen. Wie stark waren ihre Arme?

Nina seufzte laut und riss mich aus meinen Gedanken. „Ich weiß nicht Hundi.“ sagte sie. „Ich habe irgendwie keine Lust mir etwas anzuziehen. Vielleicht bleibe ich einfach so.“  Sie drehte sich um und sah mich eingehen an.

„Du hast noch die Sachen von gestern Abend an. Sogar die Schuhe. Zieh dich aus!“
Das war ein klarer Befehl. Langsam machte ich mich ans Werk. Bedächtig zog ich meine Schuhe aus und stellte sie ordentlich neben ihr Bett. „Schneller!“ rief Nina ungeduldig und ich beschleunigte mein Tempo. Schnell hatte ich mich von Hose und Hemd entledigt und griff griffe gerade zur Unterhose, als Nina „Stopp!“ rief. „Das kannst du anbehalten.“ sagte sie und musterte meinen Körper. „Nun ganz unsportlich bist du ja nicht aber das du mich tatsächlich mal besiegt hast, kann ich kaum glauben.“ Innerlich stimmte ich ihr zu. Ich konnte es selber kaum glauben.

„Uh.“ machte sie und lächelte. „Da hat ja jemand einen Ständer.“ Ich wurde rot und legte schnell die Hände in den Schoss. „Lass das!“ rief sie laut. „Mein Hund muss nichts verdecken. Das ist nur natürlich. Außerdem freut es mich zu sehen, dass du meinen Anblick zu würdigen weißt. Glaub mir, das ist auch besser so.“  Sie drehte sich zu ihrem Kleiderschrank um und entnahm ihm einen schwarzen Gürtel mir metallischen Eisennieten. Als sie diesen rhythmisch in ihre Handfläche  klatschen ließ, wurde ich ganz weiß im Gesicht, was wiederum Nina zum Lächeln brachte.

Als sie dicht vor mir stand, befürchtete ich das Schlimmste. Doch anstatt mit dem Gürtel zuzuschlagen, legte sie ihn mir um den Hals, fädelte das Ende durch die Gürtelschnalle und zog kräftig dran. Sofort legte sich das Leder so fest um meinen Hals, dass ich glaubte zu ersticken. In Panik packte ich den Gürtel um ihn zu lockern, als ich eine schallende Ohrfeige erhielt, die mich glatt zu Boden schickte. Es flimmerte vor meinen Augen, als ich hoch zu  Nina schaute.

„Dir ist es nicht gestattet die Leine anzufassen, klar?“ Böse schaute sie mich an. Ich nickte obwohl ich immer noch am Ersticken war. Mein Kopf wurde langsam rot und ich brauchte meine ganze Überwindung, nicht nach dem Gürtel zu greifen. Mit einem dumpfen Gefühl wich die Kraft aus meinem Körper, beinahe hätte ich wieder nach dem Gürtel gegriffen, als Nina die Schnalle lockerte.

„Es ist besser für dich Hundi, wenn du tust was ich sage.“ sagte sie drohend. „Die Leine bleibt an deinem Hals. Sie sorgt dafür, dass du dich nicht zu weit von meinen Füßen entfernt. Und sei gewarnt. Wenn du stolperst und sich der Gurt fest zieht, werde ich dir nicht helfen. Ich gehe weiter, egal was ist.“

Mein Herz klopfte noch laut, aufgrund meiner Atemnot. Demütig sah ich Nina an. „Das hast du wohl verstanden. Gut, und jetzt frühstücken wir, komm Hundi.“  Da sich die Küche im Erdgeschoss befand, mussten wir auf unserem Weg die Treppe runter gehen. Normal neben Nina herzu krabbeln war kein Problem. Die Treppe runter schon. Ich wusste, dass es absolut notwendig war, dass mein Kopf nah an ihren Füßen war. Ansonsten würde sich der Gürtel festziehen und ich hatte keinen Zweifel daran, dass Nina, wenn dies passieren würde, einfach zuguckte, wie ich vom Sauerstoffmangel ohnmächtig wurde. Oder mich einfach weiter hinter sich herzog.

Dementsprechend bemüht war ich, an ihrer Seite zu bleiben, was zur Folge hatte, dass ich die Treppe mehr runterfiel als runterkrabbelte. Ich handelte mir dabei eine Menge blauer Flecken ein und war froh als wir unten waren. Doch als wir das Ende der Treppe erreicht hatten, stoppte Nina und sah mich böse an. „Das war viel zu laut Hundi! Du krachst die Treppe runter als ob du ein Stein bist. Das nächste Mal bist du besser leise.“ Ich nickte artig bekam innerlich aber Angst, vor dem nächsten Treppengang.

In der Küche stand bereits ein fertig aufgedecktes Frühstück auf dem Esstisch. Felix kniete in einer Ecke der Küche und starrte zu Boden. „Oh, da ist ja mein zweiter Köter.“ lachte Nina. „Guck mal, ich habe jetzt einen Spielkameraden für dich.“  Felix sah mich nur kurz an, dann sah er wieder zu Boden. Ich musste mich neben Felix hocken, während Nina frühstückte.

Nachdem sie fertig war, sah sie uns nachdenklich an. „Eigentlich hat keiner von euch beiden ein Frühstück verdient. Aber zu eurem Glück, habt ihr eine gute Herrin. Daraufhin stand Nina auf, nahm zwei Schüssel aus dem Geschirrschrank und groß jeweils Haferflocken und Wasser hinein.

„Das sollte ausreichen.“ sagte sie, setzte sich und stellte die Schüsseln direkt vor ihre Füße. „Na los, essen fassen!“
Felix und ich kamen langsam näher. Felix senkte stumpf den Kopf und fing an, aus der Schüssel zu schlürfen. Ich wiederstand dem Drang, die Hände zu nutzen um die Schüssel hochzuheben.  Also senkte ich auch den Kopf. „Nicht so zaghaft.“ sagte Nina, hob den Fuß und drückte mich damit hart in die Schüssel.

Geistig gegenwärtig hielt ich die Luft an, als mein Gesicht bis auf den Grund der Schüssel gedrückt wurde. Nina hielt den Druck aufrecht und nach einiger Zeit wurde der Drang aufzutauchen immer stärker. Beinahe wäre ich in Panik ausgebrochen, als  Nina ihren Fuß wieder von meinem Kopf nahm. Tief zog ich die benötigte Luft in meine Lungen. Sobald ich wieder atmen konnte, fraß ich wie ein Hund weiter aus meiner Schüssel. Nahrung nur mit dem Mund aufzunehmen war recht gewöhnungsbedürftig und dauerte bei mir länger, als wenn ich es auf normen Weg zu mir genommen. Nina dauerte es scheinbar auch zu lange. Sie brummte und klopfte ungeduldig mit den Fingern auf die Tischplatte.

„Nun macht schon hin!“ rief sie irgendwann.  Alleine ihre Stimme reichte aus, damit  wir beide doppelt so schnell machten als zuvor. Als wir endlich fertig waren sah uns Nina streng an.
„Wenn ich euch das nächste Mal was zu essen gebe will ich, dass ihr euch begeistert und schnell darüber hermacht, wie es Hunde so tun. Verstanden? Denn aus eurem jetzigen Verhalten kann ich nur schließen, dass ihr satt seid. Gut, dann gibt es für euch erst morgen wieder was. So und nun kommt. Zeit das ihr euch etwas bewegt!“

Nina stand auf und wir krabbelten brave hinter ihr her. Dieses Mal hatte sie mir den Gürtel nicht umgelegt, ich bemühte mich trotzdem dicht bei ihr zu bleiben. Genauso wie Felix. Im Wohnzimmer hielt Nina an und Felix und ich knieten uns automatisch vor ihr hin.

„Hört zu Hündchen. Ich will das ihr beide mit mir kämpf. Erst Felix und dann du. Und ihr werdet euch anstrengen zu gewinnen. Wenn ich den Eindruck habe, dass ihr nicht richtig mitmacht versohle ich euch den Hintern. Klar?“
Wir nickten brave und Nina kniete sich nun ebenfalls vor uns. Dann zeigte sie auf mich und deutete auf den Boden neben den Sesel. Ich krabbelte zu der angegebenen Stelle so dass Nina und Felix Platz für ihre körperliche Auseinandersetzung hatten.

Felix saß mit großen Augen vor seiner Schwester und sah sie gebannt an. „Greif an.“ rief Nina und klatschte in die Hände. Felix war ganz bleich und schien nicht zu wissen, was er machen sollt. „Hast du nicht gehört Felix?“ fragte Nina drohend. Vorsichtig hob Felix eine Hand schien dann aber nicht zu wissen, was er machen sollte. Ich sah deutlich wie sauer Nina wurde. „Dann fang ich halt an!“  rief sie und stürzte sich auf ihren großen Bruder, der von ihrem Körpergewicht niedergedrückt wurde. Schnell hatte Nina, Felix Arme erfasst und diese zu Boden gedrückt.

Felix hatte keine Chance mehr als Nina auf ihm saß. Allerfing konnte ich auch nicht erkennen, dass er sich wehrte.
„Böser Hund!“ schrie Nina, stand von Felix auf und rannte aus dem Wohnzimmer. Felix blieb am Boden zurück. Er lag ganz still, er hatte wohl Angst sich zu bewegen. Keine dreißig Sekunden später stürmte eine wütende Nina ins Zimmer, in der Hand der Gürtel, welche sie in der Küche liegen gelassen hatte.

„Ich hatte dich gewarnt.“ schrie sie und packte Felix am Kragen. Sie half ihn auf, drückte seinen Körper über die Sofalehne und zog seine Hose runter. Einen Augenblick später knallte der Lederriemen auf Felix blanken Hinter und hinterließ eine dunkelrote Spur. Felix zuckte, als ob er einen Stromschocker geküsst hätte und schrie gellend auf.
Es folgte Schlag auf Schlag und Felix winselte und jaulte vor sich hin. Schnell fing er an zu heulten, doch Nina machte immer weiter. Sie verpasste ihn bestimmt dreißig Schläge, bis sein gesamter Hintern dunkel rot war. Felix selber war ein absolutes Wrack, was unaufhörlich weinte.

„Das war dir hoffentlich eine Lehre!“ schrie Nina immer noch wütend. „Wenn ich dir einen Befehl gebe, führst du ihn aus. Verstanden?“ „Ja!“ jaulte der heulende Felix. „Hoffentlich.“ sagte Nina und sah mich an. „Ab in die Mitte!“ rief sie. „Du machst es hoffentlich besser.“

Ich krabbelte so schnell ich konnte an den Platz, an dem zuvor Felix seiner Schwester gegenüber gesessen hatte.
Ich war fest entschlossen diese Frau anzugreifen. Ninas kleine Vorführung hatte mich außerordentlich motiviert.
Als sich Nina vor mich hockte wurde mir erst bewusst, dass wir beide nur Unterwäsche trugen. Wenn wir jetzt miteinander rangen, würde ich ihre Haut an meinen Körper spüren. Diese Erkenntnis machte mich doch nervös.   

Nina sah mir prüfend in die Augen. „Bereit?“ fragte sie und ich nickte. „Oh Mann!“ sagte sie plötzlich und verdrehte die Augen. „Dieses ständige Gewimmer im Hintergrund nervt.“ Kurzerhand stand Nina wieder auf, setzte sich zu ihrem Bruder aufs Sofa und schlang ihre nackten Beine um seinen Kopf. Ich sah, wie ihre Muskeln ruckartig explodierten und plötzlich monströs aus ihren Beinen hervorragten. Gleichzeitig verstummte Felix. Nina lächelte und kam zurück zu mir.

„Schon besser.“ sagte sie zufrieden. „Gut, dann los Hundi, greif mich an.“

Als ich Nina das erste Mal kennengelernt hatte, war es auch zu einer physischen Auseinandersetzung gekommen.
Und diese hatte ich gewonnen, obwohl ich damals schon gemerkt hatte, dass dieses Mädchen stärkere Arme und Beine hatte. Doch das war mir nur gelungen weil ich sie einmal an den Füßen gekitzelt hatte und sie mit einem anderen Angriff überrascht hatte. Ich bezweifelte, dass ich dieses Mal genau so  viel Glück haben sollte.

Ich wartete wenige Sekunden täuschte dann eine Bewegung nach rechts an um gleich darauf nach links auszuweichen. Nina fiel darauf leider nicht hinein. Als ich von links kam, rammte sie mir ihre kleine Faust in den Magen. Hierbei erfuhr ich wieder auf schmerzliche Art und Weise, wie viel Kraft dieses Mädchen hatte. Mir wurde die Luft aus den Lungen gedrückt und ich klappte mit einem wimmernden Laut zusammen. Nina packte mich an den Schulter, richtete mich auf und schlug mit, zu meiner Überraschung, mit der geschlossenen Faust ins Gesicht. Ein perfekter rechter Harken, der mich taumelnd zu Boden schickte. Verwirrt blickte ich auf, als Nina schon auf mich sprang. Ihr schwerer Körper drückte mich zu Boden und raubte mir meine Bewegungsfreiheit.

„Was ist?“ rief sie auf mir sitzend die kleinen Hände zu Fäusten geballt. In der nächsten Sekunde verpasste sie mir einen Schlag, der meinen Kopf hart zur Seite riss und ein Schwindelgefühl bei mir auslöste. „Gibst du schon auf?“ fragte sie und verpasste mir einen weiteren Schwinger. „Willst du aufgeben habe ich gefragt?“ fragte sie, wobei sie mir zwischen jedem Wort ins Gesicht schlug. Meine Welt wurde von jedem Faustschlag erschüttert. Meine Lippe blutete und mein Schädel dröhnte dumpf.

„Ich gebe auf.“ lallte ich verzweifelt.
„Wusste ich es doch. Wenn man richtig mit dir kämpft, hast du keine Chance. Das war jämmerlich Hundi. Aber immer noch besser als mein dummer Bruder.“

Ich fühlte, wie Ninas schwerer Körper von mir runterrutschte. Wenig später packte sie meinen Kopf und klemmte ihn zwischen ihre kräftigen Schenkel. Doch das bekam ich nur am Rande mit. Genauso wie das ruckartige Anspannen ihrer Muskeln, die mich augenblicklich ausschalteten.

Wie aus einem tiefen Sumpf trat mein Bewusstsein wieder an die Oberfläche. Ich lag immer noch im Wohnzimmer und ich hörte den Fernseher laufen. Als ich mich umschaute sah ich Nina, wie sie auf dem Sofa saß und fernsah. Felix kniete brave vor dem Sofa mit dem Rücken zum Fernseher. Ich fing an mich langsam zu Bewegen und sofort ertönte Ninas Stimme.

„Ah, Hundi ist wieder wach. Dann krabble brave in die Küche und hol mir Chips. Und zwar plötzlich!“
Mühsam richtete ich mich auf und krabbelte so schnell ich konnte in die Küche. Nachdem ich die Chips gefunden und in eine Schüssel gefüllt hatte, kehrte ich ins Wohnzimmer zurück. Gehorsam kniete ich mich neben Felix, der, wie ich jetzt sah, ein Glas mit Saft in den Händen hielt.

Die nächsten Stunden vergangen so, dass Nina entweder Saft oder Chips, sagte. Dann reichte Felix oder ich ihr das, was sie verlangte. Ansonsten hockten wir nur da, während Nina fernsah. Nach zweieinhalb Stunden schaltete Nina das Gerät aus und nahm sich eine Zeitschrift.

Einige Sekunden lass sie, dann sah sie uns an. „Ihr atmet zu laut.“ sagte sie und legte die Zeitung weg. Breitbeinig setzte sie sich auf den Rand des Sofas und deutete auf den Boden vor ihr. „Los ihr beiden, hier her! Quetscht euch dicht zusammen, so dass eure beiden Köpfe zwischen meinen Beinen passen.

Wir gehorchten sofort und drückten uns aneinander, wie auch ans Sofa. Zufrieden klemmte Nina beide unsere Köpfe zwischen ihre Oberschenkel, wobei ich mit dem Hinterkopf dicht an ihr Höschen gedrückt wurde.
„Ihr schlaft besser solange ich lese.“ Mehr bekam ich nicht mehr mit, denn in der nächsten Sekunde donnerten ihre Muskeln auf mich ein und mein Bewusstsein endet.

Mit einem unglaublichen dröhnenden Schädel kam ich zu mir. Jede Bewegung schien zu schmerzen. Ich lehnte halb am Sofa, während Felix an meiner Schulter ruhte und mich vollsabberte. Angewidert gab ich ihm einen Stoß, so dass sein lebloser Körper zur Seite kippte. Langsam sah ich mich um und erkannte, dass Nina nicht mehr im Raum war. Da mich sowieso jede Bewegung schmerzte, richtete ich mich nur etwas auf und vierhielt mich ansonsten ganz ruhig.

Nach vielleicht zehn Minuten hörte ich die Haustür und einen Augenblick später kam Nina ins Wohnzimmer. Sie hatte eine Jogginghose an und ein enges grünes Shirt.

„Oh, einer meiner Hundis ist wieder wach! Wie nett.“ lachte sie. „Ihr wolltet nach meiner kleinen Dauermassage gar nicht mehr zu euch kommen, egal wie sehr ich euch geohrfeigt habe. Also bin ich eine Stunde joggen gegangen.“
Plötzlich hielt sie in ihrer Rede inne und sah zur Haustür. „Hört du das Hundi?“ fragte sie. Ich lauschte und hörte einen Wagen, der vermutlich die Einfahrt vom Haus hochfuhr.
„Verdammt!“ rief Nina. „Das sind meine Eltern.“

Hastig kam sie ins Zimmer und warf sich, ohne Probleme, den bewusstlosen Felix über die Schulter. „Hundi, renn in mein Zimmer und bleib da. Und ich meine Rennen, nicht krabbeln. Na los!“

Ich gehorchte und hörte wie Nina mit Felix auf den Schultern hinter mir her kam. Mein Schädel protestierte gegen die hastigen Bewegungen doch ich ignorierte die Schmerzen. In Ninas Zimmer hockte ich mich brave neben ihr Bett und wartete. In der Stille des Raumes hörte ich, wie Nina die Treppen wieder runter lief. Dann ertönten Stimmen aus dem Flur. Ich vermutete, dass es tatsächlich ihre Eltern waren.

Nach vielleicht einer Stunde kam Nina endlich zur Tür hinein. „Tja.“ sagte sie. „Ich habe schlechte Neuigkeiten Hundi. Meine Eltern sind wieder da. Da kann ich natürlich schlecht mit dir durchs Haus laufen.“ Mein Herz schlug auf einmal schneller. Konnte es wirklich sein, dass mich Nina wieder frei gab. Wurde ich jetzt aus diesen bizarren Traum entlassen? Doch als Nina zu ihrem Wandschrank ging und einen alten Seesack herausholte ahnte ich übles. „Also muss du so lange verschwinden.“ sagte Nina und holte zusätzlich drei Halstücher aus ihrem Schrank die sie jeweils ordentlich aufrollte. „Ich werde dich jetzt gut verpacken und dir eine ordentliche Narkose verpassen. Ich kann schließlich nicht riskieren das du ein dummes Geräusch machst, wenn meine Eltern zufällig in meinem Zimmer sind.

Ich fühlte, wie mir die Farbe aus dem Gesicht wich. Ängstlich sah ich Nina an die mich aber nur süß angrinste. In aller Ruhe zog sie ihre Laufschuhe aus und dann ihre Socken. „Uh stinken die!“ sagte sie und reichte sie mir. „In den Mund damit, los Hundi.“ Angewidert stopfte ich mir die feuchten Socken, mit dem strengen Aroma, in den Mund. Sofort beugte sich Nina zu mir rüber und knebelte mich mit einen der Halstücher. Mit den anderen beiden fesselte sie meine Hände und Beine. Zum Schluss zog sie mir den muffigen Seesack über den Kopf, so dass es für mich dunkel wurde. Dumpf hörte ich Ninas Stimme.

„Sobald du schläfst stopfe ich dich nach ganz hinten in meinen Schrank. Da bist du gut aufgehoben. Morgen am späten Nachmittag kannst du wieder raus, da verschwinden meine Eltern wieder. Gewöhn dich am besten gleich hier dran, denn wenn ich am Montag zu Schule muss, bleibst du natürlich auch im Schrank. Geschockt hörte ich ihr zu und spürte nur neben bei, wie sie ihren Beine um meinen Kopf und den Seesack legte. „Keine Angst ich werde dir heute Abend und morgenfrüh noch eine Narkose verabreichen, damit du so lange wie möglich besinnungslos bist. Dann langweilst du dich wenigstens nicht.“

Ich wollte gerade in blanke Panik geraten, als Ninas mächtige Muskeln mein Bewusstsein zusammendrückten. Eine Sekunde später war ich nicht mehr da.

Ende

Freitag, 27. April 2018

Karate Jana II - Mädchenrache

Jana, ein kleines zierliches Mädchen mit braunen Haaren, rannte so schnell sie konnte über die Wiese vor ihrer Schule. Sie war mit ihrer neuen besten oder zurzeit auch einzigen Freundin Hanna verabredet. Sie entdeckte Hanna unter ein Birke sitzend und als sie ihren Lauf abbremste, kam sie fröhlich schlitternd vor ihr zu stehen.

"Hast du es eilig?" fragte Hanna tonlos.
"Nein!" hechelte Jana, „wollte nur nicht zu spät kommen.“
Geräuschvoll ließ sie sich neben Hanna nieder. Hanna war Strohblond und einen halben Kopf größer als Jana. Außerdem war sie auch fülliger. Nicht richtig dick, aber auch nicht schlank.

"Was wollen wir unternehmen?" fragte Jana überschwänglich. Es war Freitag und Jana war froh, die Schule hinter sich lassen zu können.
"Weiß nicht!"
"Was ist denn los mit dir? Wolltest Du nicht dieses Wochenende zu diesem Konzert?"
"Das war letzte Woche und nein ich war nicht da?"
"Aber warum, und warum erfahre ich das jetzt erst?"
"Ach blöde Geschichte!"
"Hat dir dein Bruder wieder die Eintrittskarten weggenommen? Denn dann hätte ich sie wieder beschafft!"
"Nein, er hat mir nicht die Karten weggenommen?"
"Was dann? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!"
"Erik hat es meinen Eltern gesagt! Und das kurz bevor ich los wollte! Sie haben die Karten einkassiert und mir Stubenarrest gegeben. Auch für dieses Wochenende! Dabei fahren sie beide dieses Wochenende weg. Aber mein Bruder wird mich sofort verraten, falls ich abhaue! Du kannst dir gar nicht vorstellen wie ich Erik hasse! Ich hatte schon darüber nachgedacht, die Jungs vom Football zu fragen, ob sie ihn für mich verprügeln. Und zwar so richtig!"

Hanna ballte die Fäuste und starrte auf den Boden.
Dann stand sie plötzlich auf. "Ich muss jetzt los, meine Eltern fahren bald und bis dahin muss ich zwingen zu Hause sein. Wie auch den Rest des Wochenendes. Tut mir leid, wir werden wohl diese Woche nichts miteinander unternehmen.“

"Aber Hanna!" rief Jana und stand auf.
"Was?" fragte Hanna, die sich bereits auf den Weg gemacht hatte und sich im Laufen umdrehte.
"Du bist meine einzige Freundin, was soll ich denn jetzt machen?"
"Woher soll ich das wissen? Sorry Jana, aber ich muss los!"

Dieser Freitagabend war nicht so toll für Jana. Mit anderen Worten, er war öde. Sie saß auf ihrem Bett und sah fern. Nichts bestimmtes, denn es lief nichts Anständiges. Missmutig zerknüllte sie ihre Bettdecke mit den Händen. Sie wollte nicht alleine zu Hause sitzen. Und noch weniger wollte sie das an einem Freitagabend.

Sie beschloss rauszugehen. Sie setzte sich auf ihr Fahrrad und fuhr einfach los. Vielleicht fand ja irgendwo eine Fete statt. Doch alle Straßen durch die sie fuhr schienen wie ausgestorben. Und irgendwann fand sie sich vor Hanna Haus wieder.

"Blöder Hausarrest!" murmelte sie, "Blöder Erik!"
Und dann kam mir plötzlich ein Gedanke. Sie versteckte ihr Fahrrad in einen Busch und lief unter Hannas Fenster. Das Fenster lag im zweiten Stock und daneben gab es ein Holzgitter, an dem die Ranken aus dem Garten hochwuchsen. Schnell wie ein Wiesel kletterte Jana am Gitter hoch, bis zum Fenster ihrer Freundin. Vorsichtig klopfte sie an die Scheibe.

Hannas Kopf erschien schnell am Fenster. Sie erschreckte etwas, als sie Jana sah. Dann grinste sie und machte das Fenster auf.

"Was machst du den hier?"
"Na dich besuchen!"
"Aber wenn Erik das merkt, dann..."
"Ach ich bin ganz leise. Und jetzt mach Platz, ich will rein!"

Hanna ging aus dem Weg und Jana glitt ins Innere.
"Das ist keine gute Idee!" sagte Hanna.
"Warum? Keiner hat mich gesehen! Auch dein Bruder nicht!"
"Aber Erik stürmt immer wieder in mein Zimmer, ohne Vorankündigung. Er kontrolliert mich als ob ich sein Haustier wäre. Am liebsten würde ich, ..." Hanna ballte ihre Faust.
"Dann schließ doch die Tür ab!"
"Nein das petzt er. Egal was ich unternehmen würde, er würde es meinen Eltern erzählen! Und dann wird es noch schlimmer! Nein danke."
"Dann verprügel ihn! Wenn du es richtig machst, erzählt er auch nichts!"

Hanna sah sie verständnislos an. "Das ist doch nun echt Unsinn! Erik ist großer und stärker als ich! Wenn überhaupt verprügelt er mich. Und darauf kann ich verzichten!"
"Gut, dann mach ich es!"
"Du? Jana bitte, deine Vorschläge sind echt schlecht!"
"Wieso, ich mach das, kein Problem!"
"Hallo Jana, ich bin schon größer und schwerer als du! Und auf Erik trifft das doppelt zu! Wir kommst du darauf, dass du ihn in irgendeiner Form besiegen könntest?"
"Weil ich stärker bin als er. Und als Du sowieso!" sagte Jana ernst. "Weißt du noch? Mein Bizeps."
"Ja stimmt, dein Arm sah wirklich stark aus. Aber du bist trotzdem viel zu klein!"

"Scheint so, als müsste ich erst dich aufs Kreuz legen, bevor ich das mit deinem Bruder mache?"
"Ha!" machte Hanna und grinste schelmisch. Und dann versuchte Hanna plötzlich, Jana zu Boden zu ringen. Doch  diese packte Hanna Handgelenke und brachte sie schnell unter Kontrolle. Und das war einfach. Sehr einfach. Jana konnte sehen, das sich Hanna wirklich bemühte, aber für Jana war es trotzdem kein Problem ihre Freundin zu Boden zu ringen und sich auf ihren Bauch zu setzen.

"Mann bist du stark!" stöhnte Hanna. "Das ist unglaublich. Wie ein Roboter oder eine Maschine. Egal wie sehr ich es versucht habe. Bei dir sah es voll leicht aus!"
"War es auch!" sagte Jana grinsen uns zeigte stolz ihren Bizeps. Hanna starrte mit großen Augen auf Jana Oberarm auf dem sich ein übergroßer Bizeps zeigte, den man niemals in einem solchen Mädchenarm vermutet hatte.

"Deine Muskeln sind wirklich unglaublich! Dein Arm ist ja fast mehr als doppelt so dick, wenn du ihn anspannst!"

"Jepp, pure Power!" sagte Jana und stieg wieder von ihrer Freundin. "Haust du eigentlich überall so krasse Muskeln?" fragte Hanna während sie sich aufrichtete. Jana nickte. Klar, man trainiert den ganzen Körper. Hanna nickte, wobei sie ihre Freundin ausgiebig musterte. "Du hast ganz schön dicke Beine! Wenn das auch Muskeln sind, muss ich dich unbedingt mal nackt sehen!" sagte Hanna nachdenklich. "Lesbe!" flüsterte Jana. Dann kicherten beide Mädchen.

"Und kann ich mir jetzt deinen Bruder vorknöpfen?"
"Weiß nicht, auch wenn du stärker bist als er, heißt das noch lange nicht, dass du gewinnst. Vielleicht legt er sich einfach auf dich drauf. Er ist ziemlich schwer!“

"Ich kann ihn fertig machen, ohne das er es überhaupt merkt!"
"Quatsch!" sagte Hanna schaute aber ihre Freundin erwartungsvoll an.
"Doch ich mach Karate und kenne auch andere Tricks!"
"Du Karate!"
"Ja warum nicht?"
"Warum weiß ich nichts davon?"
"Weil wir uns erst seit einer Woche kennen?"
"Zeigen!"
"Wie zeigen?"
"Mach mal so einen cool Kick in die Luft, wie im Fernsehen!" sagte Hanna und ging während sie das sagte, Jana aus dem Weg.
Jana visierte kurzerhand einen unsichtbaren Punkt vor sich an drehte sich einmal und führte einen eleganten Kick aus. Dabei trat sie höher in die Luft, als sie selbst groß war.

"Scheiße!" sagte Hanna laut. "Du bist ja echt eine kleine Karatekriegerin. Das sah richtig gut aus!"
"Ja, ich bin auch nicht schlecht! Gehöre zu den besseren im Kurz!"
"Das glaube ich und dazu noch diese Mukies! Und du bist sicher, das du es gegen meinen Bruder schaffst."
"Ganz leicht!" sagte Jana selbstbewusst. „Er wird es fast nicht merken! Wo ist er?"
"Ich glaube in seinem Zimmer!"
"Gut ich schleich mich rüber, wie das letzte Mal und schalte ihn aus. Geh du zu seiner Zimmertür. Wenn ich fertig bin, lass ich dich rein! Dann sehen wir weiter. Gut?"
"Ja gut!"

Freudig klatschte Jana in die Hände und war wenige Sekunden später durch das Fester entschwunden. Wie immer war Jana flink unterwegs. Sie kletterte am Holzgitter entlang, sprang wie eine Katze auf das Vordach und lief weiter bis zu dem Fenster von Eriks Zimmer. Und wie beim letzten Mal stand es einen Spalt offen. Und nicht nur das war wie beim letzten Mal. Auch saß Erik wieder an seinem Rechner und hatte auch wieder Kopfhörer auf. Und da er mit dem Rücken zum Fenster saß, konnte Jana unbemerkt einsteigen.

Als sie sich ihm langsam nährte, wusste sie genau was sie machen würde. Sie blieb hinter seinem Stuhl stehen, holte weit mit der Hand aus und schlug ihm dann plötzlich, mit der Handkannte seitlich in den Hals.

Erik gab ein "oh" von sich und rutschte dann schlaff von seinem Stuhl zu Boden. Jana wusste allerdings, das dieser Schlag, Erik nicht für lange Bewusstlos machte. Dazu musste sie noch einmal nachhelfen. Schnell packte sie den Jungen und zog ihn in die Mitte seines Zimmers.
Dort steckte sie seinen Hals zwischen ihre Beine und schloss ihn vorsichtig ein.

"Das kennst du ja schon!" sagte sie leise. Als Erik plötzlich ein Stöhnen von sich gab und anfing sich zu bewegen, drückte Jana schnell zu. Fast augenblicklich entspannte sich sein Körper wieder. Jana wusste, dass sie nicht besonders stark drücken musste, um Erik auszuschalten, aber trotzdem drückte  sie noch etwas extensiver zu und hielt den Druck eine Weile aufrecht. Sie zählte langsam bin zwanzig und gab Erik erst dann frei. Willenlos fiel er zu Boden.

"Oh gut!" sagte Jana leise. Das Gefühl von Kontrolle und Macht, hatten sie wieder einmal stark erregt. "Gott ich hoffe, Hanna lässt mich noch mehr mit dir anstellen!" In einer Geste von reiner Dominanz drückte sie ihm ihren Schuhe ins Gesicht und atmete laut ein und aus.

Erst dann ging sie zur Tür und ließ Hanna rein. Dieser blieb der Mund weit offen stehen, als sie ihren Bruder bewegungslos auf dem Boden liegen sah.

"Was hast du mit ihm gemacht?" rief sie und ging neben Erik in die Knie. "Er ist nur bewusstlos! Ansonsten geht es ihm gut!"
"Oh sicher?"
„Klar!“
„Gut!“

Hanna packte den Kopf ihres Bruders an den Haaren und hob ihn prüfend hoch. Dann lies sie ihn mit einen Dong wieder zu Boden fallen. Grinsend sah sie Jana an. "Schon irgendwie cool! Hat er dich gesehen?"
"Nein. Ich kam von hinten. Für ihn ist es plötzlich Dunkel geworden."
"Du bist so cool Jana!" rief Hanna begeistert und klatschte in die Hände. "Wie sehr habe ich mir gewünscht, das jemand mal so etwas mit ihm macht! Wie lange wird er jetzt so bleiben?"
"Weiß nicht ein paar Minuten mindestens!"
"Und dann?"
"Na, dann wacht er auf!"
"Das währe aber nicht so gut!"
"Keine Angst! Ich verlängere seinen Schlafzyklus, wenn er Anstalten macht aufzuwachen!"
"Wie?"
Jana deutete auf ihre Beine. "Damit. Ist am einfachsten!"
"Zeig mal!"
"An dir?"
"Nein!“ sagte Hanna etwas zu langsam „An ihm natürlich!" sagte Hanna und stand auf. Sie ging zu Eriks Bett und nahm etwas vom Nachtisch.

"Was hast du da?"
"Eine Schlafmaske! Dann sieht er uns nicht, falls er wirklich einmal die Augen aufbekommt."
"Okay, gut, gib her!" Hanna gab Jana den Sichtschutz und Jana zog sich Eriks Kopf wider zwischen ihre Beine, dann setzte sie ihm die Schlafbrille auf.

"Okay, er wird bestimmt bald zu sich kommen."
„Gut!“

Hanna setzte sich auf die Bettkante und Jana blieb, mit Eriks Kopf zwischen den Schenkeln, auf dem Boden sitzen. Es vergingen fünf Minuten, ohne das eines der Mädchen was sagte. Dann stöhnte Hanna auf. „Okay, das dauert länger als ich dachte. Sicher das du ihn nicht zu fest zwischen den Schenkeln hast?“
„Ganz sicher! Ich habe sogar Luft dazwischen. Er liegt nur auf dem Boden. Ich weiß ja wie empfindlich dein Bruder ist. Man muss kaum drücken und schon macht er schlapp!“
„Ach wirklich?“
„Ja er, …“

Und gerade in diesem Augenblick, begann Erik sich zu bewegen. Sofort spannte Jana ihre Beine an, worauf hin die Muskeln in ihren Oberschenkel rechts und links hervor poppten. Da sie einen Minirock und glänzende schwarze Strumpfhose trug, waren ihre Muskeln sehr gut zu sehen. Erik brach einen Augenblicklich zusammen, sobald Jana ihre Beine angespannt hatte. Doch sie hielt den Druck weiterhin aufrecht.

"Oh Mann wie cool!" sagte Hanna. Sie ging neben ihrer Freundin in die Knie und drückte mit ihrem Zeigefinger prüfend eine von den dicken Strängen, die aus Jana Beinen hervorgetreten waren. "Sind das alles Muskeln?"
Jana nickte zufrieden. "Die sind ja verdammt hart! Kein wunder das er schon wieder schläft!"
"Ja, meine Beine sind ungemein stark!" sagte Jana und lockerte ihre Schenkel. Die Muskeln verschwanden und Eriks Kopf fiel  zu Boden.
„Wow!“ machte Hanna. „Du meintest doch, dass er ziemlich empfindlich ist! Das eben sah ganz schön hart aus.“
Jana zuckte mit den Schultern. „War es auch, aber dann haben wir etwas länger Ruhe vor ihm!
Wollen wir unten im Wohnzimmer einen Film gucken?"
"Und was ist mit ihm?"
"Den nehmen wir mit und sobald er aufwacht." Demonstrative schlug sie ihre kleine Faust in die Handfläche. Hanna grinste breit. "Gut aber mein Bruder ist ganzschön schwer!"
"Ich mach das!"

Jana ging in die Knie, packte Erik am Kragen und zog ihn mühelos auf ihre schmalen Schulter. Schnell war sie mit ihrer Last wieder auf den Beinen.

"Ich kann es immer noch nicht glauben, wie stark du bist! Er wiegt doch bestimmt das doppelte von dir! Und du bist so klein und zierlich!"
"Tja! Muskeln! Und jetzt komm!"
 Auch die Treppe lief Jana, trotz ihrer Last, so schnell wie immer runter. Im Wohnzimmer warf sie Erik wie einen Sack Kartoffeln auf den Wohnzimmerboden.

"Er hat auf die Treppe gesabbert, als du ihn runtergetragen hast!"
"Ja, das lässt sich nicht vermeiden! Ist doch nur Spucke! Was wollen wir uns angucken?"

Die beiden Mädchen einigten sich auf einen Liebesfilm und setzten sich beide aufs Sofa. Jana zog Erik an den Haaren zu sich und klemmte seinen Hals zwischen ihre Beine. Sobald sie merkte, dass er sich bewegte, spannte sie ihre Beine an, was einen sofortigen Knockout von Erik zur folge hatte. Hanna sah immer wieder fasziniert zu ihr rüber, wenn sie ihre Muskeln spannte und Erik erschlaffte. Jana war sich nicht sicher, was Hanna eigentlich beobachtete. Die Muskeln in ihren Oberschenkeln oder ihren Bruder.

Jana hatte auf jeden Fall ihren Spaß. Von sowas hatte sie sich schon immer gewünscht. Einen Jungen, mit dem sie machen konnte was sie wollte. Auf den Film achtete Jana gar nicht, sie spielte lieber mit Erik. Sie spannte ihre Beine kurz an und zählte dann die Sekunden bis er wieder wach wurde. Dann drückte sie härter zu und nahm wieder die Zeit. Oder sie minderte nur ganz, ganz langsam den Druck und beobachtete, ab welcher Stärke er es schaffte, wieder aufzuwachen. Dabei steigerte sie den Druck ihrer Muskeln langsam über mehrere Stufen. Zehn Prozent, Zwanzig , Dreißig und so weiter.
Dabei merkte sie, dass ihm bei Zwanzig Prozent immer die Lichter ausgingen.  Er kam dann auch nicht mehr zu sich, wenn sie den Druck auf dieser Stufe hielt.

 Als sich der Film dem Ende näherte entschied sich Jana für eine Vollepowerdauertherapie.
Die dauerte mit dem Abspann fast zehn Minuten. Erst dann gab Jana Erik komplett frei. Langsam und leblos rutschte Erik vom Sofa.

Hanna sah grinsend zu. "Pizza!" fragte sie fröhlich, als ihr Bruder zu Boden fiel. Jana nickte und sofort suchten sich die beiden Mädchen was auf dem Handy von Hanna aus. Jana schenkte Erik erstmal keine Beachtung mehr, sie war sich sicher, dass er erstmal k.o. war.

Beide Mädchen schnappten sich eine Illustrierte und lassen, während sie auf ihre Pizza warteten und Erik auf den Teppich sabberte. Zwanzig Minuten später kam der Bote. Aufgeregt rannten die Mädchen mit ihren Bestellungen in die Küche. Als sie beide wieder kamen, jeder einen Teller Pizza und ein Glass Wasser in der Hand, war Erik gerade dabei auf die Beine zu kommen. Hanna blieb erschrocken stehen, doch Jana reagierte sofort. Trotz des Essens in ihrer Hand war sie schnell bei ihm. "Oh nein!" sagte sie, als sich Erik gerade die Schlafbrill abnehmen wollte und trat ihm schwungvoll, von links nach rechts ins Gesicht. Ihr Fuß traf sauber sein Kinn und riss seinen Kopf zur Seite. Erik stöhnte auf und sackte dann in sich zusammen. 

"Wow, du hast ihn k.o. getreten! Ein Glück, das war echt knapp! Nimm ihn lieber wieder zwischen die Beine wenn wir essen!"
"Ja vielleicht besser!" stimmte Jana zu.

Also kam Erik wieder zwischen Jana Beine, solange die beiden Mädchen auf dem Sofa saßen und ihre Pizza aßen. Jana musste Erik drei Mal, mit der Hilfe ihrer Beine, erneut schlafen schicken. Was sie nur zu gerne tat.

Nach dem Essen gähnte Hanna laut und streckte sich.
"Es ist schon spät!" sagte sie, "Ist es unhöflich wenn ich dir sage, dass ich gerne schlafen gehen würde?"
"Nein, du hast recht. Und ich bin mit dem Fahrrad hier. Da brauche ich eine Weile bis nach Hause."
"Dann machen wir Schluss?"
"Jepp!" sagte Jana.

Dann ging sie in die Knie, packte Erik und zog ihn sich wieder auf die Schultern.
"Ich bringe noch deinen Bruder nach oben und setzte ihn vor seinen Rechner. Dann wird er glauben, er sei davor eingeschlafen."
"Glaubst du echt das klappt?"
"Klar, was soll er denn sonst denken?"
"Ja aber er war zwischenzeitlich ja richtig wach."
"Na und? Er hat nichts gesehen und war desorientiert. Er wird das für einen Traum halten!"
Jana drehte sich um und lief zügig mit ihrer Last los.
"Ach Jana?"
"Ja?" fragte Jana und drehte sich noch einmal zu ihrer Freundin um.
"Sorg bitte dafür, das er nicht sofort wider aufwacht und mich nervt. Meinetwegen kann er gerne noch etwas schlafen!"
"Geht klar!"

Oben im Zimmer von Erik angekommen, lehnte Jana den Jungen mit den Rücken gegen sein Bett, so das er möglich aufrecht saß. Freudig rieb sich Jana die Hände.  "So Erik, jetzt gibt es von mir noch ein letztes Geschenk für dich. Warte nur, wird dich umhauen!"

Jana drehte sich leicht und visierte mit ihrem Fuß, Eriks Gesicht an. "Das wird ein richtig guter Kick!" flüsterte sie. Dann drehte sie sich und mit Wucht traf ihr Fuß seine Wange. Es gab einen dumpfen Ton und Eriks Körper wurde regelrecht zu Seite gerissen. Weiterhin schlaff wie eine Gummipuppe blieb er am Boden liegen.  Als sich Jana grinsend zu ihm runter beugte, bemerkte sie, dass er aus dem Mund blutete. Außerdem lagen zwei Vorderzähne auf dem Boden. "Ups!" sagte Jana grinsend und sammelte Eriks Zähne ein und legte sie vor seinen PC.

Dann packte sie Erik an den Achseln und hob ihn in die Höhe. Die Muskeln an ihren Armen traten deutlich hervor, als sie den Jungen völlig vom Boden hochhob und in seinen Stuhl setzte. Sie legte seinen Kopf frontal auf die Tischkannte und legte seine Zähne daneben. Sie war sich sicher, dass er glauben würde, im Schlaff nach vorne gefallen zu sein und dabei seine Zähne verloren zu haben.

„Ich hoffe wir sehen uns bald wieder, kleiner Erik! Dann kann ich deine neue Zahnsammlung erweitern. Währe mir eine Freude! Und jetzt schlaf schön! Das kannst du sowieso am besten!" flüsterte Jana und streichelte Erik über den Kopf. Dann verließ sie sein Zimmer, mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Unten im Flur verabschiedet sie sich von ihrer Freundin.
"Ich danke dir dass du hier warst. Du hast mal wieder einmal den Tag gerettet."
"Immer wieder gern!" lachte Jana. "Und wenn dein Bruder Ärger macht, weißt du ja wenn du rufst!"
"Oh ja. Da sage ich dir ganz sicher bescheid. Wir sehen uns in der Schule?
"Ja tun wir! Tschüss!"
"Tschüss Jana!"

Am nächsten Morgen saß Hanna in der Küche und aß Müsli, als ihr Bruder rein kam. Seine Haare standen wild vom Kopf ab und seine Augen zierten dunkle Ringe. Außerdem schien seine Nase schief zu sein. Leicht schwankend bewegte er sich zum Kühlschrank und holte sich etwas Saft raus, welchen er direkt aus der Packung trank.

"Alles klar bei dir?" fragte Hanna.
"Was? Nein, ich fühl mich als hätte ich einen Kater! Muss Gestern im Sitzen eingepennt sein. Das war eine komische Sache und ich bin mit einem höllischen Kopf aufgewacht. Und hier! Mir fehlen zwei Zähne!“
"Ach du schreck!" sagte Hanna und tat so, als ob ihr das alles ein Rätzel wäre. "Wie ist das denn passiert?"
"Keine Ahnung. Muss echt dumm im Schlaf nach vorne gefallen sein, was ich nur nicht verstehe ist, warum ich dann nicht aufgewacht bin. Ich war doch nicht besoffen!"

"Du siehst aber so aus und das Ganze klingt auch so!" meine Hanna.
"Ach wie auch immer, ich gehe jetzt wieder ins Bett!"
"Ist es okay, wenn ich in die Stadt gehe?"
Hanna wusste das sie noch Hausarrest hatte und ihr Bruder eigentlich auch.
"Mir egal was du machst! Solange ich in Ruhe schlafen kann!" sagte Erik und wanderte wie ein Zombie wieder aus der Küche.
"Oh super!" sagte Hanna leise. "Jana ist einfach die Beste!"

Ende

Freitag, 13. April 2018

Nina V - Versuch ihr zu gefallen.



Zum x-ten Mal stand ich vor dem Spiegel und begutachtete meine Kleidung. Nicht zu fassen, dass ich mir so viele Gedanken um mein Outfit machte. Dabei handelte es sich nur um ein kleines dummes Mädchen, das mich zu diesem Date, mehr oder weniger, gezwungen hatte. Was machte ich mir eigentlich diese Mühe. Dieses verrückte Mädchen war es doch, die etwas wollte. Kurzerhand zog ich einen blauen Pulli und eine schwarze Hose an und saß zehn Minuten später im Auto.

Dort kamen mir Zweifel, ob diese Taktik wirklich richtig gewesen war. Schließlich sollte dieser Abend unter dem Motto stehen, Nina nicht zu verärgern. Und dazu trug dieses Outfit nicht wirklich bei. Ich war tatsächlich nervös als ich vor Ninas Tür stand und klingelte. Ich hoffte, dass mir Felix die Tür auf öffnen würde, leider war es Nina die mich freudig begrüßte.

Nina sah sehr nett aus. Sie hatte eine Art Reiterhose an, die sich eng an ihre Beine presste und ihre muskulösen Oberschenkel mehr als zur Geltung brachte. Dazu trug sie ein klassisches rotes Flanellhemd mit Karomuster. Darüber eine pechschwarze Lederjacke, die glänzte, als ob sie lackiert wurden war. Ihr braunblondes Haar hatte sie irgendwie zum Glänzen gebracht, was sehr gut aussah. Ihren kleinen Mund mit den Schmolllippen hatte sie lila angemalt. Ihre großen blauen Augen leuchteten als sie mich sah.

„Julian!“ rief sie fröhlich. „Du kommst wirklich!“
„Klar, hab ich doch gesagt.“ Offensichtlich hatte Nina daran gezweifelt ob ich erscheinen würde. Ich selber war mir auch nicht sicher ob ich da war, weil ich es Nina versprochen hatte, oder weil ich ein klein bisschen Angst vor ihr hatte.

„Komm doch noch mit ins Wohnzimmer, ja? Willst du was trinken?“
„Ja irgendwie habe ich einen trockenen Hals. Ein Wasser wäre nett.“
„Uh, pass auf ich zeig dir was Lustiges.“

Grinsend  ging Nina auf den Flur und rief laut die Treppe rauf. „Felix komm runter zu mir!“ Es dauerte nicht lange und Nina kam mit Felix ins Wohnzimmer. Felix wirkte anders auf mich, irgendwie stumpfer, leiser. Ich hatte ihn nicht mehr gesehen, nachdem ihm Nina am letzten Freitagabend zugesetzt hatte.
„Felix!“ sagte Nina im lauten Befehlston. „Hol Julian ein Glas Wasser!“
„Ja.“ sagte Felix leise und verschwand.
Sobald er aus dem Zimmer war grinste mich Nina breit an.

„Siehst du das? Er macht jetzt alles was ich ihm sage. Seit letzter Woche ist er so. Meine Beinmassage hat sozusagen Wunder bewirkt. Warte da kommt er…“
Ich hatte Nina mit offenem Mund zugehört und musste ihre Worte noch verdauen, als Felix mit dem Wasser wiederkam, dass er mir stumm reichte. Ich nahm das Glas ebenso stumm entgegen und trank es in einem Zug aus.

„Felix auf die Knie!“ befahl Nina und sofort kniete Felix vor ihr nieder. „Und jetzt küss meine Füße.“ Genauso schnell wie er auf die Knie gegangen war, senkte er jetzt sein Haupt und drückte seine Lippen auf Ninas schwarze Lederstiefel.

„Das macht er jetzt so lange, bis ich ihm sage, dass er aufhören kann. Cool oder? Seit letztem Freitag ist er ganz anders. Als ich am folgenden Morgen in sein Zimmer kam, fiel er sofort vor mir auf die Knie und bettelte mich an ihm nicht weh zu tun. Ich sagte dass ich das nicht tun würde, wenn er mir brave gehorcht. Tja und seit dem. Du siehst es ja selbst.“

Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Geschockt sah ich auf meinen Freund der vor mir auf dem Boden kniete und den Stiefel seiner jüngeren Schwester küsste, als ob es um sein Leben ging. Mir wurde plötzlich ganz anders. Ich musste wirklich aufpassen, dass ich Nina nicht wütend machte. Sonst würde ich genau so enden.

„Jetzt ist es gut Felix, aus!“ sofort hörte Felix auf und sah Nina erwartungsvoll an. „So ist brav. Ich gehe jetzt mit Julian aus. Und du bleibst hier noch eine Stunde auf den Knien, verstanden?“ Felix nickte. „Gut, danach kannst du machen was du willst. Aber um neun bist du im Bett. Auch und tippe meinen Aufsatz zu ende, ja?“ Wieder ein Nicken. „Schön. Und mach genau was ich gesagt habe, sonst werden sich die hier um dich kümmern.“ bei diesen Worten spannte Nina ihre Oberschenkel an, woraufhin Felix ganz bleich wurde. Was ich ihm nicht verübeln konnte, denn Ninas Oberschenkel waren im angespannten Zustand fast doppelt so dick und muskulös.

Nina bedachte Felix noch mit einem strengen Blick, dann packte sie mich am Arm und zog mich nach Draußen.
Auf dem Weg zum Auto lachte sie heiter. „Hast du gesehen, wie bleich er geworden ist, als ich meine Beine angespannt habe?“ sie kicherte leise. „Ach einfach super. Es ist so viel einfacher mit ihm. Ich habe ihn die ganze Woche rumkommandiert. Und ich sag dir das macht echt Spaß. Und das Leben ist viel einfacher, wenn man jemanden hat, der alles für einen tut. Ich hoffe nur, dass es so bleibt. Aber falls nicht, kann ich seine Therapie ja jeder Zeit wiederholen.“

Mir fehlten die Worte um etwas zu Ninas Ausführungen zu sagen. Ich machte ihr nur stumpf die Tür meines Wagens auf und ließ sie einsteigen. Auf dem Weg zur Fahrertür sagte ich mir innerlich immer wieder: „Mach sie nicht wütend, mach sie nicht wütend…“

Der Parkplatz vom Rummel war sehr voll, was an einem Freitagabend auch nicht verwunderlich war. Nina bettelte um Zuckerwatte, also bekam sie welche. Sie wollte Wildwasserbahn fahren, also fuhren wir Wildwasserbahn. Sie wollte auf das Riesenrad und wenig später saßen wir im Riesenrad. Kurz gesagt, ich machte alles was sie wollte. Allerdings konnte ich mich nicht mit ihr unterhalten. Dazu war ich viel zu angespannt. Sie war für mich mehr eine Bombe, die man zufrieden stellen musste und die nicht hochgehen durfte. Denn ansonsten konnte es passieren, dass diese Bombe einem wehtat und dass so sehr, dass man hinter her nicht mehr der Gleiche war.

„Stimmt was nicht?“ fragte Nina und riss mich aus meinen Gedanken.  Wir hatten das Riesenrad hinter uns gelassen und wanderten nun ziellos umher.
„Nein warum?“
„Weil du schon den ganzen Abend so wortkarg bist. Außerdem scheinst du gar kein Spaß zu haben. Also was ist los? Und warum bist du so ruhig?“

Am liebsten hätte ich ihr gesagt, dass dies die Nebenwirklungen sind, wenn man erfährt, dass ein guter Freund nur noch ein hierloser Köter ist. Aber diese Antwort schluckte ich runter.

„Ich bin nicht gut drauf, sorry.“
Sie stemmte die Arme in die Hüften. „Habe ich was mit deiner Stimmung zu tun?“
„Aber nein.“ log ich. Im Grunde hatte sie mit allem zu tun. Sie war gerade das größte Problem in meinem Leben.
„Dann reiß dich endlich zusammen!“ maulte Nina. „Ich brauch jetzt was zu trinken. Komm!“

Oh ja, ich hätte jetzt auch gerne etwas getrunken. Mit Alkohol hätte ich diesen Tag viel besser bewältigen können. Doch leider musste ich fahren. Und ich hatte Prinzipien. Wenn auch nur wenige. Und eine davon war, Auto gleich kein Alkohol. Außerdem zog mich Nina auch nicht in ein Bierzelt, sondern an einen Stand für Milchshakes.Dort bestellte sie zwei Shakes, die sie selbst bezahlte und von denen sie mir einen reichte.

„Hier Schokolade. Das heitert dich hoffentlich auf, den dein emotionsloses rumgeeiere, macht mich langsam wütend.“  Ihre Drohung wütend zu werden, ließ meine Knie ganz weich werden. Zaghaft nahm ich den Shake und nippte am Strohhalm.  Schokolade! Süßes war nicht wirklich mein Fall.

„Uh!“ machte Nina plötzlich in ihrer niedlichen Art, die mich aber nicht mehr täuschen konnte. Da hinten gibt es einen Liebestunnel. Das wäre doch genau das richtige für uns.“ In Gedanken wiedersprach ich aufs heftigste, doch trotzdem nickte ich. Wir wollten gerade unsere Schritte zum Liebestunnel lenken, als eine grölende Bande von betrunkenen jungen Männern auf den Michshakestand zusteuerte. Und somit auch auf uns. Wir wollten noch ausweichen und dennoch rempelte einer der Kerle Nina so an, dass ihr der Milchshake auf die Stiefel fiel wo dieser, wie eine Wasserbombe, zerplatzte.

„Hey!“ rief Nina und drehte sich nach dem jungen Kerl um, der einfach mit seinen drei Freunden weiter ging. Dann sah sie mich wütend an. „Willst du nichts unternehmen?“
„Was denn?“ fragte ich passive. Denn ich hatte wirklich nicht die Lust mich mit vier Betrunkenen anzulegen. Naja, zu mindestens waren sie angeheitert.
„Dann mach ich es halt selber!“ rief Nina wütend und rannte hinter dem Verursacher her. Grob packte sie ihn an der Schulter und riss ihn zu sich herum.  
„Hey du Arsch!“ schrie sie. „Du hast mir meinen Milchshake aus der Hand geschlagen!“
Der Mann, der wohl Mitte zwanzig war, sah sie unbeeindruckt an. „Man verpiss dich Kleine!“ grölte er.
„Mann Alter!“ sagte einer seiner Kollegen. „Sei höfflich. Sieh doch mal was sie für eine süße Zuckerstange ist. Scheiße sind die echt?“

Nina interessierte scheinbar das Gequatschte der Männer wenig. Den letzten, der gesprochen hatte, versetzte sie kurzerhand einen Stoß, so dass dieser zurücktaumelte. Dann packte sie den Verursacher am Kragen und rammte ihm ihr Knie zwischen die Beine. Und das so fest, dass der Mann kurz in die Luft gehoben wurde. Mit einem schrillen Wimmern, ging der Mann zu Boden. Dort versetzte Nina ihm noch einen Tritt in die Rippen, bevor sie sich umdrehte und zu mir zurückkam.

„Der bekommt keine Kinder mehr!“ sagte sie breit grinsend. „Und du solltest dir mal ein Rückgrat zulegen.“

Ich befürchtete schon, dass die Typen hinter uns herkommen würde, doch zum Glück waren sie mit ihrem Kumpel beschäftigt der weiterhin wimmernd am Boden lag. Nina zog mich währenddessen weiter zum Liebestunnel, dem ich nur allzu gerne entkommen wäre.

Mir war wirklich nicht wohl dabei, als ich in der engen Gondel, dicht neben Nina saß und auf diesen dunkeln Tunnel zutrieb.  Wir schaukelten durch lila und pinke Lichteffekte und skurrile halbnackte Figuren. Nina drückte sich fester an mich und mir stick ihr Pfirsichduft in die Nase. Mit anderen Worten, mir war sehr unbehaglich. Als wir wieder aus dem Tunnel rauskamen sah mich Nina so böse an, dass ich beinahe freiwillig ins Wasser gesprungen wäre. Diesen Gesichtsausdruck hatte sie das letzte Mal, bevor sie ihren Bruder ins Koma gedrückt hatte.

„Was ist los mit dir?“ zischte sie.
„Was denn?“ fragte ich und klang dabei beschämend kleinlaut.
„Du hast nichts versucht! Das ist ein verdammter Liebestunnel. Und ich weiß, dass mich so gut wie jeder Mann sexy findet. Also was stimmt nicht mit dir? Bist du schwul?“
„Nein!“ rief ich laut.
„Dann mach es besser. Wir fahren noch eine Runde.“

Wenige Minuten später traten wir eine weitere Runde an und ich wusste langsam nicht mehr was ich tun sollte. Keine Frage, Nina hatte einen tollen Körper. Und ihre Muskeln fand waren auch sexy. Aber dennoch machte mir dieses Mädchen Angst. Man wusste nie, wann ihre Gefühle plötzlich umschlugen. Das machte sie unberechenbar. Kurz gesagt, ich wusste einfach nicht was ich tun oder wie ich sie anfassen sollte.

Sobald das unangenehme Licht einsetzte, lehnte ich mich zu Nina rüber und küsste sie sanft auf die Wange. Dann entfernte ich mich wieder, bedacht darauf, sie nicht stärker zu berühren als nötig. „Das war es hoffentlich noch nicht!“ hörte ich Nina knurren. Kurz saß ich starr neben ihr und sah sie nur an. „Das dauert mir zu lange!“ brummte Nina und fiel plötzlich über mich her. Auf einmal war da überall Nina. Ihr schwerer Körper saß auf mir und ihre langen Haare hingen in meinem Gesicht. Es roch wieder nach Pfirsich und ich spürte wie kräftig dieses Mädchen doch war. Das einzig weiche schien ihre Oberweite zu sein und ihre Lippen die sich an meine Wange druckten.

Unschlüssig was ich tun sollte, legte ich vorsichtig meine Arme um ihren Rücken. Nina hingegen packte meinen Kopf mit den Händen um mich frontal zu küssen. Dann spürte ich, wie ihre Zunge in meinen Mund eindrang. Ich zeigte keine eigene Initiative. Ich ließ sie einfach machen. Wir knutschten bis die Nussschale zum Halten kam, was zum Glück nicht lange dauerte.

Als ich Nina das erste Mal gesehen hatte, hätte ich mir wohl nicht vorstellen können, das ich einmal froh wäre, wenn dieses Mädchen aufhört mich zu küssen. Natürlich war es auch schön gewesen. Auch sexy. Aber ich hatte ein ungutes Gefühl, was dieses Mädchen anging. Ich stieg viel schneller aus dem Kahn aus, als es nötig gewesen wäre, was Nina mit einem bösen Blick quittierte.

Wir entfernten uns vom Liebestunnel und Nina klammerte sich dich an mich. Das geschah aber nicht aus Zuneigung, ich glaubte mehr, dass sie mich am Weglaufen hindern wollte. „Du fährst mich jetzt nach Hause!“ knurrte sie mich an. „Ich verzichte auf das Essen. Denn du scheinst es ja alles zu tun, um mir den Spaß zu verderben. Und jetzt ab zum Auto.“

Mir war äußerst Unwohl, als ich Nina nach Hause fuhr. Ich wusste, dass sie sauer auf mich war. Die ganze Fahrt über sah sie mich böse an und ich selbst bekam langsam Panik. Als wir vor ihrem Haus hielten, schlug mir das Herz bis zum Hals.

„Tja, das war es dann wohl! Gute Nacht Nina.“ sagte ich, so normal wie möglich.
Doch Nina ignorierte meinen Satz. „Stell den Motor ab!“ bellte sie. „Und jetzt her mit den Schlüsseln.“
Als ich ihr den Schlüssel überreichte, war ich nah einer Ohnmacht. „Danke.“ sagte sie und stieg aus den Wagen. Wenige Sekunden später, machte sie die Fahrertür auf, packte mich am Arm und zerrte mich aus dem Auto.
„Du kommst jetzt mit.“
„Nein, Nina bitte ich kann nicht, ich muss los!“ rief ich, als sie mich hinter sich ins Haus zog.
„Interessiert mich doch nicht. Du hast mir mein Date versaut und ich will wissen warum!“

Weder sie noch ich zogen sich die Schuhe aus, Nina zog mich einfach weiter, bis in ihr Zimmer.
„Jetzt setzt dich da hin und sag mir endlich die Wahrheit. Was ist los mit dir?“
Zaghaft setzte ich mich auf den Schreibtischstuhl, auf den sie gedeutet hatte, während sie breitbeinig und wütend  vor mir stand.

„Rede endlich Julian. Ich weiß, dass etwas nicht stimmt und ich will wissen was es ist. Jetzt!“
„Lass mich gehen!“ rief ich und schielte nach der Tür.
„Hey, schau mich gefälligst an!“ Ich gehorchte. „Liegt es an mir? Bin ich dir zu stark? Hast du Angst vor diesen Mädchenbeinen?“ während sie das sagte, hob sie eines ihrer Beine und ließ die gewaltigen Muskeln darin spielen. Dank der engen Reiterhose sah dies sehr überzeugend aus.
Ich nickte wiederwillig.

„Und warum sagst du das nicht einfach?“ fragte sie. „Warum zum Teufel muss ich das erst aus dir rausholen? Hä?“
„Ich, ich, ich…“ Ich bekam keinen Satz mehr zu Stande.
„Ich sag es dir. Weil du dumm bist. Ein dummer Mann. Aber ich habe zu deinem Glück eine Lösung für dieses Problem.“ Wieder ließ sie die Muskeln in ihren Beinen spielen und mir wurde ganz anderes.
„Du hast bestimmt weniger Angst vor meinen Beinen, wenn du sie selber kennengelernt hast. Wenn man es erst kennt, ist es nur noch halb so schlimm.“
„Nein!“ schrie ich erschrocken und fiel prompt seitlich vom Stuhl.

Schnell war Nina bei mir, setzte sich ebenfalls auf den Boden und ehe ich mich versah, legte sie ihre Muskelbeine um einen Kopf. Ich hatte noch nicht einmal mehr Zeit Luft zu holen, da donnerte eine unglaubliche Kraft auf meinen Schädel nieder.  Ich schrie und strampelte und glaubte mein Kopf würde platzen.  Erst nach ein paar Minuten wurde ich von dem Scherz erlöst, als Nina den Druck senkte. „Das war noch gar nichts.“ hörte ich sie dumpf lachen, da ihre Beine sich leicht an meine Ohren drückten. „Pass auf, so ist es, wenn du langsam von meinen Beinen besinnungslos gedrückt wirst.“

„Nein!“ schrie wie von Sinnen, doch da schlossen sich schon wieder Ninas Beine. Der Druck auf meinen Schädel nahm wieder zu und gleichzeitig machten sie mich auch taub, was allerdings mein kleinstes Problem war. Der Scherz wurde immer schlimmer und zog sich stechend ins Schädelinnere. Ich schrie, heulte und weinte. Und dann irgendwann wusste ich nichts mehr.


Mit einem festen Druck auf meinem Gesicht kam ich wieder zu mir. Der Druck lag auf meinen Augen und drückte meine Nase platt. Außerdem roch ich nasse Erde. Dann fiel mir wieder ein was passiert war und ich wagte nicht mich zu bewegen.
„Hey, bist du wieder wach?“ fragte Nina und nahm ihren Stief von meinem Gesicht. Ich öffnete leicht die Augen und stellte fest, dass ich am Boden lag, während Nina über mir auf dem Bürostuhl saß. Ihren Stief hatte sie nur leicht angehoben, so dass dieser nun Bedrohlich über meinem Gesicht verweilte.
„Du machst ja mehr Krach als mein Bruder, wenn man dich langsam ausknockt!“ Sie senkte wieder ihren Fuß und ich schloss schnell die Augen. Ich konnte mich nicht bewegen. Die Furcht vor Ninas Beinen war nun unermesslich. Ich wusste jetzt was Felix wiederfahren war. Ich würde jetzt ebenfalls alles tun was Nina sagte. Alles. Und dabei hatte sie mich mit ihren Beinen erst einmal behandelt. Hart drückte Nina ihren Stief in mein Gesicht.

„Aber weißt du, …“ redete sie lieblich weiter, als ob nicht das geringste Geschehen wäre, „ich finde nicht, dass ich dich schon ausreichend für dieses Date bestraft habe. Und so still wie du bist, hast du bestimmt noch immer Angst vor meinen Beinen. Ich denke eine zweite Behandlung wäre deswegen mehr als angebracht.“

„NEIN!“ schrie ich laut und zog meinen Kopf unter ihrem Stiefel weg. Damit hatte Nina nicht gerechnet, so dass ich es bis zur Tür schaffte. Aber weiter nicht. Dort packte mich Nina von hinten, riss mich herum und rammte mir ihre Faust in den Magen. Würgend knickte ich ein nur damit Nina meinen Kopf fest packte. Kurz schrie ich auf, als ihr Knie auf mich zuraste, dann war es plötzlich dunkel.

Als ich wieder zu mir kam fühlte sich mein Gesicht dumpf an. Irgendwie taub. Ich öffnete die Augen und starrte wieder an Ninas Zimmerdecke. Vorsichtig befühlte mein Gesicht und zuckte zurück, als ich meine Nase berührte. Diese war bestimmt mehrmals gebrochen. Außerdem dröhnte mein Schädel fürchterlich.

„Uh, endlich!“ hörte ich eine bekannte Stimme. Du hast da fast eine halbe Stunde gelegen. Mein Blick war glasig und ich konnte Nina nicht ganz erkennen, aber sie saß wohl noch immer über mir auf dem Bürostuhl.
„Das mit deiner Nase ist deine eigene Schuld! Aber ich habe sie, während du geschlafen hast, wieder einigermaßen grade gebogen. Hat ganz schön geknackt. Wie wäre es mit einem Danke?“
„Danke!“ sagte ich mit zitternder Stimme.
„Schon besser. Also wo waren wir, bevor du einfach wegrennen wolltest? Ach ja richtig. Ich habe die eine weitere Massage mit meinen Beinen versprochen. Und zu deinem Glück, halte ich mein Wort!“

Als mir der Sinn ihrer Worte in mein getrübtes Hirn sickerte, brach ich vor ihr zusammen.
„Nein bitte Nina. Nicht noch einmal bitte, bitte. Ich tue alles, alles was du willst. Ich kann es beweisen. Wirklich!“
Eifrig neigte ich den Kopf und küsste ihre Lederstiefel welche mit Schlamm und ordentlich getrockneten Milchshake beschmutzt waren. Immer wieder küsste ich ihren Stiefel, egal wie viel Dreck ich dabei in den Mund bekam. Doch da wurde ich grob an den Haaren gepackt und von Nina in die Höhe gerissen.

„Lass den Quatsch!“ fauchte sie. „Du wirst erst meine Füße küssen, wenn ich es dir erlaube. Und das habe ich nicht getan. Du lieferst mir damit nur noch einen weiteren Grund, für eine Lektion.“
Ich konnte nicht anders und fing wieder an zu heulen. Böse ließ sie mich los. „Halt die klappe und knie dich brave hin! Na los jetzt!“

Ich war mit den Nerven am Ende und wusste nicht mehr ein noch aus, als ich mich vor Nina niederkniete. Die stellte sich vor mich hin, so das ihre Beine genau im meinem Sichtfeld waren. Dann spannte sie ihre Muskeln die sich dick aus ihrer Reiterhose beulten.

„Du hast jetzt die Erlaubnis die Muskeln meiner Beine zu befühlen. Mach dir ein Bild von der Kraft die gleich auf dich einwirken wird.“

Ehrfürchtig hob ich die Hände und befühlte die dicken Muskelpakete die sich aus Ninas Oberschenkeln beulten. Sie waren nicht nur abstrakt groß sonder auch außerordentlich hart. Ich befühlte sie sehr ausgiebig und umfuhr mit meinen Händen jede Rundung. Der Kontakt mit ihren Muskeln steigerte meine Angst vor ihren Beinen tatsächlich, was ich nicht für möglich gehalten hatte. Aber sie machten mich auch geil. Sehr sogar und das half wiederrum gegen die Angst.

„Genug!“ rief Nina und entspannte ihre Beine. Fasziniert sah ich zu wie sich die dicken Muskeln zu Teilen wieder zurückzogen. Lächelnd setzte sich Nina vor mich auf den Boden und öffnete ihre Beine. „Los hier her mit dir!“ sagte sie und deute auf die Stelle zwischen ihren Oberschenkeln. Automatisch liefen mir wieder die Tränen aus den Augen aber ich wagte es nicht mehr um Gnade zu betteln. Nina lächelte zufrieden als ich zitternd zu ihre kam und mich so hinlegte, das mein Kopf zwischen ihren Beinen lag und ich zur Decke sah.

„Dein Glück das du jetzt gehorchst. Denn ansonsten währe ich wirklich sauer geworden.“ Mit diesen Worten schloss sie ihre Beine und die Tortur begann. Es dauerte nicht lange bis ich wieder heulte, schrie und strampelte. Ich hatte auch den Eindruck, als ob Nina mein Leiden dieses Mal extra in die Länge zog. Längst hätte ich sie darum angefleht mich auszuknocken. Ihr alles versprochen und alles gegeben, damit es nur endete. Einen kurzen Augenblick fragte ich mich, warum dieser verdammte Schmerz mich nicht ohnmächtig werden ließ. Doch da schickte Nina einen kleinen Impuls durch ihre Beine und mein Leiden und jegliche andrere Wahrnehmung endeten.

Regelmäßige Schläge auf meine Wangen weckten mich. Mein Kopf dröhnte und meine Augen lieferten zuerst nur ein unscharfes Bild meiner Umgebung.
„Bist du endlich wach?“ hörte ich Nina fragen. „Du bist noch schwerer zu wecken als mein Bruder. Ihr beiden seit wirklich empfänglich für die Narkose meiner Beine.“ Ich fühlte, wie sich Ninas schwerer Körper auf meine Brust setzte. Langsam stellte sich das Bild meiner Augen und damit ihr hübsches Gesicht scharf. „Ich werde dir jetzt sagen, wie es mit uns beiden weiter geht. Ich hatte dir angeboten freiwillig mein Freund zu sein. Diese Wahl hast du jetzt nicht mehr. Und du bist auch nicht mehr mein Freund. Sondern mein Hund. Mein Eigentum mit dem ich machen kann was ich will. Als mein Hund tust du alles was ich sage. Egal was. Es wird nicht gezögert und nicht rumgezickt. Ich gebe dir einen Befehl und du handelst entsprechend. Du hast keinen eigene Meinung oder Willen. Du darfst nur sprechen wenn ich es erlaube. Oder aufs Klo oder was auch immer. Du machst einfach nichts mehr, wenn ich es dir nicht vorher gesagt habe! Verstanden?“

Ich hatte verstanden. Die letzte Behandlung mit ihren Beinen hatte sie in den Mittelpunkt meiner Welt gebracht. Ich wollte sie nie wieder verärgern und merkte mir sofort alles was sie sagte. Sie war nun das wichtigste für mich und ich wollte ihr gehorchen.  Also nickte ich brav.

„Fein!“ sagte sie zufrieden. „Dann testen wird das mal.“ Sie deutete auf die Lederstiefel, welche sie trug und die von Schlamm und Milchshake verklebt waren. „Los sauber lecken und zwar beide. Wenn du fertig bist, bell einmal kurz wie ein braver Hund. Und ich warne dich, wenn ich nicht zufrieden bin, werde ich dich wieder langsam ausknocken. Und zwar dreimal hintereinander. Verstanden?“

Ihre Drohung lies mich regerecht zu ihren Füßen fliegen. Wie ein Irrer fing ich an zu lecken. Was ich aufleckte schluckte ich runter ohne darüber nachzudenken was es war. Einfach nur machen nicht denken. Nur lecken. Und ich leckte und leckte. Ich sorgte dafür, dass ihre Stiefel wieder schwarz glänzten und meine Zunge taub wurde. Als ich versuchte meine Zunge unter die Schuhsohle zu drücken, winkelte Nina ihren Fuß sogar etwas für mich an, so dass ich auch diese sauberlecken konnte. Ab und an musste ich zwar unvermittelt Würgen, aber damit wurde ich fertig. Als ich mich schließlich vor sie hockte und bellte, war kein Krümel Schmutz mehr an ihren Stiefeln.

„Okay Hündchen nicht schlecht. Auch wenn es etwas zu lange gedauert hat. Aber gut. Und jetzt habe ich genug von dir, das bedeutet das, dass kleine Hündchen nun fein schlafen geht. Ich erschreckte als sie mich an den Haaren packte und meinen Kopf wischen ihre Beine schob. „So und nun zähl brav von drei rückwärts.“
Mit rauer leiser Stimme fing ich an zu zählen. „Drei, zwei, ei….“ Und schon donnerte Ninas Muskelkraft auf mich ein. Kurz rasende Scherzen, dann nichts mehr.

Ende.